Hünxe in alten Ansichten

Hünxe in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Kohler-Svendsen und Gisela Helmich
Gemeente
:   Hünxe
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2024-1
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hünxe in alten Ansichten'

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78. Das Dorf Krudenburg hatte selbstverständlich eine eigene Schule. Sie lag gen Süden, mit Bliek auf die Lippe. Es handelte sich um eine Zwergschule rnit nur einer Klasse für alle Schulkinder aus acht Jahrgängen. Auch die Lehrerwohnung befand sich in dem Gebäude. Die hier veröffentlichte Aufnahme stammt aus den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts.

79. Land unter in Krudenburg 1922. Die schlimmen Überschwemmungen Krudenburgs, wenn in fast jedem Frühjahr die hochwasserführende Lippe über die Ufer trat, konnten erst mit der neuen Eindeichung Anfang der dreißiger Jahre unter Kontrolle gebracht werden. Hier steht die Krudenburger Schule unter Wasser, was die Schulkinder kaum zum Jubeln gebracht haben mag; sie mußten ja sowohl zuhause wie in der Schule beim Wasserschöpfen helfen.

80. Der alte Postweg von Hünxe nach Wesel führte bei Krudenburg über die Lippe. Die Fähre, im Volksmund auch Ponte genannt, wurde bei Bedarf an einem Seil über den Fluß gezogen und transportierte Menschen, Vieh, Fuhrwerke, die Postkutsche und vieles mehr.

81. Noch einmal Land unter, Durch die Über schwemmung tritt der alte Deich des Hauses Krudenburg deutlich zutage.

82. Die Lippe-Fähre, von der Familie Schalten betrieben, transportiert die Hünxer Postkutsche. Poststation für unser Heimatdorf war Drevenack-Peddenberg. Das Amt des Postillions wurde durch mehrere Generationen von männlichen Mitgliedern der Hünxer Familie Hesse bekleidet. Die Aufnahme ist aus dem Jahr 1907.

83. Die Straße nach Krudenburg war um die Zeit der zwanziger Jahre, wie viele andere Provinzialstraßen der Gegend, nur ein Sandweg. Erst am Ortseingang bei den ersten Häusern begann das Straßenpflaster. In den dreißiger Jahren dann begarm man damit, nach und nach die Verbindungswege zu den nächsten Orten zu asphaltieren.

84. Erhalten geblieben ist uns auch ein Foto des Kolonialwarenladens Hausemann aus den zwanziger Jahren. Die Tochter Anneliese steht hinter der Verkaufstheke in 'Hausernanns Ding', wie der Laden bei den Einheimischen auch genannt wurde. Es gab von Schinken, Würsten, Heringen, Sauerkraut über Bleistifte, Farben, Pinsel bis zu Kathreiner Kaffee und Waschmitteln alles zu kaufen.

85. Jedes Dorf unserer heute bestehenden Gemeinde hatte seine eigene Mühle. Die Bauern ließen hier das Korn für den Eigenbedarf mahlen und verkauften die Überschüsse an den Mühlenbesitzer. Die Mühle in Buchholtwelmen der Familie Lackermann besteht nicht mehr. Sie mußte bei der Industrieansiedlung der BP weichen. Die Aufnahme datiert etwa vom Jahre 1930.

86. Bucholtwelmen besaß eine kleine Volksschule, die auch den Erwachsenen, in Ermangelung eines Gemeindehauses, als Versammlungsstätte diente. Die Schule steht heute noch zweckentfremdet auf BP-Gelände.

87. Die Gaststätte Nuyken-Schulte in Bucholtwelmen war nicht nur Treffpunkt der Einheimischen. Hier verkehrten auch die Soldaten vom nahe gelegenen Truppenübungsplatz auf der Spellener Heide. Außerdem war die Gaststätte auf dem halben Wege von Hünxe nach Wesel für die Pferdefuhrwerke Raststation. Die Pferde wurde hier noch einmal getränkt, der Kutscher nahm auch seinen Schluck. Das Haus wurde, wie so viele, abgebrochen, um der Industrieansiedlung zu weichen.

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