Hiltrup in alten Ansichten

Hiltrup in alten Ansichten

Auteur
:   Bärbel Reisener
Gemeente
:   Hiltrup
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5304-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hiltrup in alten Ansichten'

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39. Haus Hü/sebrock, 1890. 1862 kaufte August Bernhard Schencking das Gut Hülsebrock und viele Ländereien. Er setzte sich besonders für den Bauernstand ein, schaffte Kunstdünger heran, legte Silos an, unternahm Versuche mit dem Dampfpflug und gründete die Spar- und Darlehnskasse. Aufgrund seiner erfolgreichen Bemühungen wurde die Bahnstation 'Dicke Weib' von der Hohen Ward an ihren heutigen Standort verlegt; ebenso erreichte er, daß der DortmundEms-Kanal durch Hiltrup geführt wurde. Die Gemeinde verlieh ihm die Ehrenbürgerrechte , und setzte ihm am Ehrenmal ein Denkmal.

40. Haus Szypriu, 1930. Das Kötterhaus gehörte zum Gut Hülsebrock. Mutter Szypritt sagte man umfangreiche Leibesfülle infolge reichen Kindersegens nach. Dazu schrieb Heinrich Quante eine lustige Episode: 'Da man vieles nötig hat für den Haushalt dann und wann, fuhr die Mutter in die Stadt, nahm dazu die Eisenbahn. Doch jede Tür zu diesem Zweck, jedwede Türe war zu klein. Im Waggon, sonst für Gepäck, lud man die Dicke ein. In Münster wußt' der Bahnvorstand durch Telegraph Bescheid, und Männer vom Gepäckversand entluden sie zu zweit.'

41. Villa Dalhoff, 1951. Dieses schöne Gebäude im Jugendstil fiel 1980 der Straßenplanung zum Opfer. Im Souterrain führte Uli Krewerth das Restaurant 'Zur Wildsau'.

Haus Hanses-Ketteler Hiltrup i. Westf.

42. Haus Hanses-Ketteler, 1910. Franz Anton Hanses-Ketteler gründete 1891 in Bahnhofsnähe eine Forstbaumschule. Seine Familie bewohnte das prächtige Bürgerhaus an der Bahnhofstraße (heute Marktallee). Franz Anton Hanses-Ketteler zog hauptsächlich Tannen-, Kiefern-, Fichten-, Buchen- und Pappelpflanzen. Er drängte erfolgreich auf den Bau des Güterbahnhofs. Die Pflanzen wurden in Körbe verpackt und in Westfalen verschickt. Mehrere Gartenbaumeister und Arbeiter kamen aus Holland. Vor dem Zweiten Weltkrieg arbeiteten überwiegend Frauen aus Schlesien und Polen als Saisonarbeiterinnen in der Baumschule.

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43. Bäckerei Hermann Vogt, 1922. 1894 eröffnete Hermann Vogt eine Bäckerei an der Bahnhofsstraße. Als Spezialität des Hauses galt der Pumpernickel. 1935 verlegte August Vogt den geerbten Betrieb an die gegenüberliegende Straßenseite und erweiterte das Angebot mit Lebensmitteln.

44. Ziegenbocksdenkmal, 1930. 'Die Ziege ist es wert, daß man sie ehrt, weil sie ihren Mann gut ernähren kann.' So stand es auf dem Ziegenbocksdenkmal im Biergarten der Wirtschaft, die Hermann Vogt neben der Bäckerei führte. Um die Jahrhundertwende besaßen viele Familien, die keine Kuh halten konnten, eine Ziege. Eine wichtige Person des Ziegenzuchtvereins war Frau Mühlenkamp; sie hielt die Bockstation. Großer Beliebtheit erfreute sich im Sommer das Ziegenbockfest. Nach der Prärnierung der besten Ziege feierte jung und alt im Vereinslokal bis in den späten Abend. Ziegenbaron von Renesse nahm als Gast immer an dem Fest teil.

45. Biergarten bei Vogt, 1913. Sonntags um 14.00 Uhr lief der Kaffeezug aus Münster im Hiltruper Bahnhof ein. In Scharen strömten die Leute in Vogts Biergarten zum Nachmittagsvergnügen, das mit Tanz endete. Hier lernte sich manches glückliche Brautpaar kennen und lieben.

46. Garten- und Tanzsaal bei Vogt, irnJahre 1925.

47. Mäbe/geschäft Wiesmann, 1912. Die Bahnhofstraße entwickelte sich zur Lebensader in Hiltrup. Kaufleute verschiedener Branchen eröffneten ein Geschäft. Das Foto zeigt die Schreinerei und Zimmermannswerkstatt von Bernhard Wiesmann.

48. Haus Richters, 1987. 1925 gründete Heinrich Richters im 1903 erbauten Haus seines Großvaters Franz Richters eine Sanitär-, Klempnerei- und Heizungsfirma. Sein Sohn Heinz Richters hat das Geschäft nach vorübergehender Schließung 1945 wiedereröffnet. Die Firma verlegte den Betrieb 1954 an die Kardinalstraße, das alte Gebäude wurde 1987 abgerissen.

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