Hopsten in alten Ansichten

Hopsten in alten Ansichten

Auteur
:   Christa Tepe
Gemeente
:   Hopsten
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6409-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hopsten in alten Ansichten'

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19 Bei Ausschachtungsarbeiten zum Neubau eines Hauses auf dem sogenannten Bülten wurden am 6. August 1924 zwei alte, mit zahlreichen Knochenresten gefüllte Urnen von etwa 40 cm Durchmesser gefunden. Diese wurden sichergestellt und dem Landeskonservator übergeben. Während die eine Urne gut erhalten geborgen werden konnte, zerfiel die zweite in viele kleine Einzelteile. Die Urnen sollen etwa um 500 vor Christi

Geburt dort beigesetzt worden sein und enthielten keine weiteren Beigaben.

20 Am Haus Veerkamp fährt einer der vielen prächtigen Erntewagen vorbei, die am großen Ernteumzug des [ahres 1933 teilnahmen. Das Dorf trug ein prachtvolles Festgewand und bot den Zuschauern ein malerisches Bild, als um 14.30 Uhr am Erntedankfesttag der Zug sich in Bewegung setzte. Wagen um Wagen, auf denen alle Arten der landwirtschaftlichen Arbeit in sehr geschmackvoller Weise dargestellt waren, rollten zum Festplatz auf dem Hof Holling.

21 Frau Holling, geborene Garthaus, hatte sich an ihren Webstuhl gesetzt, um den zahlreichen Zuschauern und Teilnehmern des Erntedankumzuges 1933 die Kunst des Webens zu zeigen. Dafür dankte ihr der Ortsbauernführer, als er vom Erntewagen aus die Festansprache hielt. Und im Zeitungsbericht war zu lesen: 'Der von Frau Holling aufgestellte Webstuhl fand allgemein großes Interesse.'

22 Die Gärten im T öddendorf Hopsten waren um die Jahrhundertwende hauptsächlich Nutzgärten und nur wenige Ziergärten. Verbunden wurde das eine mit dem anderen, indem man an den Gängen entlang und rund um die Beete Buchsbaumhecken pflanzte. Im Garten, der zum Haus Veerkamp gehörte, zierte eine Säule die Mitte des Gartens, wo alle Wege zusammenliefen. Der Garten ist zwar Schulplatz geworden, die Säule konnte aber erhalten werden und ziert auch heute noch eine kleine Gartenfläche an der Brenninkmeyerstraße.

23 Um dieses alteTöddenhaus mitAusspannwirtschaft rankt sich die Geschichte des Schill'schen Offiziers, der hier eine halbe Nacht als Gefangener eingesessen haben soll. Auf dem Weg von Stralsund über Hamburg und Bremen nach Wesel habe das französische Kommando hier mit ihrem, zum Tode verurteilten Gefangenen Quartier genommen. Während im Gastraum die Offiziere zechten, entspann sich draußen am Brunnen, von wo die Wirtstochter Wasser holte, eine zarte

Verbindung. Spät abends steckte sie ihm durch das vergitterte Fenster ein Brecheisen zu. Damit bahnte er sich durch ein Loch in der Decke den Weg in die Freiheit. Für diese Tat gelobte der Befreite, sie zu heiraten. Als er siegreich aus Frankreich zurückkehrte, um seiner Retterin zu danken und um ihre Hand anzuhalten, war sie leider schon verheiratet.

24 Mit dem alten Hopstener Krankenhaus war eine eigene Landwirtschaft verbunden (rechts im Bild). Das St.-Anna-Hospital wurde 1853 gegründet und ist das älteste im weiten Umkreis. Erweiterungsbauten des [ahres 1913 schufen einen neuen Flügel mit Operationssaal, Verbandzimmer und Krankenräumen. Hinzu kam ein großes Isolierhaus, abgeschieden vom Haupthaus. Im Iahre 1959 aber wurde der etwa 100 Meter entfernte

Krankenhausneubau errichtet. Die letzten Teile des alten Krankenhauses wurden bis 1995 abgerissen.

2S Der Taxusbogen - hier auf diesem Bild am alten Haus Waltring - steht auch heute noch an dem neuen Geschäftshaus der Gärtnerei Waltring. Hier soll einst der Bürgermeister Rose gewohnt haben, von dem erzählt wird, daß er von Gestalt ein wahrer Hüne war, besonders was die Länge seiner Beine betraf Als einmal Franzosen in Hopsten, sehr zum Leidwesen der Bevölkerung, Quartier bezogen hatten, habe er 'einen französischen Fourageoffizier nur durch Erheben vom Stuhl

und stummes "Von-oben-herabblicken" so in Schrecken versetzt, daß der kleine Held ausgerückt sei und nicht mehr ans Provianteintreiben gedacht habc'.

26 Der 1886 errichtete Hof Wibbeling in Ostenwalde wurde im Zweiten Weltkrieg wegen der Flugplatzerweiterung vollständig abgerissen. 'Lux' zogen mit 'Mann und Maus und Wagen' auf Bußmanns Hof an der Hörsteler Straße, wo sie den unverheirateten alten Bauern, Bussmanns Karl, bis zu seinem Tode 1949 versorgten. Mehrere [ahre bewirtschafteten sie beide Höfe und hatten ein Dutzend pferde im Geschirr.

27 Nachdem in den [ahren 1 S 6S /66 die Giegelaa ausgeworfen worden war, die damals noch die 'Möllenumfloot' genannt wurde, entstand in den folgenden Jahrzehnten durch Überschwemmungen und Dammbrüche der 'Flootwarkkolk'. Hier sollen nach den Erzählungen älterer Leute etliche Menschen ertrunken sein, die bei Dunkelheit den einsamen Weg über Pastorskamp Richtung Hörstel benutzten. Sie sollen vom 'Dwerlicht' über Pastors Kamp oder von 'Flickermännchen'

am Flootwark in die Irre geleitet den richtigen Weg verfehlt haben. Als Leiche habe man sie Tags darauf aus dem tiefen Aakalk gezogen.

28 Die Häuser im Ortskern 'versamrneln ' sich um den Kirchturm wie ...

Der Blick von oben zeigt hinter vielen Häusern die quadratisch aufgeteilten großen, mit Hecken oder Mauern umfriedeten Gärten.

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