Hochspeyer in alten Ansichten

Hochspeyer in alten Ansichten

Auteur
:   Franz Neumer
Gemeente
:   Hochspeyer
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6254-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hochspeyer in alten Ansichten'

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49 Bliek in den Hof des Al1wesensWürtz auf dem Münchhof etwa um 1920. Das Haupthaus in der Bildmitte wurde später umgebaut und erhielt einen anderen Eingang mit überdachter Treppe. Das Fachwerk an der oberen Giebelfront war zu dieser Zeit überputzt und wurde später wieder freigelegt. Ein Teil des Gutes war von seinem Besitzer verpachtet worden. Vor dem alten Haus rechts ist der Pachter mit Frau und Tochter zu sehen. Auch dieses, wohl wesentlich ältere Haus, war ein Fachwerkhaus, dessen Holzkonstruktion um 1920 unter Putz lag. 1970 wurde das Haus abgerissen.

50 Das Bild zeigt Frau Marie Ruby, geborene Kühner, vor ihrer Metzgerei. Wohnhaus und Metzgerei waren die ersten Häuser derTrippstadter Straße, dort, wo sie von der Hauptstraße abzweigt. Das Haus wurde vor 1933 fotografiert, da das Straßenschild, im Bild rechts, noch die Aufschrift "Irippstadter Straße' hat. Ab 1 933 wurde sie in Horst - WesselStraße umbenannt. Ein ovales Namensschild an derTür genügte der Inhabertn, denn jeder in Hochspeyer wußte, wo Frau Ruby ihre Metzgerei hat. Das Haus wurde nach dem Krieg abgerissen, es mußte einem Neubau weichen.

51 Straußbuben in der Trippstadterstraße. Das Bild wurde vom Bahndamm aus aufgenommen und entstand in den zwanziger Iahren, Das Haus Utzig links wurde einige Zeit danach umgebaut (siehe dazu das nächste Bild), an dieses schließt sich die Metzgerei Hamme] an, gefolgt vom Wohnhaus Hammel. Zwischen diesem und dem Haus Ritter, von dem nur der Giebel zu sehen ist, führt ein Weg in die Wiesenstraße. Auf das Haus Ritter folgt das Haus Mautes, das damals einer jüdischen Familie gehörte. Das anschließende hochragende Gebäude ist die heutige Apotheke, gefolgt vom Haus Müller und dem Haus Jebliek/SchraB, in dessen Räu-

men das Schreibwarengeschäft Prenzel heute seine Geschäftsräume hat. Rechts isr das Heinrich-Rittersche-Haus erkennbar.

52 Die östliche Seite der Trippstadter Straße wurde in diesem Bereich völlig verändert. Das Wohnhaus Hammel (siehe das vorhergehende Bild) ist schon abgerissen. Die Bauarbeiter sind dabei, auch die Metzgerei mit ihren profilierten Fenstern abzureißen, Das Haus Utzig, das auf dem vorhergehenden Bild mit zur Straße geneigtem Dach zu sehen ist, wurde in den dreißiger [ahren so aufgestockt, daß der Giebel zur Straße zeigte. Auch dieses Haus wurde wegen eines Neubaues im Oktober 1 972 abgerissen, der sich über die Parzellen der drei Häuser erstreckt. An der Stelle des Hauses Hammel stand einmal die lutherische, dann protestantische Schule.

53 Die Bäckerei Mock, im Volksmund 'Scheer-Mock' genannt. Das Anwesen stand in unmittelbarer Nähe des Bahndamms, auf dessen Südseite gelegen, in derTrippstadter Straße. Die Fotografie, die wohl noch aus der Zeit vor dern Ersten Weltkrieg starnmt, zeigt ein Haus mit Krüppelwalmdach und hochgelegenem Eingang. Wahrscheinlich ging der Keller wegen des sumpfigen Geländes nicht so sehr in dieTiefe. Die Sandsteinpfosten bei der Hofeinfahrt sind neueren Datums, während der säulenartige Pfosten links, mit dern kapitellartigenAufsatz und der Bekrönung älteren Datums ist. Das Haus wurde um 1941/42 abgerissen, wegen Erweiterung

der Bahnanlagen und Erbaullng eines Stellwerks.

54 Dieses Lebensmittelgeschäft an der Ecke Trippstadter Straße und Kirchstraße wurde 1984 abgerissen. Es war angebaut an das Haus des Heinrich Ritter, auf dem Bild links. das ebenfalls 1984 Opfer der Spitzhacke wurde, Rechts stieß es auf das Anwesen Buch. Dieses Eckhaus, aus heimisehem Sandstein gebaut, beweist, wie es besonders die mit Profilen versehenen TÜT- und Fenstergewänden zeigen, die Meisterschaft der hiesigen Steinhauer und Steinmetzen. Das Gebäude war von vornherein als Geschäftshaus konzipiert, davon zeugen die beiden Schaufenster. Gleich drcimal ist der Name eines großen Lebensmittelkonzerns zu sehen.

SS Dieses Haus stand an der Stelle des heutigen Anwesens Trippstadter Straße 7, das der Familie Heinrich Holzhauser gehört. Das alte Haus wurde 1956 abgerissen, um einem Neubau Platz zu machen. Es war einmal Eigentum von Familie Philipp Ritter. Das Haus wurde nach der Inschrift im Türsturz 1847 um- oder neu-

,

gebaut. Ein Vorgängerhaus

war 1 826 van Joh. Heinrich Becker gebaut worden. Nördlich des Hauses führt ein Weg in die Wiesenstraße. Nach Norden zu schloß sich das Anwesen Hammel an und nach Süden das Haus Seeh, das heute Eigentum der Familie Mautes ist.

56 Das kleine Haus mit dem Friseurgeschäft westlich der Abzweigung der Mûnchhofstraße wurde 1986 abgerissen, da es wegen des immer stärker werdenden Verkehrs in der Bundesstraße 48, die durch das Dorf mit derTrippstadter Straße identisch ist, zum Verkehrshindernis wurde. Zuletzt hatte ein Uhrmacher sein Ladengeschäft darin. Das im Bild links sichtbare Haus gehörte der Familie Franz Mertel. Um die Mitte des 18. [ahrhunderts war dieses das erste Haus, damals einstöckig, das auf der Südseite des Dorfes errichtet worden war. Rechts steht das Anwesen des Bäckermeisters Iosef Seckier. Das Fachwerk des Hauses lag damals, kurz

vor 1930, unter Verputz, der wieder abgeklopft wurde. Das Haus ist unbewohnt und soll abgerissen werden.

57 Dieses Bild stammt aus dem Iahre 1914. Die Tradition des Gasthauses in Familienbesitz ist über 130 jahre zurûckzuverfolgen. Der Schreinermeister Karl Eckert, der 1864 die Katharina Willmann heiratete, war auch Wirt. Eine Tochter dieser Eheleute herratete den Wagnermeister Adam Kraus, der neben seinem

/

Handwerk die Gaststätte be-

trieb. Eine Tochter aus dieser Ehe wiederurn heiratete in erster Ehe Franz Holzhauser und in zweiter Ehe Jakob Weilacher, der das Gasthaus bis zu seinem Tod 1966 führte. Seitdem ist sein Schwiegersohn Willibald Becker der Inhaber, der das Gasthaus 'Zum pfälzerwald' zum Hotel ausbaute.

58 Haus Edelrnann in der mirtleren Trippstadter Straße. Auf der obersten Treppenstufe stehen Johannes Edelmann und Frau Magdalena Schäfer, daninter Kinder des Ehepaares und ein Enkel. Die Häuser der Trippstadter Straße waren ganz eng aneinandergebaut, sie zeigen die immer wieder beobachtete Bauweise. Zu den Wohnräumen fûhrt eine Sandsteintreppe hoch, der Stall ist ebenerdig zu erreichen. Das Bild zeigt aber auch den Straßenzustand um 1 930. Die gepflasterte Straße ist stark beschädigt durch den Fuhrwerksverkehr, eine Rinne sichert den Ablauf des Regenwassers. Nackter Boden reicht bis an das Haus, Die Versiegelung von Straßenflächen und

Höfen war noch nicht weit vorangeschritten, das Wasser konnte versickern.

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