Hünfelden in alten Ansichten

Hünfelden in alten Ansichten

Auteur
:   Kurt Nigratschka
Gemeente
:   Hünfelden
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2280-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hünfelden in alten Ansichten'

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29. Der nach Holland ausgewanderte und dort zu Ansehen. und Wohlstand gekommene Johann Georg Ferdinand Dombach stiftete 1928 den Spielplatz und das Rotkäppchen-Denkmal am Eingang der Anlagen den Daubornern Müttern und Kindern. Die Einweihungsfeierlichkeiten fanden unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt und die jetzige Frau Ida Wenz durfte als kleines Mädchen dem Stifter einen Blumenstrauß überreichen, was hier auf dem nebenstehenden Bild festgeha1ten wurde.

30. Eine der bekarmtesten Schreinereien in unserer Gegend um die Jahrhundertwende war die von Philipp August Keller in der Laistraße 5. Der Meister mit meist einem Gesellen und mehreren Lehrlingen lieferte sehr gute Arbeit und eine Vielzahl der von ihm hergestellten Möbelstücke ist heute noch bei älteren Dauborner Familien im Gebrauch. Philipp August Keller, seine Tochter Emma, Geselle und Lehrlinge sind auf dem Bild zu sehen. Treppe und Vorgarten fielen der Straßenverbreiterung zum Opfer. Die Fotografie stammt aus der Zeit um 1900.

31. Eine gemütliche Dorfidylle zeigt die Postkarte von 1911 von der Laistraße. Rechts im Vordergrund das Kaufhaus von Wilhelm Stahl. Bei einer Vielzahl von Häusern ging die Treppe direkt auf die Straße. Bürgersteige waren zu dieser Zeit noch keine vorhanden. Die Kinder hatten noch einen sicheren Spielplatz auf der Straße und den umherlaufenden Hühnern drohte vom Autoverkehr noch keine Gefahr.

32. Eine der ältesten und auch überregional bedeutenden Mühlen von Dauborn/Eufingen war die 'Eufinger Mühle', erstmals urkundlich nachweisbar irn Jahre 1386. Neun Generationen einer Familie waren über fast 300 Jahre Müller auf dieser Mühle, deren Betrieb 1972 eingestellt wurde. Am Friedensfest 1871 brannte das Mühlenanwesen bis auf die Grundmauem nieder; man vermutete Brandstiftung, Der Wiederaufbau erfolgte durch den damaligen Besitzer Joharm Karl Knapp. Die Postkarte zeigt die 'Eufinger Mühle' im Jahre 1901.

33. Vom fortschrittlichen Geiste der Dauborner Bauern zeugt die Anschaffung einer der ersten Dreschmaschinen im ehemaligen Herzogtum Nassau. Im Jahre 1863 gründete man eine Genossenschaft und kaufte die Maschine in England. Per Schiff kam diese nach Wiesbaden-Biebrich und wurde von dort mit Pferden nach Dauborn gebracht. Der erste Maschinenführer war Johannes Friedrich Wassem, genannt 'Wassern Hannes" der später selbst zwei eigene Dreschmaschinen besaß und es zu großem Wohlstand brachte. Dieses Bild ist mit eine der ältesten Aufnahmen dieses Bildbandes und entstand zwischen 1875 und 1880. Es wurde vom heutigen Marktplatz aus aufgenommen.

34. Die Gründung des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters Gnadenthai bei Dauborn/Eufingen erfolgte 1213. Es bestand bis in den Dreißigjährigen Krieg. Danach wurde es 'Herrschaftlicher Hof und Nassauische Domäne', Der Ursprung des bekarmten Dauborner-Kornschapses ist hier zu finden. Zur Zeit dieser Aufnahme im Jahre 1897 wohnten hier fünf Dornänenpächter-Familien, die den Hof bewirtschafteten. In der Mitte das Wohnhaus von 1590 und rechts daneben die ehemalige Kirche, die um 1250 erbaut wurde.

35. Bis auf den hohen Westerwald und ins Rhein-Maingebiet fuhren einst die Dauborner Brenner mit ihren Pferdegespannen, vollbeladen mit Schnapsfässern. In der Blütezeit um die Jahrhundertwende wurde in über 90 Brennereien der bekannte 'Dauborner' gebrannt. über die Jahrhunderte hinweg brachten es die Brenner zu großem Wohlstand und fungierten teils als Bankiers für Bürger und Gemeinden in der näheren Umgebung. Die Aufnahme eines typischen Dauborner Schnaps-Fuhrwerkes entstand 1916 vor dem Gasthaus auf dem Großen Feldberg. Auf dem Wagen sitzen Reinhard August Wagner und sein Sohn Richard, der letzte in Gnadenthal geborene und jetzt noch lebende Schnapsbrenner, der mit seinem Sohn Gerhard noch eine der bestehenden sieben Kornbranntweinbrennereien in Dauborn betreibt.

36. Die altnassauische Tracht wurde in Dauborn lange getragen. Noch um die Jahrhundertwende konnte man sie an älteren Leuten sehen. Den Mann im blauen Kittel, der hier einen Brustschlitz hatte und mit einer Silberschließe gehalten wurde. Die Frau in dunklen Farben. Der Rock mit vielen feinen Falten reichte bis zur halben Wade. Darüber die Schürze mit vorgeschriebenem Faltenwurf. An Stelle des Korsetts das 'Bundmützchen' und darauf das 'Schossmützchen', Den Kopf zierte das Kommodehen. Das Bild des Ehepaars Johann Wilhelm und Maria Magdalena Dombach gibt hierüber noch einen leisen Eindruck. Die Kinder sind die Enkel Albert, Mina und August Christmann.

37. Das Dorf Heringen hat in den letzten Jahren keinen so rasanten Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen wie so mancher andere Ortsteil von Hünfelden. Hier kennt sich noch jeder, ob jung, ob alt, persönlich. Erstmals taucht der Ort in einer Urkunde Karl des Großen vom Jahre 790 auf. In Urkunden der Jahre danach erscheint neben Heringen noch eine Siedlung mit dem Namen Nieder- oder Klein-Heringen, Nach mündlicher Überlieferung soll dieser Weiler vor dem Wingertsberg gelegen haben, Aus bisher noch unbekannten Gründen ging er lange vor dem Dreißigjährigen Krieg unter.

38. Selbst alte Heringer Einwohner werden überlegen müssen, welche Häuser auf diesem Foto abgebildet sind. Jahre sind seit dieser Aufnahme vergangen in denen sich viel verändert hat. Das aus der Zeit zwischen 1870 und 1880 stammende Bild zeigt das Haus des Landwirten Willi Crecelius (Holländers) in der Jahnstraße 8. Der Weg davor führt in Richtung Borngasse, links im Bild war früher der Weiher, welcher zugeschüttet und mit dem Spritzenhaus überbaut wurde. Das Anwesen gehörte einst der Familie Conradi, einem der größten Bauern in Heringen mit an die 100 Morgen Land.

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