Hünxe in alten Ansichten

Hünxe in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Kohler-Svendsen und Gisela Helmich
Gemeente
:   Hünxe
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2024-1
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hünxe in alten Ansichten'

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8. Die Staatsmacht steilte sich unserem Dorfe unter anderem in Gestalt des Gendarm Hesselmann, genannt Borns, dar. Hier sehen wir ihn mit Pickelhaube, bei seinem sonntäglichen Verlesen der Gemeindenachrichten nach Andachtschluß der Kirche. Er stand dabei auf einer Steinplatte, die für diesen Zweck neben der Kirchhofmauer eingelassen war. Dieser Ausruferstein liegt heute noch neben der Linde am Wege zum Gemeindehaus.

9. Dies ist die Kreuzung Dorstener Straße, Dinslakener Straße und Weseler Straße, aufgenommen im Jahre 1923. Die Hausecke links gehört zu Kronewirt, also Hü1semanns Haus. Daneben die Dorflinde, unter der in früheren Zeiten der Maitanz stattfand. Rechts vorn steht noch Küpper-Meyers Haus, das wie Helmes Haus, im Hintergrund, durch die Bomben 1945 vernichtet wurde.

10. Dies ist noch einmal Hesselmanns Haus mit dem Bliek auf Küpper-Meyer, KöstersWinkelmann und Kronewirt-Hülsernann, Es ist die typische Feierabendstimmung eines niederrheinischen Dorfes in den Jahren um 1925. Man sitzt vor dem Haus, tauscht die neuesten Nachrichten aus und genießt den lauen Sommerabend.

11. Das Hünxer Rathaus hatte im Jahre 1925 schon den Anbau, der für soziale Zwecke genutzt wurde. Die Gemeindeschwester hatte hier ihr Büro und Behandlungsräume, in denen es auch schon eine Höhensonne gab. Daher auch der im Volksmund entstandene Name für den Anbau: 'Haus Sonne'. Links vorn steht Stelten-Neuköthers Haus, rechts ist Dames Schoppen mit Werbeschild zu sehen.

12. Im Jahre 1926 war endlich genug Geld vorhanden, um mit dem Bau des Hünxer Gerneindehauses zu beginnen. Viele Bürger hatten durch Spenden dazu beigetragen. Der damalige Gemeindepfarrer Pastor Sander ließ sogar den Erlös aus dem Verkauf seiner Hünxer Geschichtshefte dieser guten Sache zufließen. Das Gemeindehaus wurde an der Stelle errichtet, wo die alte Dorfschule gestanden hatte.

13. Diese Luftaufnahme vom Ortskern Hünxe entstand auch im Jahre 1926. Von Süden (im Vordergrund) erreicht die Dinslakener Straße das Dorf. Hier ist außerdem gut sichtbar, wie eng der Straßenverlauf im Kreuzungsbereich Weseler StraßejDinslakener Straße war. Links neben der Kirche schiebt sich Küppers Haus bis fast auf die Straße, rechts neben der Kirche stehen noch die alten, hohen Bäume. Das Gemeindehaus war noch nicht gebaut.

14. Teil des heutigen Dorfplatzes war im Jahre 1925 noch Kronewirts Garten. Der Bliek fällt auf die Rückfront von Hülsemanns Haus; vorn ist die Brücke über den damals noch nicht verrohrten Dorfbach zu sehen. Der Giebel links gehört zu Küpper-Meyers Haus. Die Dorfstraße mußte hier einen Bogen machen, denn das Haus nahm einen beträchtlichen Teil der heutigen Straße in Anspruch.

1 S. Der Deutsche-Motorrad-Club startete am 2. August I92S in Hünxe vor dem 'Jägerhof' ein Rennen rund um den Hünxerwald. Die Länge der Rennstrecke betrug 90 Kilometer. Motorräder waren zu damaliger Zeit beliebte Fortbewegungsmittel, Autos besaßen nur die reichen Leute.

Re. a.iran zu:n Jä<-dhof. Inh. Frau Wtw. H. Reiners. Hünxe. Telf. Xr, 1.)

, .

16. Die Postkarte aus dem Jahre 1927 zeigt den 'Jägerhof" in der Dinslakener Straße. Der rechts zu erkennende Festsaal wurde für Dorfbälle vom Schützenverein genutzt, aber auch für Versammlungen, Hochzeiten und anderes.

17. Der 'Jägerhof" (heute Gaststätte Luter) war schon im Jahr 1923 ein einladender Ort, was uns dies Foto beweist. Man traf sich nach Feierabend bei Reiners vor dem Haus zum Plausch und Bier. Die damalige Inhaberin und Wirtin Witwe Reiners nahm auch Logiergäste auf, zum Beispiel die Angestellten des Rathauses oder Sommerfrischler.

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