Hiltrup in alten Ansichten

Hiltrup in alten Ansichten

Auteur
:   Bärbel Reisener
Gemeente
:   Hiltrup
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5304-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hiltrup in alten Ansichten'

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49. Fahrradhandlung Heinrich Brüntrup, 1928. 1922 kaufte Heinrich Brüntrup ein Grundstück an der Bahnhofstraße und verlegte seine Fahrradwerkstatt, die er bis dahin an der Hammer Straße geführt hatte. Schon bald konnte er ein stattliches Geschäft errichten und Fahrräder, wenige Jahre später auch Nähmaschinen, artbieten. Spielwarenartikel gibt es in den erweiterten Geschäftsräumen erst seit 1950. Heinrich Brüntrup betrieb das erste Taxenunternehmen im Ort.

50. Bäckerei Klostermann, 1930. Als Geschäftsfrau ist Clärchen Garwers heute noch bei vielen Hiltrupern in liebenswerter Erinnerung. Während des Zweiten Weltkriegs konnte man bei ihr Brot auch schon malohne Lebensmittelmarken kaufen.

51. Terrazzowerk Suhrheinrich, 1928. 1919 gründete Josef Suhrheinrich ein Stein- und Terrazzowerk an der Marktallee in Höhe des Hauses Tabakwaren Schulte. Die Firma lieferte auch weltweit bekannte Gewächshäuser. 1928 verlegte der Firmeninhaber seinen Betrieb an den heutigen Standort.

52. Schreibwarengeschäft Loher, 1952. Auf dem Foto steht Frau Löher mit ihrem Lehrmädchen Toni Wiesmann. Bei Löher gab es Schreibwaren und sakrale Artikel wie Gebetbücher, Kreuze, Medaillons und Gemälde. Von 1952 bis 1955 machte Toni Wiesmann hier die Lehre. Ihr Lohn betrug im ersten Lehrjahr 35 DM, im zweiten Lehrjahr 47 DM, im dritten Lehrjahr 63 DM. Ein Schulheft kostete 18 Pf. Mit dem Fahrrad holte sie jeden Morgen fehlende Angebote aus dem Hauptgeschäft in Münster.

53. Schuhmacher Heinrich AvereschlTextilhaus Goertz, 1908. 1908 eröffnete Heinrich Averesch eine Schuhmacherreparaturwerkstatt im Hause Goertz. Links auf dem Foto steht Heinrich Averesch mit seinem Gesellen; an der rechten Seite ist die Familie Goertz vor ihrem Kurzwarengeschäft zu sehen. Seit 1934 führte Josef Beitelhoff hier einen Klempnerei- und Installationsbetrieb, seine Frau verkaufte später im vorderen Geschäftsraum Haushaltwaren und Geschenkartikel.

54. Schuhwaren Averesch, 1925. 1917 baute Heinrich Averesch ein eigenes Geschäftshaus an der gegenüberliegenden Straßenseite. Seine Frau Maria führte dort seit 1926 ein Lebensmittelgeschäft; der Schuhmachermeister arbeitete in seiner Werkstatt auf dem Hof. Das Lebensmittelgeschäft wurde 1954 an die Lebensmittelkette Wolske verpachtet. Vor dem Haus stehen Maria, Gisela und Heinz Averesch.

55. Kaiserliches Postamt, 1904. loser Poether arbeitete als erster Postmeister im 1904 eröffneten Postgebäude an der Bahnhofstraße (heute Haus Grosche).

56. Haus Alfons Jaspers. 1930. Das typische Hiltruper Wohnhaus stand bis 1969 an der Ecke Bahnhofstraße/Münsterstraße. Anton Jaspers. königlicher Weichensteller 1. Klasse, kaufte das Gründstuck 1896 von August Bernhard Schencking. 'Do mi no fief Daler daoto, dann kriggs de ganze Ecke,' ermunterte Schencking den Käufer. Doch die fünf Taler fehlten, das Grundstück fiel etwas kleiner aus. Heute befindet sich dort ein großes Geschäftshaus.

57. Haus Wortmann, 1910. Viele Werksangehörige der Firma Glasurit besaßen ein Haus dieser Art. Im Hof wurde in einem Stall ein Schwein gemästet, ein großer Gemüsegarten erbrachte Erträge für den täglichen Bedarf. Vor dem Haus (Bahnhofstraße 18) steht Hermann Wortrnann mit seinen Kindern Felix, losef und Maria. Hennes Ridder, Kind der Mieterfamilie 'lUS der Dachwohnung, ließ sich auch gern fotografieren. Bauunternehmer Wildemann plante und baute das Gebäude.

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58. Klosterstraße, 1930. Die Klosterstraße (heute Am Klosterwaid) ist ein Stück der uralten Handelsstraße 'Breiter Weg'. Besonders zu den Prozessionen zeigte diese Straße ihr schönstes Gesicht. Anwohner und Schüler der Klosterschule legten aus Blüten und Sand einen bunten Teppich mit religiösen Motiven zur Verherrlichung Gottes.

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