Hohnstein und seine Umgebung in alten Ansichten

Hohnstein und seine Umgebung in alten Ansichten

Auteur
:   Matthias Schober
Gemeente
:   Hohnstein und seine Umgebung
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6694-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hohnstein und seine Umgebung in alten Ansichten'

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19. Hohnsteiner Kinder mit ihren Zuckertüten im [ahre 1943 am Tage der Einschulung. 0 bwohl Krieg war und die Süßwaren nur 'auf Marken' , das heißt nur in geringen Mengen, zu haben waren, wurde auf das traditionelle Schuleingangsgeschenk an die ABC-Schützen nicht verzichtet. Eltern und Verwandte sparten die Zuckerrationen über Wochen und Monate auf.

20. Am 14. April 1957 wurden die Konfirmanden aus Hohnstein und den eingepfarrten Dörfern vor der Tür des pfarrhauses zusammen mit dem Pfarrer Schnerrer fotografiert. Alle trugen eine festliche Konfirmandenkleidung: die Mädchen dunkle Kleidung und einen Myrthenkranz im Haar, die Jungen einen ebenfalls dunklen Anzug und ein weißes Hemd mit Schlips. An den Revers der [acke steckte ein Myrthensträußehen.

Sachs. Schweiz

Schloss Hohnslein

21. Blick auf die Burg vom Ritterfelsen, dargestellt auf einer Postkarte aus dem [ahre 1916. Seitdem hat sich das Bild durch Um- und Neubauten und den Abriss der gotischen Schlosskapelle um das [ahr 1950 stark verändert.

22. Konrad Hahnewald war der erste Leiter der im [ahre 1926 eröffneten Jugendherberge auf der Burg Hohnstein. Unter seiner Leitung entwickelte sie sich zur größten Jugendherberge Deutschlands. 1930 wurden 57 000 Übernachtungen gezählt. Da sich Hahnewald 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten weigerte auf der Burg Hohnstein die Hakenkreuzfahne zu hissen, wurde er in 'Schutzhaft' genommen.

23. Am 1 7. Juli 1930 besuchte der indische Dichter Rabindranath Tagore (1 861-1941) die Jugendburg Hohnstein. Das Foto zeigt ihn bei einer Rast unter der Burglinde. Augenzeugen erinnerten sich, dass der Dichter als Erfrischung nur ein Glas Wasser und einen Teller frischer Kirschen annahm.

24. Im Sommer 1933 ließen sich die SA-Bewacher des Konzentrationslagers Hohnstein mit Häftlingen vor der Friedhofskapelle fotografieren. In das kurz nach der Machtübernahme der Nazis eingerichtete Lager auf der Burg wurden bis zum August 1934 weit über fünftausend Menschen gebracht. Aus Gefangenen gebildete Bautrupps mussten im und um das Stadtgebiet körperlich schwere Arbeiten durchführen. So bei der Erweiterung der Wartenbergstraße und beim Bau des Sportplatzes. Welchen Quälereien und Schikanen die Häftlinge ausgesetzt waren, kann man freilich auf diesem Foto nicht erkennen.

25. Auf dem Foto von 1954 stehen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr vor dem Gerätehaus. Die Freiwillige Feuerwehr war am 18. Oktober 1874 von 19 Mitgliedern des HohnsteinerTurnvereins gegründet worden. Seitdem schützt sie die Einwohner des Städtchens und ihrer Umgebung vor Bränden und anderen Gefahren und ist Mitgestalter des kulturellen Lebens.

26. So sah das Polenztal unterhalb von Hohnstein vor etwa 75 [ahren aus. Im Vordergrund die ehemalige, 1518 erstmals urkundlich erwähnte Stadtmühle. Wie andere Mühlen der Sächsischen Schweiz, spezialisierte sie sich ab 1 874 auf die Herstellung von Holzschliff für die Papierproduktion. 195 1 stellte die nach ihren letzten Besitzern benannte Mai-Mühle den Betrieb ein.

27. Im Zuge der Bauarbeiten an der Wartenbergstraße wurde im [ahre 1925 auch die den Mühlgraben der Mai-Mühle überspannende Brücke neu gebaut. Der Neubau erfolgte anstelle der seit 1805 existierenden, nur drei Meter breiten sogenannten Napoleonbrücke.

Hom.srl'in mil Bfim /n's Poknzlof

28. Der Hockstein mit dem an seinem Fuß liegenden 'Hotel zum Polenztal'. Auf dem Felsen befand sich im Mittelalter eine Verteidigungsanlage. Spuren derselben sind heute noch sichtbar. Die Sage will wissen, dass Hockstein und Hohnstein einst mit einer ledernen Brücke verbunden waren.

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