Hochspeyer in alten Ansichten

Hochspeyer in alten Ansichten

Auteur
:   Franz Neumer
Gemeente
:   Hochspeyer
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6254-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hochspeyer in alten Ansichten'

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69 FranzWeilacher rnit seinen pferden beim Stammholzfahren. Das Bild entstand etwa 1930. Für Landwirte, die Pferde hielten. war der Holztransport aus den Wäldern rings um Hochspeyer, den sie im Auftrag der Forstverwaltung oder von Holzaufkäufern durchführten, ein zweites wirtschaftliches Standbein. Da aber auch die meisten Familien aufBrennholz angewiesen waren, mußte das im Wald aufbereitete Holz, das oft an entlegenen Stellen aufgesetzt war, ebenfalls mit dem Pferdefuhrwerk nach Hause gebracht werden. Pferdegespanne mit Stammholzladungen gehören heute der Vergangenheit an.

70 Ein Hochspeyerer Gesangverein feiert ein Iubiläum. Die Aufnahme stammt aus der Zeit kurz nach der [ahrhundertwende. Um 1927 feierte der Gesangverein "Wieder ein [ubiläum, eventuell das 50. Somit könnte dieses Bild anläßlich des 25jährigen Bestehens aufgenommen worden sein, das wäre 1902 gewesen. Über neunzig [ahre später ist alle Erinnerung erloschen. Der Gesangverein dürfte mitgliederstark gewesen sein, auf dem Bild sind 34 Ehrenjungfrauen zu zählen. 1933 wurden alle Vereine gleichgeschaltet, auch die damals bestehenden Gesangvereine. Zwei von ihnen, darunter der bürgerliche, vom dem wahrscheinlich das Bild

stammt, schlossen sich nach dem Zweiten Weltkrieg zum Volkschor zusammen.

7 1 Eine Schulklasse vor dem Ersten Weltkrieg. Der hier dargestellte Lehrer ist Philipp Hoffmann, der von 1890 bis 1913 in Hochspeyer wirkte. Er hatte die älteste Lehrerstelle der prorestantischen Schule inne. Hoffmann hatte mindestens 63 Schülerinnen und Schüler zu betreuen. Es war allerdings nicht zu ermitteln, ob es sich um einen oder zwei Schülerjahrgänge handelt, jedoch waren die Geburtsjahrgänge um 1900 und auch davor alle stark. Lehrer Hoffmann war auch der erste Chorleiter des im März 1892 gegründeten protestantischen Kirchenchors.

72 Eine Goldene Hochzeit um 1932.Das]ubelpaarin der Mitte des Bildes sind Theobald Seibert (* 1854) und Ehefrau Luise Schlicher

(* ] 863) mit ihren Kindern Lina (* ]90]),Anna

(* ]898), Luise (* ]893), Ehsabeth (* 1882), Theobald

(* ]884),Wilhelm (* 1888), Philipp (* ] 890) und Otto

(* 1895).HeinrichSeibert, der Vorfahr dieser und aller Seibert in Hochspeyer, war Ackerer, Holzhändler und Gastwirt. Er wurde um 1 7 ] 7 in Wattenheim geboren und heiratete ] 748 in Hochspeyer die SUSaIll1e Ruby. Er starb

1 780. Der älteste Vorfahr von Luise Schlicher ist Gerhard

Schlicher, der aus Cronenberg bei Meisenheim stammte und 1793 in Hochspeyer starb.

73 Zwei Hochspeyerer Männer als Soldaten im Ersten Weltkrieg. Es handelt sich um Philipp Hammel (links) und Martin Schwager. Philipp Hammel entstarnmt einer alteingesessenen Hochspeyerer Familie, die schon um 1 750 nachweisbar ist. Nach Heimkehr aus der Gefangenschaft

1 92 1 trat er in das Pflasterergeschäft seines Vaters ein, das er ab 1935 selbständig führte. Philipp Hammel starb 95jährig 1981. Sein Sohn Karl führte das Geschäft als Tiefbauunternehmen fort.

Martin Schwager entstarnmt wie sein Freund Philipp einer seit etwa 1770 hier weitverbreiteten Familie, deren Vorfahren aus Lohnsfeld kamen. Schwager war Eisenbahner

und ehrenamtlich in kirchlichen Gremien tätig.

74 Eine Schulklasse 192!. Die erste Klasse hat 63 Kinder vom Geburtsjahrgang

1914/ 15. Die heutige Klassenstärke liegt bei 25-33 Kindern. Lehrer Heinrich Fischer, links im Bild, der von 1921 bis 1945 unterrichtete, war auch kommunalpolitisch tätig. Von 1924 bis 1933 war er Bürgermeister und wurde von den Nationalsozialisten seiner Ämter enthoben. Die sozialdemokratische Gemeinderatsfraktion, aus der er kam, mußte das Rathaus räumen. Heinrich Fischer war nach dem Krieg wieder Bürgermeister, und zwar vom 14. November 1948 bis zum 30. September 1966. Eine Straße im östlichen Neubaugebiet trägt seinen Namen.

75 Ein Bild aus der Besatzungszeit nach dem Ersten Weltkrieg. Es zeigt Fußballer aus Hochspeyer, zusammen mit jungen Mensenen aus Indochina, in Hochspeyer als Slameson bezeichnet. Indochina war französischer Besitz und Soldaten aus diesern Ostteil Hinterindiens kämpften im Ersten Weltkrieg als Kolonialtruppen auf französischer Seite. Wann das Bild entstand. ist nicht mehr zu ermitteln, doch lagen 192 3, irn [ahr des passiven Widerstands, französische Besatzungstruppen in Hochspeyer. Wann die Truppen aus Hochspeyer zurückgezogen wurden, ist unbekannt.

76 Dieses Bild, etwa aus dem Iahre 1910, zeigt die Familie des Metzgermeisters David Becker, vonlinks die Tochter Mina, geboren 1902, die Ehefrau Maria Hammel, David Becker und Sohn Otto, geboren 1904. Dazwischen eine Nichte und ein Neffe des Ehepaares. David Beclcer eröffnete 1900 oder 1901 in der hinteren Hauptstraße, 'Hinnergaß', eine Metzgerei, die im Familienbetrieb bis [anuar 1974 weitergeführt wurde. Becker und Hammel sind alteingesessene Familien. David Becker ist Nachfahr des Erbbestanders und kurpfälzischen Hofmanns Konrad Becker, der urn 1670 geboren wurde und 1 72 5 auf dem Münchhof starb.

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