Homberg in alten Ansichten

Homberg in alten Ansichten

Auteur
:   E. Kaiser
Gemeente
:   Homberg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3265-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Homberg in alten Ansichten'

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69. Der Nikolausplatz ist das Herz der Freiheit. Werfen wir einen Bliek auf diesen Platz während der Freiheiter Kirmes. Der Hornberger Photograph Fritz Kaufmann hat dieses Bild in den zwanziger Jahren aufgenommen. Neben der alten Linde in der Mitte des Platzes ist der Tanzboden aufgeschlagen; Besucher drängen sich in den Ausgängen zur Hospitalstraße um Buden und Belustigungen. Rechts hinter der Linde und der Gaslaterne steht noch der alte inzwischen längst abgebrochenen Werkstattbau des Schreinermeisters Dönch. Die a1tüberkommenen Handwerksgeräte und Maschinen übten auf die Kinder immer einen besonderen Reiz aus. Am Ausgang zur Hospitalstraße kommt ein aus dem 19. Jahrhundert stammender Gebäudeteil des Hospitals ins Bild, der bei der Errichtung eines modernen Hospitaltrakts um 1970 versenwinden mußte.

70. Das erste Homberger Schwimrnbad wurde im Jahre 1898 von dem Klosterrnüller Gombert an der Efze ins Leben gerufen. Gegen Zahlung eines Pauschalbetrages stand das Bad den Homberger Seminaristen offen. Ebenso konnten Schüler an bestimmten Tagen baden; dafür leistete die Stadt einen Zuschuß. Von den Bürgern wurde das Bad in den ersten Jahren wenig besucht. Die Wasserverhältnisse ließen auch zu wünschen übrig. Auch sonst entsprach das Bad nur den bescheidensten Anforderungen. Das Bild aus den zwanziger Jahren zeigt eine Jungenklasse beim Baden unter Leitung der Lehrer Hermann Theis und OHo Vesper, den die Kamera beimSprung ins Becken erfaßt hat. Erst im Jahre 1953 erhielt die Stadt durch die tatkräftige Mithilfe der Bürgerschaft am Erleborn ein Schwimmbad, das neuzeitlichen Erfordernissen entsprach.

71. So sah um 1920 der Aufgang zur Burgruine aus. Links des Weges und rechts an der hohen Pallaswand standen mächtige Tannen und verdunkelten den ansteigenden Weg. Wo heute die Zugbrücke über den Burggraben führt und Torturm und Brunnenhaus des alten Schlosses wieder erstanden sind, ging die Pallasmauer zu Ende. Links lag ein Stück Mauerruine wie ein Schutthaufen. Dahinter stand bis zum Schloßplateau zur Rechten eine weitere Gruppen hoher Tannen. Bei den Ausgrabungsarbeiten, die 1938 begannen, mußten meterhohe Erdberge hinweggeräumt werden, bevor man an die Zisternen und den Brunnenrand im Brunnenhaus herankam.

72. Was auf der Burgruine unter meterhohen Erdschichten geheimnisvoll begraben war, das trat erst wieder zutage, als die Hornberger Burgberggemeinde in freiwilliger Arbeit die Ausgrabungsarbeiten aufnahm. Es mußten jedoch einige Arbeitsjahre ins Land gehen, ehe man mit dem Wegräumen des Erdreichs im Brunnenhaus beginnen und zwei Zisternen freilegen konnte. Bald danach stieß man in östlicher Richtung auf den Rand des tiefen Schloßbrunnens, der zu Anfang des 17. Jahrhunderts durch den Felsen geschlagen worden war. Das Bild zeigt an der Absperrung, wie viele Meter man erst in die Tiefe gehen mußte, bevor das Geheimnis gelüftet wurde. Die genaue Lage des Brunnens war vor den Arbeiten nicht bekannt gewesen. Heute ist das Brunnenhaus ummauert, und über eine Tür und Treppe gelangt man auf die Sohle des Brunnenhauses.

73. Zwei alte Hornberger Betriebe, die Braunkohlenzeche Ronneberg und der Steinbruchbetrieb am Werrberg haben vor Jahrzehnten noch durch ihre Drahtseilbahnen das Landschaftsbild mitgeprägt. Beide Seilbahnen führten zum Bahnhof Homberg, wo Braunkohle und Basaltsteine verladen wurden. Die Ronneberg-Seilbahn ist bald nach der Stillegung der Grube 1953 abgebaut worden. Die Seilbahn vom Werrberg, die in den Jahren 1927/29 gebaut wurde, bestand noch bis 1972. Das Bild zeigt die Seilbahn des früheren Steinbruchs Blum am Werrberg. Im Hintergrund liegt der Mosenberg, Hombergs Segelfluggelände. Der Steinbruch wurde unter seinem Besitzer Hans Theis weiter ausgebaut. Seit dessen Tod wird der Betrieb als Hornberger Basaltwerke Hans-Theis-Stiftung weitergeführt,

74. Dieser Bliek nach Osten hin zeigt die Bebauung des Davidsweges und an der Kohlenstraße um das Jahr 1930. Mitten im Davidsweg lag noch eine alte gewerbliche Anlage mit hohem Schornstein. Es war die an der Efze gelegene Leim- und Seifensiederei des Jacob Henkel, Die Gebäude sind längst abgerissen und haben neuen Häusern Raum geschaffen. Der Stadtteil Holzhausen im Hintergrund ist heute durch die Bebauung des Osterbachgebietes nahezu mit der Kernstadt verbunden. Seit Ende der zwanziger Jahre ist die Siedlung an der Kohlenstraße entstanden; ebenso hat sich um die frühere Ziegelei Bachmann eine neue Wohnkolonie angesiedelt.

75. Im ehemaligen Stadtwald Ronneberg wurde bereits 1823 von dem Postmeister Thielepape in Wabern ein Braunkohlenwerk gegründet. Zehn Jahre später erhielten auch Hornberger Bürger Schürfrechte, ohne daß ihre Grube jedoch von langer Dauer sein sollte. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts befand sich die Thielepapesche Grube im Besitz des Bergrats Baron von Morsey-Picard in Kassel. Die Grube hat der heimisehen Wirtschaft und der Bevölkerung über die Kriege hinweg wertvolle Dienste geleistet. Der Betrieb konnte sich nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch nicht halten und stellte 1953 seine Tätigkeit ein. Die Kohlenvorräte hätten noch für ein Jahrzehnt ausgereicht. Das Bild gewährt einen Bliek auf die Zechenanlage. In der Mitte steht der Förderturm, zur Linken zieht sich die Kohlenrutsche zum Kohlenbunker hin. Der frühere Stadtwald 'Ronneberg' ist heute Eigentum des Bundes. Die Zechenanlagen sind verschwunden.

76. Am 7. November 1904 wurde die städtische Gasanstalt offiziell übergeben und ihrer Aufgabe zugeführt, Dazu hatten sich, wie das Bild zeigt, Stadtverordnete und Magistratsmitglieder unter Führung vo

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