Holzwickede in alten Ansichten

Holzwickede in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Wilhelmy
Gemeente
:   Holzwickede
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6649-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Holzwickede in alten Ansichten'

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59 Ein Bild aus späteren Iahren. Eines der bei dem Angriffim März 1945

schwer beschädigten Häuser an der Bahnhofstraße musste noch 1958 abge-

rissen werden, weil sich immer neue Schäden zeigten. Daneben das Haus ist

bereits wieder aufgebaut worden.

60 Der Gasthof 'Zur Post' von Wilhelm Schapp an der Ecke Nordstraße/ Rausinger Straße im Iahre 1949. Amerikanische Fliegerbomben hatten diese Gaststätte, in der von 1866 bis Ende der 1880er Iahre die Poststelle untergebracht war, am 23. März 1945 zerstört. Es stand dann längere Zeit als Ruine. Nach dem Wiederaufbau führte die Tochter Marianne Schapp (Kleinegger) die Gastwirtschaft, der Sohn Willi Schapp die Bäckerei und Konditorei. Heute befinden sich in dem Haus 'Hoppy's Treff' Kurrat und die Bäckerei Grobe.

61 Nach dem Bombenangriff vom 23. März 1945 und auch noch nach dem Krieg mussten für Ausgebombte und Flüchtlinge, die nicht anderweitig in Wohnungen unter-

gebracht werden konnten (auch nicht zwangsweise), Notunterkünfte geschaffen werden. Unser Bild von 1956 zeigt eine nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen der heutigen Iahn-

straße und der Goethestraße aufgestellte Wohnbaracke, in der Familien unter primitiven Verhältnissen leben mussten. Anfang 1958 entstand in dieser Baracke ein Zimmerbrand,

der sie unbewohnbar machte. Sie wurde kurz danach abgerissen.

62 Goldene Konfirmation in Opherdicke 1933. Die Frauen und Männer aus Opherdicke, Hengsen und auch aus Holzwickede

(das ja erst 1906 aus der Kirchengemeinde Opher-

dicke ausgepfarrt und selbstständig wurde) waren im Iahre 1883 von dem jungen pfarrer Hermann Strathmann (1855 bis 1943) in der alten Opherdicker Kirche kon-

firmiert worden. pfarrer Strathmann war van 1881 bis 1925 in Opherdicke tätig gewesen. An dem Goldjubiläum seiner Konfirmandinnen und Konfirmanden nahm er gern teil

(vordere Reihe in der Mitte). Rechts neben ihm der damals amtierende pfarrer von Opherdicke, Daniel Geilenberg (van 1925 bis 1935 in Opherdicke).

63 Feldarbeit in Hengsen im Iahre 1930. Das Bild, aufgenommen in der

Krümmde südlich der Langscheder Straße, zeigt fleißige Menschen beim

Runkeln hacken. Bei der Arbeit sind von links nach rechts: Fritz Krümmer,

Erna Sonntag, ein Melker, Herr Hubert, Frau Sonntag und Fritz Krümmer senior.

64 Ein Blick auf das Haus Lappenhausen um 1930. Auf diesem Gut saßen die Herren von Lappe (früher Haus Ruhr). Im Zweiten Weltkrieg befand sich hier ein russisches Kriegsgefan-

genenlager. Später bewirt- /"

schaftete es der Segelfluglehrer Kremer, in der Scheune konnten Paddelboote gelagert werden. In den sechziger Iahren kauften die Dortmunder Stadtwerke das im Wassergewinnungsgebiet liegende Gut und rissen es 1967 ab. Von dem alten Adelshof steht heute nur noch eine Wehrmauer.

65 Auf dem Bild sieht man das Haus des Schreinermeisters Heinrich Rabe an der Schwerter Straße 10

in Hengsen (heute: Getränke Brosi us). Die Aufnahme aus dem Iahre 1927 zeigt von links nach

rechts: Schreinermeister Heinrich Rabe, Geselle Karl Luicke, Geselle Georg Finger, Lehrling Wilhelm

Angsmann, Lehrling Paul Rabe und Lehrling Karl Krause.

66 Der HofStrothkötter in der Vierbecke, etwa

1 930, vor dem Vogelberg. Er gehörte zu den Bauernhöfen, die im Iahre 1935 von der Schaffung des Truppenübungsplatzes für die Deutsche Wehrmacht betroffen waren. Die Bauern mussten ihr Land abgeben und die Höfe verlassen. Einzelne Höfe wurden nach dem Krieg von heimatlosen Flüchtlingen behelfsmäßig wieder bezogen und bewirtschaftet. Die Baulichkeiten wurden aber abgebrochen, als die Bundeswehr den Truppenübungsplatz übernahm.

67 Das Denkmal für die

5 000 Gefallenen des 1. Lothringischen InfanterieRegiments Nr. 130 wurde am 26.August 1929 auf dem Kellerkopfin Hengsen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und von Abordnungen der damaligen Reichswehr eingeweiht. Viele Männer der ehemaligen Grafschaft Mark hatten in der Zeit zwischen 1871 und 1918 in der Garnison des Regiments in Metz gedient. Geplant und finanziert wurde das Denkmal vom "Iraditionsverband ehemaliger 130er'. Der Berliner Bildhauer Fritz Richter- Elsner gestaltete es.

68 An den Ufern der Ruhr. Das Bild zeigt die alte Fahrbrücke über die Ruhr bei Schoof im Iahre 1935. Sie ersetzte die Fähre (ein eiserner Kahn,

der an einem quer über die Ruhr gespannten Drahtseil hing), die zuvor den Übersetzverkehr bewältigt hatte. Diese Brücke wurde bei der Möhnekata-

strophe im Mai 1943 fortgespült, eine behelfsmäßige Ersatzbrücke beim Rückzug der deutschen Truppen im April 1945 gesprengt. Die heutige

einspurige Betonbrücke wurde 1954 in Betrieb genommen.

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