Holzwickede in alten Ansichten

Holzwickede in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Wilhelmy
Gemeente
:   Holzwickede
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6649-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Holzwickede in alten Ansichten'

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29 Dieses Bild aus dem Iahre 1925 zeigtWerkzeugmacher im Röhrenwerk Mayweg & Wiederholt bei der Arbeit. Die Fa. Mayweg & Wiederholt, 191 8 gegründet, nahm im Iahre

19 19 auf dem Gelände der früheren Zeche Freiberg in Rausingen ihren Betrieb auf. Sie stellte PräzisionsStahlröhren im ElektroSchweißverfahren für die Fahrrad- und Möbelindustrie, Gartenschmuck und Patent -Wäschepfähle her. Der Betrieb vergrößerte sich sehr schnell und hatte bald mehrere hundert Beschäftigte. 1 935 schied der Mitinhaber Hugo Mayweg aus. Die Firma hieß nun 'VW- Werke Vincenz Wiederholt' . Der Betrieb galt als sehr sozial, er war einer der ersten, der seinen Beschäftigten Weihnachtsgeld zahlte.

30 Eines der zahlreichen Fachwerkhäuser, die 'Kötter' zum Wohnen und zum Betrieb einer kleinen Landwirtschaft errichteten

(Bild von 1938). In der Regel ging der Besitzer auch noch einem anderen Beruf nach, zum Beispiel als Bergmann. Hier sieht

man in südlicher Richtung auf das Haus der Familie Kugel (später N ehring) an der Köln- Berliner Chaussee. Das Haus stand 1977

in Flammen, die Reste wurden noch im gleichen Iahr abgerissen.

3 1 Blick in nördlicher Richtung auf alte Häuser in der Bauerschaft Natorp. Das Haus auf der rechten Bildseite gehörte früher zum Gut Natorp (Spring). Hier wurden vor dem Ersten Weltkrieg unter anderem Saisonarbeiter (zum Beispiel aus Italien und Polen) untergebracht. Später wohnten hier Tagelöhner mit ihren Familien. Das Haus ging später in Privatbesitz (W Höing) über. Das linke Gebäude war früher das 'Backhaus' des Hofes Steffen-Dünhoff, der Mitte des 17. Jahrhunderts dem Pastorat der Reinoldikirche in Dortmund zehntpflichtig war. 1 832 hatte der' Auf-

sitzer' an die Königliche Domänenverwaltung eine Grundabgabe von einem Schwein zu entrichten (Aufnahme von 1950).

32 Ein Blick von der Bergehaide der Zeche Caroline in nordwestlicher Richtung auf die Rausinger Straße im Iahre 1925. Vorn rechts das Haus von H. Herkenrath, einem Nach-

fahren von Friedrich Stehfen, Gelehrter, Naturschützer und Heimatforscher. In der Bildmitte sind die Gebäude des Hofes Middelschulte zu sehen, der früher dem Stift Herford ab-

gabepflichtig war. Dahinter (mit dem Schornstein) die 1905 in Betrieb genommene Rausinger Ziegelei. Eine Feldbahn brachte den Lehm zur Ziegelei, die in ihrer besten

Zeit 58 Leute beschäftigte. 192 7 stillgelegt, wurde die Ziegelei 195 1 größtenteils abgerissen.

33 Die Ringofen-Ziegelei in Rausingen (heutige Ziegelstraße), von der Zeche Caroline van 1 905 bis

1927 betrieben, lieferte längere Zeit die Ziegel in die Dortmunder Vororte Wambel- Körne- Brackel,

wo nach dem Ersten Weltkrieg große Bauvorhaben durchgeführt wurden. Das Bild zeigt Ziegelarbeiter

bei der Formung der Ziegel, die vor dem Brennen an der freien Luft trocknen mussten.

34 DerVerlauf der Emscher nach Westen von der Zeche Caroline aus gesehen. Im Vordergrund erkennt man die Kläranlage, die die Abwässer aus dem Wohngebiet und von der

Zeche reinigte, bevor sie wieder in die Emscher geleitet wurden. Dahinter liegt das von der Ringofen-Ziegelei abgeziegelte Land, begrenzt von der Gartenstraße mit den Be-

sitzungen Ellringmann (links) und Kötter (Mitte, vor dem Schornstein), die beide bei dem Bombenangriff am 23. März 1945 zerstört und nicht wieder aufgebaut wurden. Ganz

hinten die Bergehalde der 1912 stillgelegten Zeche Freiberg und der Schornstein der Fa. Mayweg & Wiederholt, die sich 1919 auf dem Gelände ansiedelte (Aufnahme um 1 92 5) .

35 Ein Bild aus sommerlichen Tagen: Der evangelische Kindergarten in der Poststraße machte 1933 seinen Sommerausflug in die Massener Heide zur

Gartenwirtschaft Hacheney. Schwester Else, eine Diakonisse (rechts) betreute mit einer Hilfskraft (Tante Emmy Kurmann, hinten links) die große

Schar von fünfzig Kindern. Die Dame links von Tante Else hatte sich freundlicherweise zur Begleitung der Kinder auf dem Wege zur Massener Heide, der

natürlich zu Fuß (mit einigen Handwagen für die 'Bagage') zurückgelegt wurde, zur Verfügung gestellt.

36 Am 26.August 1934 wurde das neugeschaffene Freibad 'Schone Flöte' feierlich eingeweiht. Offizielle, die Partei mit ihren

Gliederungen, die Bevölkerung und alle Schulklassen gaben der Feier den Rahmen. Das Freibad, das sich bald in der ganzen

Region größter Beliebtheit erfreute, war in den 'sauren Wiesen' entlang des Holzwickeder Baches in der Nähe des alten Stein-

bruches errichtet worden. Arbeitslose, deren es damals noch viele gab, wurden hierzu als 'Notstandsarbeiter' herangezogen.

37 Das Freibad 'Schóne Flöte' im Iahre 1937. Seinen ungewöhnlichen Namen erhielt das Freibad nach dem Wald- und Wiesenstreifen am Holzwickeder Bach, der 'Schopleite' , zu der die Schafe zum Weiden geleitet wurden. Der Name ist also eine etwas misslungene Übertragung ins Hochdeutsche. Das Schwimmbecken hatte eine Länge von 50 Metern und eine Tiefe von 1,80

bis 4,25 Metern, war also wettkampftauglich.

Ein Sprungturm mit einer 5-Meter-Plattform und einem 3- Meter- Federbrett sowie ein 1- Meterbrett standen zur Verfügung. Die Becken links im Bild

waren für Nichtschwimmer und für Kleinkinder (Planschbecken) gedacht. Das Nichtschwimmerbecken (vorn) erhielt in dieser Zeit auch eine Rutsche, die die VW- Werke stifteten.

Im März 1945 durch Bomben schwer beschädigt und nach dem Krieg repariert, wurde das Bad später zu einer großzügigen Freizeitanlage ausgebaut.

38 Einschulungsj ahrgang 1934. Die Kinder des evangelischen Kindergartens an der Poststraße bei ihrer Verabschiedung in die' große Schule'. Rechts Schwester Else, die den

Kindergarten 'als politisch missliebig' bald verlassen musste. Die Kinder sind jeweils von links - in der vorderen Reihe: W Kurmann, A. Herkelmann, 1. Schneider, K. Battenberg,

E. Glomb, W Kramosch und R. Bangert. Zweite Reihe: R. Dieckmann, H. Roth, H. Müller, H. Bothfeld, G. Boelke und W Rühmer. In der dritten Reihe: H.Tillmann, W

Schürmann, H. Wilhelmy, H. Garre und E. Höttemann. Vierte Reihe: K. H. Brechmann, R. Reckwitz, 0. Buschmann und

W Korfmann.

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