Hiltrup in alten Ansichten

Hiltrup in alten Ansichten

Auteur
:   Bärbel Reisener
Gemeente
:   Hiltrup
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5304-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hiltrup in alten Ansichten'

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59. Klosterstraße, 1946. Aus der Wohnungsnot heraus entstanden unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg drei Behelfsheime, die Vertriebene oder Ausgebombte preisgünstig bewohnten.

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60. Steiner See, 1950. Der Bau der Bahngleise erforderte viel Sand. Bei Entsandungsarbeiten in der Hohen Ward stieß ein Bagger auf Grundwasser, das Baggerloch füllte sich schnell zum See. Loren sollen noch auf dem Grund liegen. Georg Steiner pachtete das Baggerloch 1920 für eine Forellenzucht und baute am nördlichen Ufer ein Wochenendhaus. Der Name 'Steiner See bürgerte sich ein.

61. Haus Steiner, 1928. Georg Steiner erzielte mit der Forellenzucht nicht die erhofften Gewinne. Ab 1926 trafen sich regelmäßig die angesehenen Mitglieder des Steiner-See-Clubs im Clubraum im Hause Steiner. Steiners Boot 'Petrus' lud zum Krebs- und Fischfang ein. Die Krebse hatte Steiner eigens zu diesem Zweck im See ausgesetzt, sie entstammten einer Zucht des Königs von Sachsen. Die Mitglieder zahlten einen Familienbeitrag von 25 RM, das entspricht einem heutigen Wert von etwa 100 DM. In dieser Zeit verpachtete die Stiftung Heidhorn als Besitzer des Sees Uferflächen an den Turn- und Reichsbahn-Sportverein. 1926 errichtete die Gemeinde Umkleidekabinen und Liegeplätze. Hiltrup hatte nun ein Freibad. Argwöhnische Augen beobachteten zunächst das gleichzeitige Baden von Männern und Frauen. Anlaß zu Beanstandungen gab es allerdings nicht.

62. Steiner See, 1956. Der Steiner See (heute Hiltruper See) war als gepflegtes Strandbad weit über Hiltrups Grenzen hinaus bekannt. Er galt als 'lohnendes Wanderziel. erreichbar durch die Autobusverbindung von Münster und durch die Haltestelle an der Bahnlinie Münster- Hamm'.

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63. Schlachten, 1932. Am 23. November, am Clernenstag, schlachteten viele Familien das erste Schwein. Im großen Waschkessel kochte früh um 5 Uhr schon das Wasser. Kopfschlächter Reinker tötete das Tier und trank darauf einen Schnaps. 'Eins, zwei, drei, trichinenfrei ,' war der Kopfschlächterspruch. Das Fleisch wurde an den folgenden zwei Tagen verarbeitet, die Helfer mit einem deftigen Essen belohnt. Das Foto zeigt 'das Schwein auf der Leiter bei Staubermann an der Münsterstraße. Von links nach rechts: Wilhelmine Staubermann, Kopfschlächter Reinker, Clärchen und Berni Staubermann.

64. Waschtag, 1932. Am Vorabend wurde die schmutzige Wäsche eingeweicht. Morgens dampfte schon zeitig die heiße Lauge im Waschkessel. Nachdem sich der Schmutz gelöst hatte , wurde jedes Wäschestück auf dem Waschbrett gerubbelt; die Frauen rieben sich dabei die Finger wund. Eine Erleichterung brachte die von Hand gedrehte Schaukelwaschmaschine. In großen Holzbottichen oder Zinkfässern wurde die Wäsche anschließend gespült. Das Foto zeigt Wilhelm und Clärchen Staubermann.

65. Waschen am Emmerbach, 1919. Wohnten die Familien in der Nähe des Emrnerbaches, so spülten sie ihre Wäsche dort. Schon bald danach trockneten die gewaschenen Teile im Wind oder bleichten auf den Uferwiesen .

66. MGV 1848, im Jahre 1904. 1848 gründete sich der Männergesangverein auf Anregung von Pfarrer Theißing und Lehrer Voß. Um die Jahrhundertwende gestalteten die Sangesbrüder Gottesdienste mit mehrstimmigen Chorälen. Das Gruppenfoto zeigt Pfarrer Spinn (vome, Mitte) und die Vereinsmitglieder.

67. Bürgerschûtzenverein, 1922. 'We Dag füor Dag sien Arbeit deiht, / Un ümmer up'n Posten steiht, / Un deiht dat gued, un deiht dat geern, / De draff sick auck moal amüseern.' Dieser Vers gilt seit der Gründung des Bürgerschützenvereins im Jahre 1851. Seit 140 Jahren feiern die Bürgerschützen im Sommer ihr Schützenfest. Die Hiltruper sind auf den Straßen, wenn die Klänge des Spielmannszuges ertönen und das Königspaar sich 'dern Volke' zeigt. Auf dem Foto von links nach rechts, vordere Reihe: Elisabeth Bröcker, Königin Clara Bröcker und Anna Hagehülsmann. Hintere Reihe: August Griese, Theresia Mense, Bernhard Ahlers, Bernhard Wieneke, König Heinrich Hagehülsmann, Maria Vogt, August Peperhowe und Bernhard Schapmann.

68. Kriegerverein, 1936. Die Soldaten von 1870/71 schlossen sich 1897 zum Kriegerverein zusammen. Beim jährlichen Kriegerfest trugen sie 'Kämpfe zwischen Franzosen und Deutschen' aus. Der 'Schmerz' wurde anschließend mit einem Klaren heruntergespült, der Sieg fröhlich gefeiert. Auf dem Foto, von links nach rechts, hintere Reihe: Averesch, Lördernann, Große Wentrup, Everding, Grüter, Mühlenberg, Mense , Heßling, Jasper. Hölling und WesseIer. Vordere Reihe: Reinker, Elkendorf, Goertz, NN, EIbers, Bornemann-Gerdernann, Bloech und Scheller.

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