Hopsten in alten Ansichten

Hopsten in alten Ansichten

Auteur
:   Christa Tepe
Gemeente
:   Hopsten
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6409-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hopsten in alten Ansichten'

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9 Es ist wieder Frühling geworden in Hopsten an der heutigen Marktstraße. Die Kastanie vor Haus Veerkamp, das damals noch Haus Johannemann hieß, steht in voller Blüte, rechts von der Kastanie das Geschäftshaus Franz Jasper, daneben die alte Eibe vor dem Haus des 'reichcn' [uden Reingenheim. Im nächsten Haus wohnte der 'fromme' [ude Isidor Reingenheim. Im Bildvordergrund ist die, mit einem Kreuz geschmückte, Dachhaube des 1923 errichteten Kriegerehrenmals zu sehen.

Der mit einer Hecke umzäunte Garten in der Bildmitte gehört zum alten Pfarrhaus, das um 1970 durch einen Neubau ersetzt wurde.

HOPSTEN i. Westr.

lOBlick vom Kirchturm nach Südosten: Wir sehen vorne das Dach des Hotels Brons (heute Kerssen ), dahinter das Fachwerkhaus Tiemann, später Neubau Richels, heute abgerissen, ebenso wie das Viergiebelhaus, wo heute die Autos am Hotel Kerssen parken. Weiter sehen wir rechts die Villa Siering (heute Evers/ Konermann) und zur Mitte hin die Häuser an der Kolpingstraße und der Bunten Straße.

1 1 Blick vom Kirchturm in die heutige Kettelerstraße: Wenn man am linken Fahrbahnrand die Straße hochgeht, entdeckt man, daß über dem Dach der Wirtschaft Brinkmann derTurm des alten Spritzenhauses, des früheren Feuerwehrgerätehauses, zu sehen ist. In der Wiese dahinter stehen die Strommasten bis

zum Hof Töns mit der Fachwerkscheune, die noch heute so am gleichen Ort zu finden ist - nur die Eichen sind bedeutend gewachsen.

12 Blickt man vom Kirchturm nach Südwesten, erkennt man im Vordergrund die Gärten hinter den Häusern Möller und Veerkamp, daneben die Volksschule, die sogenannte Blaue Schule. Die heutige Gustav-Lampe-Straße führt an der Villa Lampe vorbei (auf dem Bild rechts in der Mitte) zu den Häusern 'Auf dem Bülten' und zu den Höfen in der Nähe des Krankenhauses.

1 3 Dieses Bild ist wahrscheinlich von der Rüschendorfer Straße aus aufgenommen worden, denn in der Mitte sieht man die Villa Lampe, links daneben die Dorfschule, dahinter den Ortskern im Schatten des Kirchturms. Die Felder im Vordergrund werden heute nicht mehr bestellt, sie wurden zugestellt mit Schulzentrum, Kindergarten und Siedlungshäusern.

14 Blick vom Kirchturm nach Osten: Das Haus links vorne wurde von Familie Siering mit einem 'Schrnuckdach' versehen. Nach dem Friseur Neuhaus beherbergt das Haus heute einen Schlecker-Markt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist das Geschäft Möller (heute Textilgeschäft Uphaus) zu sehen.

Wenn man die Bunte Straße hochgeht, sieht man die Villa Wagner (heute von Stahl), das Töddenhaus Huster (heute Ernst Siering) und den Schornstein der Molkerei (heute MarkantMarkt) .

1 5 Die größte Sehenswürdigkeit in Hopsten ist das Haus Nieland, auch Poggeburg genannt, denn 17 34ließ der Töddengroßhändler Hermann Pogge für sich' ein Haus wie eine Burg' bauen. 1809 wurde das Haus um den Westf1ügel mit dem reichverzierten Fachwerkgiebel erweitert. Seit demjahre 1850, als der Kaufmann Werner Nieland es in Besitz nahm, hat es den Namen 'Haus Nieland' erhalten. Durch dieses mit vielen Ausstellungsgegenständen reich bestückte 'Wohnhaus-Museum' lassen sich [ahr für [ahr viele Besuchergruppen (nur auf Anfrage) führen.

16 Haus Nieland vor dem Umbau 1934: Nach diesem Haus benannte sich der 1912 gegründete rheinisch-westfälische Dichterbund der 'Werkleute auf Haus Nieland' . Von den Arbeiterdichtern wie Gerrit Engelke, Heinrich Lersch, Richard Dehmel, ]acob Kneip hatten ]oseph WinkIer, der seine ]ugendjahre 1889 bis 1896 in Hopsten verbrachte, und Wilhelm Vershofen, der mit Gustava WinkIer verheiratet war, verwandtschaftliche Beziehungen zu diesem Haus.

Alle Arbeiterdichter haben sich in Hopsten getroffen, aber 'nie alle gleichzeitig'.

171m [ahre 191 8 wurde in Hopsten Tierschaufest gefeiert. Da es nur wenige Feste im Laufe eines [ahres gab, war das Interesse groß. Auf der Einladungskarte sind einige Tiere auf der Wiese hinter Hollings Fachwerkscheune abgebildet. Ob eines von ihnen auf dem Tierschaufest einen Preis bekommen hat, ist nicht überliefert. Wohl ist überliefert, daß auf einer früheren Tierschau die Siegerkuh ein Lebendgewicht von 856 pfund hatte.

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18 Zum zweiten Kreisheimatschützenfest, das im Juni 1925 in Hopsten gefeiert wurde, kamen Tausende von Schützen und Zuschauern. Der Festzug bot mit seinen wehenden Fahnen, seinen Rüstungen und alten Trachten, seinen Wagen und Reitern, seinen prächtigen, altehrwürdigen Schützenketten ein glanzvolles, farbenprächtiges Bild. Auf dem Foto nimmt der Zug gerade seinen Weg über Hollings Hof Auf Hollings Wiese wurde nach dem Ende des UmzugesWagenfelds 'Bauernhoch-

zeit' von der HopstenerTheatergruppe aufgeführt und auf einem anderen Schauplatz Karnpf- undjagdszenen der alten Germanen.

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