Holzwickede in alten Ansichten

Holzwickede in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Wilhelmy
Gemeente
:   Holzwickede
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6649-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Holzwickede in alten Ansichten'

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69 Der Hof Saatmann in Opherdicke im Iahre

192 5. Er gehört zu den ältesten Höfen des Dorfes und wurde 1 611 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Er ist im 17. und 18. Jahrhundert wiederholt in Schatzbüchern adeliger Grundherrschaft mit seinen Abgaben zu finden. Persönlich freigeworden durch die 'von Stein'schen Reformen' zu Anfang des 19. Jahrhunderts konnten sich die Saatmanns 1848 auch von der Abgabepflicht an das Haus Opherdicke (Freiherren von Lilien) freikaufen. Durch den Bau der Autobahnen und neuer Siedlungen in seinem Grundbesitz arg be-

schnitten, musste der Hof 1966 aufgegeben werden und wurde abgebrochen.

70 Die alte evangelische Schule in Opherdicke um 1920. Sie wurde 1874 mit zwei Klassen und einer Lehrerwohnung im Bereich des heutigen Irisweges nördlich der Straße nach Hengsen erbaut. Bereits 1899 wurden zwei weitere Klassen angebaut. Das Bild zeigt von links nach rechts Lehrer Wilhelm Cordes sen., Frau Alma Hinne mit der Tochter Lilly und Hauptlehrer Andreas Hinne. Die Schule wurde 1958 durch die Paul-Gerhardt-Schule ersetzt und im Iahre 1972 abgebrochen.

7 1 Der Hof Vickermann im Opherdicker Ostendorf (Mühlenstraße 11) im Iahre 1938. Von diesem Hof stammt Linus Vickermann, bekannt als Pater Beda, der seit 1 957 als Franziskaner in Brasilien Missionsarbeit leistet. Er wurde 1962 zum Priester geweiht und hält auch heute noch engen Kontakt zu seiner Heimatgemeinde, die ihn ihrerseits auch bei seiner Tätigkeit für die Ärmsten der Armen in dem großen südamerikanischen Land unterstützt. Heute ist der Hof im Besitz der Familie Rolle.

72 Im Iahre 1928 wurde die katholische Marienschule in Opherdicke als Ersatzbau für die völlig unzureichende bisherige Schule mit zwei Klassen und einem Lehrerzimmer ihrer Bestimmung übergeben. Nach der Einführung der Gemeinschaftsschulen im Iahre 1938 diente sie mehrere Iahre schuifremden Zwecken, bis sie von 1946 bis zur Schulreform 1 968 wieder als katholische Volksschule ihren Zweck erfüllte. Heute befindet sich in dem Gebäude der Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt.

73 Blick auf den Eickhoff in Opherdicke, der erstmals 1396 als 'Soisthoff" urkundlich erwähnt wird. Das Bild zeigt den Hof im Iahre 1938. Um 1500

hatte Wilhelm Lappe von Haus Ruhr nach seiner Rückkehr aus Livland (Baltikurn) auf diesem Hof und dem zugehörigen steinernen Spieker ge-

wohnt. Später kam der Hof in die Hörigkeit zum Haus Opherdicke und wurde von der Familie Eickhoff bewirtschaftet. 1963 wurde er abgebrochen,

jedoch erinnert die Straße südlich der evangelischen Kirche noch an diesen alten Gutshof.

74 Die alte Gaststätte 'Schloßschänke' in Opherdicke im Iahre 1949. Links neben dem Gasthof ist

eine alte Schmiede zu sehen. Die Schloßschänke wurde mehrfach renoviert und schließlich abgerissen.

An gleicher Stelle stehen heute die 'Schloßstuben' .

75 Blick in östlicher Richtung auf die früher zum Hause Opherdicke gehörige Windmühle, ein markantes Wahrzeichen des Ortes über dem Ruhrtal. Anfang des 19. Iahrhunderts nach Aufhebung des Mühlenzwanges (1810) erbaut, wurde sie im Iahre 1888 von der 'Preiherrlich von Lilien' schen Renteiverwaltung' zur Verpachtung gestellt. Erster Pächter wurde der Müller Grothe, der die Mühle 1895 aufDampfkraft umstellte. 1908 übernahm der Müller Rittscher die Mühle, der sie seit

192 9 elektrisch betrieb. Mühlenturm und Flügel verfielen und 1 950 wurde die Mühle stillgelegt.

1969 sanierte man die Mühle und gestaltete sie

- ohne Flügel- zu einem Wohnhaus um.

76 Ein Blick entlang der Dorfstraße in Opherdicke nach Westen. Die Aufnahme entstand im Iahre

1 937. Damals war das

Fachwerkhaus in der Bildmitte als Küsterhaus der evangelischen Kirche (und früherem Lehrerhaus ) noch in gutem baulichen

Zustand. 1996 musste es jedoch abgebrochen werden. Dadurch wurde aber der schöne Blick auf die Ostseite der Kirche freige-

geben. Vor dem Küsterhaus mündet von links die Straße 'Zum Eickhoff' in die Dorfstraße ein.

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