Hohenwestedt in alten Ansichten Band 2

Hohenwestedt in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Michael Junge
Gemeente
:   Hohenwestedt
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5295-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hohenwestedt in alten Ansichten Band 2'

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69. Im Jahre 1901 wurde die Kleinbahn Rendsburg-Hohcnwestedt eröffnet. 'Rosa' wurde die Bahn liebevoll im Volksmund genannt. Sie war weiß/rot in den Farben. Noch bis auf den heutigen Tag werden viele 'Dönrjes', die man auf der 'Rosa' erlebt hat, erzählt. Für viele Fahrschüler war die Bahn besonders wichtig. Als die Kleinbahn nicht mehr rentabel war, wurde sie 1956 stillgelegt. Von da an übernahm die Bundespost den Liniendienst rnit Omnibussen. Die Bürger Hohenwestedts waren traurig, als sie von ihrer 'Rosa' Abschied nehmen mußten. Das Bahnhofsgebäude wurde 1905 erbaut. Heute befindet sich hier ein Jugendzentrum. Es hat den schonen Namen 'Gleis 3'.

70. Zu Hohenwestedt selbst gehört nicht nur der Ort sondern auch sein Umland. So zum Beispiel das Dorf Glüsing, das bis in die dreißiger Jahre selbständig war und dann 1938 nach Hohenwestedt eingemeindet wurde. Der Hof Thun in Glüsing wurde in den Gründerjahren zwischen 1870 und 1900 im damals modernen, neugotischen Stil erbaut. Wir sehen den rückwärtigen Teil mit dem Stallgebäude. Stolz präsentiert sich der Bauer mit seinem zahlreichen Gesinde und seinen Pferdegespannen. Der Besitzer verstand es, seinen Reichtum zu mehren, indem er wenig später eine Weizenkornbrennerei auf seinem Hof gründete , die noch bis heute in Betrieb ist. Vor einigen Jahren brannte das Anwesen Thun/ Lutze nieder. Es wurde aber wieder in neuer Form errichtet.

71. Die Kate rnit Reetdach und Fachwerk gehörte zum Hof Rohweder in Glüsing und wurde leider 1963 abgebrochen. Das große runde Holztor zur Wohndiele ist typisch. Mensch und Vieh wohnten unter einem Dach. Es gibt zwei separate Eingänge, närnlich links in den Wohntrakt und rechts lagen die Stallungen. Innerhalb der Dielentür befand sich noch die sogenannte Klöhntür, die aber gleichzeitig noch als Abzug diente , denn gekocht wurde auf offenem Feuer in der Diele. Der Qualm war an manchen Tagen je nach Wetterlage uncrträglich und beißend. Von hier aus konnte die Frau aber auch rasch einen Bliek nach draußen werfen. Der Hof Rohweder gehörte zu den drei großen Höfen in Glüsing.

72. Erntezeit in Vaasbüttel um die Jahrhundertwende. Damals harte auch dieses Dorf noch seine Selbständigkeit. Der Landmann kommt vom Feld rnit geschulterter Sense. Am Dorfeingang warten drei Frauen in den damals üblichen bodenlangen Kleidern und ein alter Mann mit seinern bei Fuß sirzenden Hund auf den Heimkehrenden. Sicherlich hat man eine ordentliche Vesper für ihn vorbereitet. Das wird ihn stärken. Es ist ein heißer Tag. Der Hitze wegen trägt er einen Hut auf dem Kopf. Gleich wird er aus dem Schatten des großen Baumes hervortreten. Rechts die eingezäunte Koppel und dahinter das Bauernhaus mit dem gekreuzten Giebelfirst. Ein Spazierweg durch das Vaasbutreler Gehölz lohnt sich allema!.

73. Hof Altböternhöfen ist ein großer Bauernhof an der Gemarkungsgrenze nach GraueI. Er war ursprünglich der Meierhof des Gutes Drage. Eine breite Auffahrt führt zum Anwesen. Das hell verputzte Haus liegt unter großen Bäurnen in einem parkähnlichen Garten, der von Hecken umrahmt ist. Die Wirtschaftsgebäude und Leutewohnungen liegen auf der gegenüberliegenden Seite. Ein sonntäglicher Frieden liegt über allem. Eine Wanderung nach Alt- und Neuböternhöfen ist schön und erholsam zugleich.

74. Vor dem Hof Falkenburg sind zwei der für die Umgebung so typisohen Fischteiche zu sehen. Der ehemals große Hof am nördlichen Rand von Hohenwestedt ist heute ein Reiterhof und bildet den Eingang zu dem großen Ferienpark 'Falkenburg' . Beliebt ist der Spazierweg über Ouellental nach Falkenburg.

75. Die Hohe Geest ist zwar eine Kulturlandschaft , ist aber für den Städter ein großer Naturpark. Die Heide und die Wälder um den Boxberg sind ein bekanntes Ausflugziel. So ist auch das Landschaftsschutzgebiet um den 'Dallen' bei Hennstedt noch wenig bekannt. Hier wandelt man auf den Spuren des Dichters Detlev von Liliencron. Die Gaststätte Joachimsquelle wurde für ihn zum 'Chateau d'amour'. Sie ist leider abgebrannt. Man sieht, nicht nur der Ort Hohenwestedt ist schön, man muß sich die Umgebung erwandern, dann wird man dieses Land so recht von Herzen tieben lernen. Auf unserem Foto ist das Quellental zu sehen.

76. Von woher man auch kommt , der Kirchturm von St. Peter und Paul und die Silhouette des Ortes grüßen Fremde und Einheirnischc schon von weitem. Hohenwestedt liegt närnlich auf einer Anhöhe, einem Ausläufer des Nindorfer Höhenzuges. Im Vordergrund auf diesern Bild verläuft die Rendsburger Straße.

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