Hünfelden in alten Ansichten

Hünfelden in alten Ansichten

Auteur
:   Kurt Nigratschka
Gemeente
:   Hünfelden
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2280-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hünfelden in alten Ansichten'

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19. Strenge Regeln und Vorschriften sorgten dafür, daß bei der Enge der Straßen und der Bebauung im Flecken die Feuergefahr in Grenzen gehalten wurde. Jedes Haus mußte einen Feuereimer bereithalten und jeder Bürger war zur Hilfeleistung bei Brandkatastrophen verpflichtet. Trotz aller Vorsicht hatte Kirberg unter mehreren Feuersbrünsten zu leiden. Der letzte große Brand war 1850, als ein Großteil der Häuser in der Wassergasse in Schutt und Asche fiel. 1905 übernahm die neugegründete Freiwillige Feuerwehr die Aufgabe des Brand- und Katastrophenschutzes. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1908 und wurde im Hof hinter dem alten Rathaus gemacht.

20. An den Ausläufern des 'Goldenen Grundes' liegt Dauborn, das im Jahre 786 anläßlich einer Schenkung von Ländereien an das Kloster Lorsch unter dem Namen 'Dabornaha' erstmals erwähnt wird. Früher war man der Ansicht, daß die älteste Wortform römischen Ursprungs sei und man brachte 'taberna' mit Schänke oder Wirtshaus in Zusammenhang. Der Name ist jedoch vermutlich viel älter und auf den alten Bachname des heutigen Spindelbaches zurückzuführen, der von Kirberg kommend durch die Nassauerstraße fließt und in den Wörsbach mündet. Zu beiden Seiten dieser Bäche entstanden wohl die ältesten Ortsteile, so auch Eufingen, das 1194 erstmals erwähnt wird und bis 1824 selbständig war.

21. Fast am Schnittpunkt der alten Hessen- und Hohenstraße liegt die 'Neue Herberge', heute Neuherbergstraße genannt. Die 'Neue Herberge' wird um 1564 im Amt Dauborn mit gleichnamigen Kirchspiel als eigener Ortsteil aufgeführt. In der wechselvollen Geschichte waren fast alle Häuser auch einmal Wirtshaus. Im Vordergrund das von Pfarrer Christoph von der Mühl 1696 erbaute Haus Nr. 8. Die Aufnahme entstand etwa um 1930.

22. Ansicht vom Fuchsschwanz auf Gruben-, Lang- und Neuherbergstraße. Die Aufnahme entstand etwa um 1895. Für das spätere Rathaus in der Grubenstraße werden gerade die Fundamente gelegt und die Gerüststangen sind bereits zu sehen. Auch der hohe Schornstein der einstigen Dauborner 'Dampfbrennerei' von Philipp August Knapp ist noch vorhanden.

23. Die Fotografie stammt aus dem Jahre 1895 und zeigt das frühere Eufmgen von Südosten her. Die rechts im Hintergrund am Ortsausgang nach Niederselters sichtbaren Gebäude des Gasthauses 'Zum Rebstock' wurden 1963 abgebrochen. Auch das anschließende landwirtschaftliche Anwesen von Erich Wagner wurde 1975 niedergelegt. Über den Dächern ragt das Türmchen der 'alten Schule' heraus, während die 1900 erbaute neue Schule auf dieser Aufnahme noch fehlt.

24. Das Gasthaus 'Zum Schützenhof' mit Metzgerei zeigt dieses Bild von 1912. Karl Reinheimer kaufte um die Jahrhundertwende dieses Haus. Die traditionsreiche Metzgerei wird heute von dem Enkel Kar1heinz Reinheimer fortgeführt, Auf dem Bild ist Karl Johann Reinheimer mit seinen beiden Kindern zu sehen. Die Entstehung des Schützenhofes im Jahre 1836 ist sicher im Zusammenhang mit dem Schützenverein Dauborn zu vermuten, der bis Anfang der dreißiger Jahre bestand. An den links neben der Eingangstür angebrachten Hakenstangen wurde das Fleisch zum Kauf angeboten.

25. Im Haus an der Ecke Grubenstraße/Nassauerstraße (früher Langstraße) befand sich die Praxis des ersten Dauborner Arztes, Dr. Herman Hahn, der hier von 1890 bis 1910 wirkte. Im Vordergrund seine Kutsche mit zwei Pferden und Kutscher. Das Haus wurde 1875 von Familie Becher erbaut, in deren Besitz es noch heute ist. Das Bild wurde um die Jahrhundertwende aufgenommen.

26. Die Postkarte von der unteren Langgasse (heute Nassauerstraße) mit dem Gasthaus 'Germania' datiert aus dem Jahre 1912. Der offene Bachlauf des Spindelbaches teilte damals die Straße in zwei Fahrbahnen. Brücken bestanden an der Gruben- und Laistraße, In etwa der Hälfte dieses Straßenteils war ein Fußgängerüberweg, der hier auf der Aufnahme zu sehen ist. Das Gasthaus 'Gerrnania' wurde 1825 eröffnet und gelangte nach wechselvoller Geschichte wieder in die Gründerfamilie zurück, die es heute nach verschiedenen Umbauten als gutgehendes Restaurant weiter betreibt.

27. Der obere Teil der Nassauerstraße (früher Langgasse) ging in der Nacht vorn 2. auf 3. Februar 1945 durch eine Luftmine in Trümmer. Diese historische Aufnahme entstand um 1930 und zeigt das alte Straßenbild. Acht Menschen kamen bei dem Luftangriff 1945 ums Leben und 13 Anwesen wurden ganz zerstört.

28. Schon früh erkannte man in Dauborn die Notwendigkeit der Dorfverschönerung und Schaffung von Naherholungsgebiete, da der Dauborner Wald erst einige Kilometer vor Ort beginnt. Der Verschönerungsverein, 1904 gegründet, begann 1905 mit der Bepflanzung des Steilhanges oberhalb der Langgasse, stellte Bänke auf', setzte die Wege instand und baute etwa um 1908 ein 'Lusthäusehen', Die Postkarte zeigt die 'Dauborner Anlagen' etwa um 1910.

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