Hünfeld in alten Ansichten

Hünfeld in alten Ansichten

Auteur
:   Otto Helmer und Matthias Drinnenberg
Gemeente
:   Hünfeld
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2092-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hünfeld in alten Ansichten'

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29. Im Zuge der Erweiterung des Bürgerhospitals St-Elisabeth-Krankenhaus ist die alte Kapelle fortgefallen. Anstelle der ehemaligen, im Gebäude befindlichen Kapelle steht heute eine eigene kleine Kirche. Die Aufnahme zeigt die alte, im Gebäude befindliche Kapelle in ihrer ursprünglichen Ausstattung mit neugotischem Altar.

30. An der Einmündung Töpferstraße, Fuldaer Berg, Hauptstraße und Löwenstraße steht das Wohnund Geschäftshaus der Familie Lehmer. Auf dem Bild ist deutlich erkennbar, daß die Familie Lehmer vornehmlich dem Landmaschinen- und Gerätehandel nachging. Wir sehen die um die Jahrhundertwende gebräuchlichen Gerätschaften für die Landwirtschaft. Die ländliche Struktur Hünfelds um die Jahrhundertwende garantierte einen guten Absatz.

31. Die heutige Löwenstraße, früher im Volksmund 'Demptsberg' genannt, diente der Firma Lehmer als Lagerstraße für ihre landwirtschaftlichen Maschinen. Im Stadtbild von Hünfeld tauchten nach der Jahrhundertwende auch die ersten Automobile auf, wie das vorliegende Bild zeigt. Deutlich erkermbar die damalige Befestigung der Straße mit Basaltpflaster.

32. Im Jahre 1887 versuchte eine Gemeinschaft von Hünfelder Bürgern der Stadt durch den Bau einer Zuckerfabrik wirtschaftliche Impulse zu verleihen; der Versuch scheiterte indessen kläglich. Die Fabrik konnte gegen die kapitalistischen Betriebe nicht bestehen und riß in einem verheerenden Konkurs viele Hünfelder Familien ins Elend. Im Jahre 1903 mußte die Fabrik stillgelegt werden. Die Aufnahme zeigt den Kaufmann Heinrich Siebert mit einern Pferdefuhrwerk beim Abholen von Steinen nach dem Abriß der ehemaligen Zuckerfabrik.

33. Daß der Hünfelder Karneval Tradition hat, zeigt die Aufnahme des Rosenmontagsumzuges am Fuldaer Berg aus dem Jahre 1912. Die heutige Art Fastnacht zu feiern, geht darauf zurück, daß Handwerksburschen, die sich im Rheinland aufgehalten hatten, dortiges Brauchtum mit in ihre alte Heimat brachten. Nach dem Ersten Weltkrieg lagen die Hauptaktivitäten des närrischen Treibens in den am Ort ansässigen Vereinen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstand eine Hünfelder Karnevalsgesellschaft, die bis zum heutigen Tage wesentlich für die karnevalistischen Aktivitäten verantwortlich zeichnet. Mittlerweile gibt es sogar eine große Anzahl von den Hünfelder Karnevalsliedern, die die Eigenstandigkelt des Hünfelder Karnevals belegen.

34. Um das Bild des Kaiser Wilheims Il. scharen sich die Reservisten von 1914. Auf der Tafel steht 'Gott mit uns 1914'. Die Aufnahme entstand nach der schriftlichen Aufzeichnung von Heinrich Siebert am letzten Sonntag vor Kriegsbeginn im August 1914, im Gasthof Malkmus, 'Zum grünen Baurn', Auf dem Bild sind zu sehen: Lehrer Schramm, Deidert, Heinrich Siebert, Willy Medler, Hugo Aha, Hubert Koverts, Richard Barth, Franz Barth, Hermann Ruppel, Deidert, Dr. August Weber, R. Weber, Carl Siebert, Franz Genster, Richard Brons, Rösing, Hermann Giebel, Benno Aha, Josef Drinnenberg, Anna Malkmus, Elisabeth Malkmus, Georg Kraus, Otto Aha, Franz Malkrnus, Karl Büttner, Joseph Vogt, Joseph Drinnenberg, Hermann Malkmus, Habersack, Joseph Böhning, Fritz Malkmus, Leo Reinhard und Willi Remmert.

35. Ein für den Kriegsanfang 1914 typisohes Bild: Soldaten verabschieden sich am Bahnhof von ihren Angehörigen, um ins Feld zu ziehen. Die Begeisterung zu Beginn des Ersten Weltkrieges ist unschwer an den posenhaften Darstellungen zu erkennen.

36. An Frau Josephine Henkei in Essen-West, Brüsseler Straße 3, wurde diese Bildpostkarte von Anna Habersack mit folgendern Text geschickt: Hiinfeld, den 6.12.1914. Meine liebe Josephine! Sende Dir ein kleines Andenken von unserem Verein. Sind heute bei einer kleinen Aufnahmefeier und lassen Dir die besten Grüße zukommen. Auf der Schiefertafel in der Mirte des Bildes deutlich erkennbar: 'Für unsere Krieger 1914.' Die Aufnahme wurde vor dem Portal des St-Josef-Hauses gemacht.

37. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Ludwig - Amtszeit von 1919 bis 1935 - fand Ende der zwanziger Jahre eine Rot-Kreuz-Übung statt, die das lebhafte Interesse der Bevölkerung fand. Im besonderen Blickpunkt dieser Übung stand der erste farbige Mitbürger Hünfelds, Joseph Deutschmann, der aus der Afrikamission über die Oblaten nach Hünfeld gekommen war. Joseph Deutschmann ist rechts vorne im Foto als Bahrentrager zu erkennen. Links im Bild Peter Ballmaier.

38. In den Jahren 1896-1899 entstand das St-BonifatiusKloster der Männerkongregation der Missionare der Oblaten der makellosen Jungfrau Maria. Insbesondere der Initiative des damaligen Bürgermeisters Wilhelm Beutling wegen entschlossen sich die Oblaten, in Hünfeld ihr Mutterhaus für die deutsche Ordensprovinz zu errichten. Die Leitung des Baues des Klosters lag in den Händen des Architekten Arnold Güldenpfennig aus Paderborn, von dem auch andere Kirchenbauten, wie die in Hünhan und Silges, stammen. Der Baustil ist neuromanisch. Unser Foto zeigt den Hochaltar in seinem ursprünglichen Zustand.

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