Hünfeld in alten Ansichten

Hünfeld in alten Ansichten

Auteur
:   Otto Helmer und Matthias Drinnenberg
Gemeente
:   Hünfeld
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2092-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hünfeld in alten Ansichten'

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9. Der Inhaber des Gasthauses 'Zum Engel', welches unser Foto vor dem Brand von 1888 zeigt, verlegte nach der Katastrophe sein Gasthaus in die Kaiserstraße und errichtete dort das heutige 'Hotel Engel'. Diese Umsiedlung war Teil der Umgestaltung der Innenstadt nach demgroßen Brand. Am 13. November 1888 wurde der Ankauf der alten Grundstücke, die häufig sehr klein und ineinander verschachtelt gewesen waren, mit folgender Bekanntmachung durch den Stadtrat in die Wege geleitet:

Diejentgen Abgebrannten hiesiger Stadt, welche den Wiederaufbau ihrer Gebäudlichkeiten nicht beabsichtigen, sondem ihre Bauplätze zu veräußem gedenken, wollen sich bitte im städtischen Büro im hiesigen Rathaus melden. 60 von 110 Hausbesitzern veräußerten gelegentlich dieser Aktion ihre Grundstücke an die Stadt Hünfeld.

10. Die Fachwerkhäuser befanden sich in der Straße 'Beim alten Rathaus', Links ist das Auszugshaus des 'Senators' Huneek zu sehen, das ursprünglich einem Kanoniker gehörte. Das Haus daneben stand im Eigentum des Tagelöhners Maximilian Hohmann. An dieser Stelle wurde später das Landratsamt errichtet. Auch diese Aufnahme ist aus der Zeit vor dem großen Brand.

11. Die ehemalige Färberei Enders, welche diese Aufnahme zeigt, befand sich an der Ecke des 'Angels' zur Einmündung 'Beirn alten Rathaus', Die Straße 'Beim alten Rathaus' ist heute die Robert-SchumanStraße, ehemals Lindenstraße. Rechts daneben ist die Brauerei mit der Gastwirtschaft W. Schnupp, Nachfolger Amand beziehungsweise Josef Schneider, zu sehen. Nach dem Brand von 1888 wurde dieser Familie als neues Grundstück, das heutige Eckgrundstück 'Bräuers Gasthof", zugewiesen. In diesem Gebäude befand sich vor dem Brand die Buchdruckerei Wilhelm Albiez, heute an der Ecke Hauptstraße/Rathausberg .

12. Die Aufnahme aus dem Jahre 1875 zeigt Schüler und Lehrer der Knabenschule vor dem Portal neben der Stadtpfarrkirche St. Jakobus. Im Jahre 1828 baute die Stadt neben der Stadtpfarrkirche ein neues Schulgebäude. (Heute befindet sich dort das Heimatmuseum.) In dem Schulgebäude waren nicht nur die Unterrichtsräume eingerichtet. Es befanden sich dort auch zwei Wohnungen für die Lehrerfamilien. Besucht wurde diese Schule von Knaben und Mädchen, die sowohl getrennt als auch gemeinsam unterrichtet wurden.

13. Vor der Silhouette der Stadt mit der dominierenden Stadtpfarrkirche St. Jakobus gruppieren sich die Mitglieder des 'Männergesangvereins 1891 Hünfeld' mit der neuen Vereinsfahne, die im Juli 1895 angeschafft und geweiht wurde. Unser Bild zeigt von links stehend: Otto Aha, Ignatius Eyt, Schäfer, Wilhelm Hillenbrand, Peter Trausch und Eduard Hillenbrand. Von links sitzend: Karl Franke, Johann Göß, Justus Ebert, Josef Henkel, Josef Lühn, Dirigent Haas, Josef Knoth, Rudolf Ey und Kallmeier.

14. Neben den grofsen Kriegen hat keine Katastrophe Hünfeld dermaßen geprägt wie der große Brand, der in der Nacht zum 29. Oktober 1888 seinen verheerenden Anfang nahm, Noch heute sind die Folgen des Brandes in der Stadt deutlich erkennbar, vor allem in der völligen Neugestaltung der Innenstadt. Welch ungeheures Ausmaß der Brand von 1888 hatte, zeigt die Aufnahme vom Kirschberg. Im Vordergrund das Bahnhofsgebäude, rechts die Stadtpfarrkirche St. Jakobus und links der Turm der evangelischen Kirche zum Heiligen Kreuz. Begrenzt duren die beiden Kirchen wütete in der Innenstadt der große Brand.

15. Wie f1ächendeckend fast der gesamte Bereich der Stadt von dern Brand vernichtet wurde, zeigt diese Aufnahme. Im Ansatz sind rechts die Haingärten erkennbar. Die Straße an den Haingärten hieß ehemals der 'Hainweg'. Zur Linken die Frankfurt-Leipziger-Straße, Im Hintergrund die St.-JakobusKirche. Noch heute kann man aus Zeitungsberichten, die im ganzen damaligen deutschen Reich von der verheerenden Katastrophe berichteten, das Ausmaß der Verwüstungen nachvollziehen. So schreibt das Gersfelder Kreisblatt vom 3. November 1888: Gegen 9 Uhr wurde der Wind, jedenfalls zum großen Teil durch das Feuer selbst, zum Sturm und nun war kein Halt mehr moglich. In kurzer Zeit brannte der ganze hinter der Post stehende Scheunenkomplex. Die Post selbst wurde ergriffen und das Feuer dehnte sich gleichzeitig nacn drei Setten aus.

16. Vom Feuer ebenfalls erfaßt wurde eine große Anzahl öffentlicher Gebäude, Hierzu gehörte die Post, das Rathaus, das Steueramt, das Katasteramt und die Apotheke. Auch 12 der 16 Gastwirtschaften und vier Bäckereien fielen dem Brand zum Opfer. Unter den Brandgeschädigten war auch der Bürgermeister Hau. Als letztes größeres Gebäude brannte spät abends noch die Stadtmühle ab. Am Fuldaer Berg wurde ein mittelgroßes Gebäude eingerissen, um dem Feuer Einhalt zu gebieten, Neu aufflackernde Brände mußten aber noch während der gesamten darauffolgenden Nacht gelöscht werden. Im Hintergrund die vom Brand verschonte evangelische Kirche.

17. Bis in die unmittelbare Nähe des Bahnhofes, der durch die Kleingärten von der Innenstadt getrennt war, hatte der Brand gewütet. Die Ursachen für den Brand wurden nie ganz geklärt, Es ist auch nicht eindeutig festgestellt worden, ob es Herbstwind war, der gegen 10 Uhr das Feuer über die ganze Stadt ausbreitete oder ob um diese Zeit von dern bereits sehr großen Feuer ein solcher Sogwind ausging, daß die Funken gleich über mehrere Dächer hinwegflogen und weitere Brände verursachten. Möglicherweise ist so zu erklären, daß selbst weit entfernt hinter dem Anger stehende Häuser dem Brand zum Opfer fielen. Im Fotohintergrund die ehemalige Papierfabrik an der Haune und links daneben die 'Brauerei' unterm Kirschberg.

18. Diese Aufnahme der Brandkatastrophe zeigt die ehemalige Wassergasse, die auf die Hintergasse mündete. Heute verläuft anstelle der Hintergasse in verbreiterter Form die Mittelstraße. Im rückwärtigen Bereich der Wassergasse befand sich die Stadtmühle, die ebenfalls dem Brand zum Opfer fiel. Schemenhaft ist auf der rechten Bildseite der Turm der St-Jakobus-Kirche zu erkennen. Im Zuge der Stadtsanierung nach dem großen Brand fiel die Wassergasse weg.

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