Hiltrup in alten Ansichten

Hiltrup in alten Ansichten

Auteur
:   Bärbel Reisener
Gemeente
:   Hiltrup
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5304-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hiltrup in alten Ansichten'

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19. Gaststätte Rohrkotter, 1936. Im alten Dorf an der Hammer Straße führte Anna Aulenkamp mit viel Geschick die Gaststätte Rohrkötter, der eine Metzgerei angehörte. Hier trafen sich die Mitglieder des TUS Hiltrupzu Vereinsversammlungen.

MUNSTER'S UMGEBUNG, Hof Buermann

20. Kaffeewirtschaft Buermann, 1921. Jedes Jahr, wenn durch Münster die 'Große Prozession' zog, hatten die 'Kinnerwichter' nachmittags frei. Sie trafen sich in der Kaffeewirtschaft Buermann (heute Bauernhof Alfred Niehoff, Westfalenstraße ) zum Kinnerwichter-Schützenfest. Zuerst gab es Kaffee und Korinthenstuten. Anschließend belustigten sich alle beim Sackhüpfen, Eierlaufen und Rundgesang. Höhepunkt war das 'Königsschießen mit Konservendosen'. Bei leekeren Schinkenbroten und Stippmilch wurde bis in den Abend hinein gefeiert.

21. Erster Trecker in Hiltrup, 1928. Emil Eichstädts Anwesen lag neben der Kaffeewirtschaft Buermann. 1928 kaufte er als erster Hiltruper einen Trecker. Viele Neugierige fanden sich zum Schaupflügen ein. 'De mäk sick dat ganße Land kapott,' dachten einige Zuschauer voller Skepsis.

22. Clemenskirche, 1935. Um 1900 zählte die Gemeinde fast 2 000 Einwohner. Die alte Pfarrkirche bot nicht mehr allen Gläubigen Platz. Unter Dechant Unckel wurde 1913 die neue Clemenskirche eingeweiht. Professor Ludwig Becker entwarf das Gotteshaus im neuromanischen Stil, die Bauarbeiten führten die Hiltruper Bauunternehmen Bröcker, Rohlmann und Wildemann aus.

Innenraum der Clernenskirche, 1913. Das Innere der neuen Pfarrkirche paßte sich einheitlich dem neuromanischen Baustil an. Finanzkräftige Bürger spendeten bereitwillig Einrichtungsgegenstände wie Fenster. Altäre, Kanzel, Kommunionbank, Monstranzen und Kelche. 1967 wurde die Kirche entsprechend der Liturgiereform des Ersten Vatikanischen Konzils restauriert.

23. Küsterei, 1930. Neben der Clemenskirche an der Münsterstraße (heute Hohe Geest) wohnte die Familie des Küsters und Organisten Johann Gödecke. In einem kleinen Laden verkaufte Frau Gödecke an Werktagen und sonntags nach den Gottesdiensten Kerzen, Rosenkränze, Gebetbücher, Kreuze, Weihwasserbecken, Hefte und Bleistifte. Vor dem Haus steht die Familie Gödecke. Heute ist dort das Sozialbüro der Pfarre St. Clemens.

24. Gastwirtschaft Bröcker 1925. Neben der neuen Clemenskirche errichteten die Gebrüder Bröcker auch ein Wirtshaus, das nun zum Treffpunkt nach den Gottesdiensten wurde. Die Bauern fuhren mit Kutschwagen zur Kirche, die Pferde spannten sie bei Bröcker aus. Schmucke Damen bewirteten die Gäste, von rechts nach links: Clara Bröcker, Hedwig Bröcker, Hedwig Haves, Alwine Klavers, Änne Tepe und Anna Bröcker. Gegenüber führte Anton Bloech den schönsten Kolonialwarenladen Hiltrups. Bloechs Spruch 'Dao is all wier een in 'n Laden, weil 'n Hering kaupen will' ist alten Hiltrupern noch gut bekannt.

25. Gasthof von Bernhard Bröcker im Jahre 1920.

26. Bischofsbesuch, 1935. Festlich geschmückt zeigte sich Hiltrup beim Besuch des Bischofs Clemens August Graf von Galen. Links neben dem Bischof nimmt Pfarrer Otto Reddemann den hohen Gast in Empfang. Ein Triumphbogen schmückt die Grenze zwischen Hiltrup und Münster.

27. Prozession, 1930. Bis 1969 fand im Abstand von zehn Tagen zweimal jährlich eine Prozession statt: die Fronleichnamsprozession und am zweiten Sonntag danach die Herz-Jesu-Prozession, auch Brand- oder Flurprozession genannt. Viele Hiltruper schmückten dazu am Vortag fünf Segensaltäre , Hausaltäre und Straßenzüge mit farbenprächtigen Blumen- und Sandteppichen. Besonders künstlerisch gestalteten die Klosterschüler innen die Klostereingänge .

28. Beerdigung, 1936. Früher starben die meisten Menschen zu Hause. Dort wurden sie aufgebahrt. Am Beisetzungstag zogen zwei mit schwarzen Decken verhüllte Pferde den Leichenwagen durch das Dorf vor die Kirche. Hier segnete der Priester den Sarg. Begleitet von vielen Trauergästen brachte der Leichenwagen den Verstorbenen zum Friedhof.

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