Hohnstein und seine Umgebung in alten Ansichten

Hohnstein und seine Umgebung in alten Ansichten

Auteur
:   Matthias Schober
Gemeente
:   Hohnstein und seine Umgebung
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6694-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hohnstein und seine Umgebung in alten Ansichten'

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29. Die Wolfsschlucht ist der kürzeste, aber etwas beschwerlichere Aufstieg zum Hockstein. Der Besuch der Wolfsschlucht soll den Dresdner Dichter Friedrich Kind zu der Wolfschluchtszene angeregt haben, die Carl Maria von Weber als Textvorlage für die Oper 'Der Freischütz' verwendete.

3 O. Im Iahre 1849ließ der Müller Rasche nur wenige hundert Meter von der Mai-Mühle entfernt eine neue Mühle erbauen. Schon 1854 erwarb sie die Familie Russig. Die Mühle hieß lange Zeit Neumühle, später bürgerte sich der Name Russig-Mühle ein. Bis Ende 1940 wurden in ihr Bretter geschnitten und Brot für den Verkauf gebacken. Außerdem besitzt die Russig-Mühle seit über einhundert [ahren das Schankrecht. Sie wird auch heute noch gern von Einheimischen und Touristen besucht.

31. Junge Frauen und Männer um 1920 bei einem Pfingstausflug in der Sächsischen Schweiz. Trotzdem die Wanderung bergauf und bergab ging und man oft ins Schwitzen kam, trugen die jungen Leute die übliche, für dieses Vorhaben aber völlig ungeeignete Sonntagskleidung. Bei den Männern durfte der Stock und bei den Frauen der Schirm (bei einigen auch die weißen Handschuhe) nicht fehlen. Beliebte Einkehrstätten in der Umgebung von Hohnstein waren die Russig-Mühle, die Hocksteinschänke, das Hotel zum Polenztal, die Grundmühle und die Waitzdorfer Schänke.

32. Gasthaus und Sägewerk Heeselichtmühle im [ahre 1933. Die Mühle bestand schon am Anfang des 16. Jahrhunderts. In ihr ließen die Heeselichter Bauern einst Balken und Bretter schneiden.

33. Im [ahre 1795 erbaute der Bauer Willkommen unweit des Dorfes im Polenztal die Scheibenmühle. Da sie für den Heeselichtmüller eine Konkurrenz darstellte, versuchte dieser den Bau zu verhindern. Die Scheibenmühle stellte seit dem Ende des 19. Jahrhunderts Holzstoff her. 1925 gab der Müller Hunger den Betrieb auf und verkaufte das Anwesen.

34. Die Hocksteinschänke mit der Rennstrecke. Auf der Strecke wurden von 1926 bis 1933 und letztmalig 1951 mehrere Auto- und Motorradrennen ausgetragen. 1939 erhielt sie den Namen 'Großdeutschlandring'. Sie galt damals als die neueste und modernste Rennstrecke des deutschen Kraftfahrsportes. Die Kriegsvorbereitungen und der beginnende Krieg verhinderten allerdings die Fertigstellung der vorgesehenen Anlagen.

35. Im Iahre 1932 nahmen 78 Motorräder mit und ohne Seitenwagen und 39 Rennwagen aller Klassen am Hohnsteiner Bergrennen teil. Unter den Motorradfahrern gelang es dem deutschen Bergmeister Gschwilm die bisherige Bestzeit für Solomaschinen um 9 Sekunden auf 1 :59,4 Minuten herabzudrücken. Einen bis dahin kaum für möglich gehaltenen neuen Streckenrekord erreichte der Schweizer Stuber mit seinem 2 300 Kubikzentimeter-Bugatti Rennwagen. Mit 1 :56,9 Minuten fuhr er die beste Zeit aller Fahrzeuge.

36. Vor rund neunzig [ahren fotografierte Fr. Alwin Teich aus Neustadt die Bockmühle im Polenztal. In ihr befand sich bis zum Großbrand im [ahre 1926 das Säge- und Hobelwerk von Arthur Zenker. Die in der Nähe der Mühle gelegenen Wiesen sind seit über hundert [ahren alljährlich im Frühling wegen der auf ihnen blühenden Märzenbecher ein beliebtes Ausflugsziel für Naturfreunde.

37. Im Niederdorf von Cunnersdorf. Foto aus dem [ahre 1970. Heute bietet sich ein wesentlich anderer Anblick. Von dem im Vordergrund abgebildeten Restaurant Schurz stehen nur noch die Mauerreste.

38. Obwohl Cunnersdorfbei Hohnstein 1960 nur 443 Einwohner zählte, gab es im Dorfmehrere Vereine. Der Männergesangverein gehörte zu den rührigsten. Er ging jedes [ahr am 1. Pfingstfeiertag von Gehöft zu Gehöft, und brachte den Besitzern ein Ständchen dar.

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