Hüls in alten Ansichten

Hüls in alten Ansichten

Auteur
:   Paul Wietzorek
Gemeente
:   Hüls
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5672-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hüls in alten Ansichten'

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19. Auf der Karte (1911) istrechts das Hotel Kother zu erblicken, der heutige Gasthof'Zur Rose'. Ein erster Hausbau an dieser Stelle könnte nach Ausweis der tonnengewölbten Kellerräume bereits im 12. Jahrhundert erfolgt sein. Urkundlich gesichert ist als Besitzer im 15. Jahrhundert die Familie tho Middels (Middelhuis). Es folgten die Familie Roosen, 1810-1921 die Familie Kother, 1921-1930 Peter Jösch, 1930-1954 Heinrich Viefers, 1955-1981 Bruno Beninde und seit 1981 Karl Amendt. Es handelt sich um einen verputzten Fachwerkbau vom Ende des 16. Jahrhunderts, der sein heutiges klassizistisches Erscheinungsbild im frühen 19. Jahrhundert erhielt.

Pemtut. rs. 1852.

20. Im Jahre 1921 übernahm Peter Jösch, der auch die Bergschenke auf dem Hülser Berg gepachtet harte, das vormalige Hotel Kother und nannte es Hotel Jösch, Die Aufnahme von Café und Weinstube zeigt die alte Bestuhlung, die um 1960 für fünf DM je Stuhl an die Gemeinde Hüls veräußert wurde und sich heute im Sitzungssaal des Rathauses befindet.

21. Im Hotel Jösch befand sich für sportlich-geselliges Beisammensein eine Kegelbahn, der rechts außen die Veranda vorgelagert war. (Bild 1921.)

HULS. Kirche

22. Am Platz einer längst zu klein gewordenen dreischiffigen, spätgotischen Kirche des 14.115. Jahrhunderts wurde 1865-1870 nach Plänen des Baumeisters Heinrich Wiethase die bestehende neugotische Pfarrkirche St. Cyriakus erbaut. (Bild um 1915.)

23. Der großartige Hauptaltar der St.-Cyriakus-Pfarrkirche, hier im Osterschmuck des Jahres 1936, wurde für den Neubau der Kirche nach Plänen des damaligen Pfarrers Wilhelm Bartels und des Baumeisters Heinrich Wiethase geschaffen. Er ist dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht.

24. Die Aufnahme des Hülser Fotografen Hans Irskens um 1935 zeigt die einstige Schenkwirtschaft Johannes Basels (Schmitter), heute Gasthof 'Zum goldenen Engel', in der Konventstraße 3. Matthias Oeben erbaute das Haus 1779. Die Ankersplinte bedeuten: Anno 1779 Matthias Oeben & Anna Catharina Heisen.

25. Um 1935 fotografierte Hans Irskens das Haus Hochstraße 26 (später Hoeh- bzw. Konventstraße 11) von 1729. Im Haus befand sich der 'Damen & Herren Salon' von Ferdinand Schauenberg. Am rechten oberen Bildrand ist noch das barocke Türmchen der Konventkirche zu erkennen.

26. Die enge Hoch- und spätere Konventstraße bildete bis zum Bau der Hülser Umgehungsstraße (Venloer Straße) die Hauptdurchgangsstraße durch den Ort (Bundesstraße 9), heute kaum mehr vorstellbar. Die Karte (um 1910) zeigt links die Wirtschaft Platen, daneben die ehemalige Kaplanei, erbaut 1701.

27. Vor 1701 stand an dieser Stelle das Spiel-, Pfand- oder Weinhaus der Herren von Hüls, auch 'J udden- oder der Herren Weinhaus ' genannt. 1701 wurde der bestehende Bau aufgeführt, in dem der letzte Hülser Amtmann wohnte: Anno Laurenz Rosen (1721-1800). Katharina Franziska Rosen (gestorben im Jahre 1843) stiftete das Haus mit Inventar und Grundstücken an der Burg als Kaplanei. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangte das Haus in den Besitz der Gemeinde, die hier eine AItenstube (1968 ins ehemalige Krankenhaus gegenüber verlegt) einrichtete und dem Hülser Heimatverein eine Heimstatt gewährte, bis er ins Rathaus umzog, wo dem Verein gegenwärtig nur zwei sehr kümmerliche Dachstuben zur Verfügung stehen. (Bild um 1930.)

28. Am Buttermarkt befand sich links das Restaurant Frantzen. 'Marktbeherrschend' ist das 1842 errichtete Gebäude mit der Restauration Joh. Pins, später Staebel und Smolenaars, Auf dem Buttermarkt wurden früher dienstags und freitags Markttage abgehalten, die mit der Festsetzung des Butterpreises durch den 'Butterkönig' eröffnet wurden. Seit 1977 ist der Hülser Buttermarkt durch den Hülser Werbering mit großem Erfolg wiederbelebt worden. Er hat Volksfestcharakter gewonnen und wird gestaltet und beschickt von den Hülser Geschäftsleuten, Handwerkern und Vereinen, und zwar mit dem Bestreben, das Markttreiben vergangener Zeiten in seiner Originalität zu erneuern. (Bild um 1918.)

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