Hünfeld in alten Ansichten

Hünfeld in alten Ansichten

Auteur
:   Otto Helmer und Matthias Drinnenberg
Gemeente
:   Hünfeld
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2092-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hünfeld in alten Ansichten'

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39. Die Aufnahme zeigt die Klosteranlage mit Wirtschaftsgebäuden und im Vordergrund dem klostereigenen Schwimmbad. Die Wirtschaftsgebäude nahmen innerhalb der Klosteranlage einen beträchtlichen Umfang ein. Zunächst war die Landwirtschaft noch in Hünfeld angesiedelt; später wurde sie nach Molzbach verlegt. Alle im Kloster anfallenden Arbeiten wurden durch Brüder verrichtet, die in den wesentlichsten Handwerksberufen ausgebildet waren. Dies diente auch der Arbeit in den Missionsgebieten. Links im Hintergrund der Aufnahme sehen wir das St.-Josefs-Heim. Rechts, herausragend, die Stadtpfarrkirche St. Jakobus. Ganz rechts am Bildrand ist die rückwärtige Front des alten Rathauses in der damaligen Lindenstraße zu erkennen.

40. Bereits im Jahre 1903 bevölkerten das Kloster 14 Hauspatres, 15 Jungpatres, 70 Scholastiker und 30 Brüder, von ihnen 17 Novizen. Der Klosterpark wurde eine großzügige Anlage mit Teichen und herrlichem Baumbestand. Für die Hünfelder Bevölkerung war es zu Beginn des Jahrhunderts immer wieder ein Erlebnis, farbige Patres und Brüder in Hünfeld aus dem schwarzen Erdteil erleben zu können.

41. Die Stadtpfarrkirche in Hünfeld gehört zu den wenigen Baudenkmälern im Fuldaer Land, die aus der Zeit der Gotik erhalten geblieben sind. Sie soll im 12. Jahrhundert erbaut worden sein, genau weiß man es nicht. Mit Sicherheit läßt sich jedoch sagen, daß sie bereits im 13. Jahrhundert stand. Der älteste Teil der Kirche ist der romanische Turm, der drei Geschosse aufweist. Das oberste Geschoß stammt aus dem Jahre 1613. Das Langhaus, eine dreischiffige Hallenkirche, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Im Jahre 1507 erfolgte eine gründliche Renovierung des damals bestehenden Baus. Im wesentlichen wurde der Kirche damals die Gestalt gegeben, in der wir sie heute kennen. Die auf dem Kirchplatz abgestellten Glocken wurden im Juli 1917 zu Kriegswirtschaftszwecken eingeschmolzen,

42. Neben dem Rathausvorplatz, heute Konrad-Adenauer-Platz, ist der Anger der zentrale Platz in der Innenstadt von Hünfeld. Dort fand Markt statt, insbesondere der überregional bekannte Ferkel- und Schweinemarkt. Auf der Aufnahme links das mittlerweile abgerissene Gasthaus 'Zum grünen Baum'. Ursprünglich war dieses Gebäude Dekanatsgebäude des Hünfelder Kollegialstifts. In diesern Gasthof stieg Goethe mehrfach und Napoleon auf dem Rußlandfeldzug ab. Im Hintergrund, verdeckt durch einige Bäume, das ehemalige Landratsamt, errichtet im Jahre 1891. In diesem Gebäude befinden sich heute Nebenstellen der Verwaltung des Landkreises Fulda. Rechts im Vordergrund, auf der Mitte des Platzes, das Kriegerdenkmal 1870/71 für die Gefallenen des Kreises Hünfeld. Ursprünglich bekrönte den Obelisk ein bronzener Reichsadler, der im Zuge der Kriegsmaterialbeschaffung eingeschmolzen wurde.

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43. Das historische Gasthaus 'Zum grünen Baum' wurde im Zuge des Neubaus des ehemaligen Landratsamtes in den Jahren 1963-1965 abgerissen. Davor das für die Opfer des Krieges 1870/71 errichtete Ehrenmal der Gefallenen des Kreises Hünfeld. Von diesem Ehrenmal existiert nur noch der Sockel mit den Namen der Gefallenen. Dieser Sockel befindet sich an anderer Stelle auf dem zwischenzeitlich neu gestalteten Anger.

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44. Die evangelische Kirche 'Zum Heiligen Kreuz' wurde in ihrer heutigen erweiterten Form 1895/96 errichtet. Das ursprünglich daran stoßende frühere Pfarrhaus mit der evangelischen Schule war der Rest des rechten Kreuzarmes des alten Stifts, Das Foto zeigt das evangelische Pfarrhaus vor der letzten Erweiterung im Jahre 1962. Dieser Teil des Pfarrhauses stammt aus dem Jahre 1896. Links auf dem Bild ist die alte Molkerei zu sehen, daneben das noch heute bestehende Elektrohaus Vogt. Ganz rechts die Giebelfassade des Gasthauses 'Zum grünen Baum',

45. Am Zugang zur katholischen Stadtpfarrkirche St. Jakobus, dem Kirchweg, befindet sich heute noch das Haus der Uhrmacherfamilie Drinnenberg. Der Uhrmacher Rudolf Drinnenberg zählte es zu seinen vornehmsten Aufgaben, wöchentlich die Kirchturmuhr der St.sJakobus-Kirche zu richten und aufzuziehen, Vor dem Gebäude steht zur Linken der jetzige Inhaber Hans Drinnenberg, daneben der Seniorchef Rudolf Drinnenberg mit seiner Ehefrau Aloisia.

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46. Gegenüber der Einmündung Kaiserstraße-Fuldaer Berg, früher die 'Fuldaer Gass' genannt, befindet sich eines der vom Brand 1888 nicht zerstörten Bürgerhäuser, Der damalige Besitzer des Hauses, August Bräuning, renovierte sein Gebäude, bevor der rückwärtige Teil der Schule, rechts im Bild zu sehen, zum Abbruch kam. Im steilen Anstieg erkennen wir die typische Hünfelder Bepflasterung auf dem Fuldaer Berg. In der linken Bildvorderseite eine der alten Hünfelder Gaslaternen der damaligen Straßenbeleuchtung.

47. Die im Jahre 1871 gegründete Druckerei Wilhelm Albiez, heute Druckerei M. & L. Möller, gab bis zum Jahre 1942 das 'Hünfelder Kreisblatt' heraus. Der Gründer des Druckereihauses, Wilhelm Albiez (Bild rechts), war eine stadtbekannte Persönlichkeit, die sowohl im Kornrnunal- als auch im Vereinsleben eine dominierende Rolle spielte, In Anerkennung seiner Verdienste wurde er zum Stadtältesten ernannt. Diese Auszeichnung erfuhr im übrigen auch sein Nachfolger im Druckereibetrieb, Martin Möller.

48. Schon vor dem großen Brand von 1888 stand an der nämlichen Stelle der Gasthof und die Metzgerei 'Zum Lamm', Inhaber die Familie Marschall. Die Aufnahme zeigt das neue Gebäude, welches nach dem Brand entstanden ist und deutlich Zeichen der Gründerzeit trägt. An der rechten Bildseite eine Ecke des Rathauses, an der linken Bildseite eine der typischen Gaslaternen aus der damaligen Zeit, die in leicht veränderter Form heute wieder die Innenstadt zieren. Die Pflasterung der Straße macht deutlich, daß es sich hierbei um die Hauptstraße handelt, über die ein reger Verkehr durch die Stadt führte.

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