Hopsten in alten Ansichten

Hopsten in alten Ansichten

Auteur
:   Christa Tepe
Gemeente
:   Hopsten
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6409-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hopsten in alten Ansichten'

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49 Der alte Hof Stenvers wurde um 191 0 von dem Pächter Feldhaus bewohnt, der sich später in Gravenhorst ansiedelte. Schon vor 1550 ist der HofStenvers entstanden als Kirchenmeyer, das heißt, er mußte seine Abgaben und Steuern an die pfarrkirche zu Hopsten entrichten. Nachdem er vor 1920 abgebrochen wurde, hat man 1930 dort die neue Breischener Schule errichtet.

SO Die Scheune des Hofes Stenvers (Feldhaus) zeigt, daß alles in Handarbeit gefertigt wurde, zum Teil von den Bewohnern selbst - ohne Mithilfe von Handwerkern. Die Schweinewiese war um 1910 noch eingefriedigt mit einem selbstgellochtenen Zaun (wie beim Körbef1echten, aufPlattdeutsch 'Kórwe tünen' - daher der Name Zaun = 'Tun").

51 Das 'Haus Lage' war ursprünglich ein Heuerhaus des Hofes Stenvers. Es wurde 1779 vom Töddenhäncller Feldmann käuflich erworben, abgebrochen und neu errichtet. Die Inschrift im Balken über dem Eingangstor lautet: 'Ornnia ad majorem Dei gloriam (Alles zur größeren Ehre Gottes) ]orgen WesseI Feltmann Elisabeth Pogemann EL Anno 1779.' Dieser Balken ist in der

benachbarten Wirtschaft Fiedler-Poggemann zu betrachten. Der Erbauer und seine Söhne trieben Kaufmannschaft entlang der Ostsee, besonders in Schwedisch- Vorpommern. Ein Nachfahre besaß die Firma 'Kaffee-Feldmann' in Hamburg.

52 Backhaus auf dem Hof Kamphus, genannt Kaspers, in Ostenwalde an der Hörsteler Straße. Der Beiname kommt daher, daß ein früherer Hofbesitzer den seltenen Vornamen Kaspar (Kölker) trug. Der Schleifstein rechts vor der Gartenmauer wurde mit der Hand gedreht, nachdem man vorher etwas Wasser in die Eisenwanne unter dem Schleifstein geschüttet hatte. So war der Stein beim Schleifen immer passend feucht.

S3 Hier wohnten Lakemeiers in Kamphus' Heuer in Ostenwalde. Fast alle in der Familie wurden ' steinalt'. So konnten sie vieles von früher erzählen. Ihr Wissen reichte zurück bis in Bischof Kettelers Zeiten, als der von 1846 bis 1849 Ptarrer in Hopsten war.

S4 Dieser Bildstock steht vor dem 'Deelenwall', der Grenze zwischen den Bauernhöfen Busmann und Egbers/Eying an der Hörsteler Straße in Ostenwalde. Im Gegensatz zu den anderen Bildstöcken in Hopsten ist im Sockel keine Inschrift, sondern ein zweites Bild eingemeißelt. Die Scheune im Hintergrund ist ein Teil des Hofes Busmann, des größten Hofes der Bauerschaft Breischen, zu der auch Ostenwalde zählte. Zum Gebäudekomplex gehörten das Haupthaus von 160 S, drei Scheunen, ein

neuer Schweinestall, ein Backhaus und ein Holzschoppen. Um 1960 wurden alle diese Gebäude abgebrochen. Nur ein neues Einfamilienhaus erinnert noch an die Hofstelle.

SS Das erste Haus der Familie Wermeling in Ostenwalde, die dreimal neu beginnen mußte, weil die Inflation 1923 und der Zweite Weltkrieg (Abbruch des Hauses wegen Erweiterung des Flugplatzes) ihr alles wieder nahmen.

S6 Der alte Mühlenhofhat viele Generationen kommen und gehen sehen. Familien, die über mehrere Generationen im Besitz der Mühle und des Hofes waren, hießen Niedermöller, Möller, Teeken, Luster und Siering. Die Familie StegemannWibbelt ist heutiger Besitzer, aber nur des Hofes, denn in der Mühle wird nicht mehr gemahlen, die Mühlenteiche sind zugeschüttet. Und an die Schildwirtschaft 'In der Mühle', in der

vor vielen [ahrzehnten die reisenden Kaufleute übernachtet haben, kann sich niemand mehr erinnern.

57 Seit ungefähr 1400 'klappert die Mühle am rauschenden Bach' , an der Mühlenaa, die hier die Grenzlinie zwischen den Bauerschaften Börnebrink und Breisehen bildet, in der Nähe der Straßengabelung HörsteliDreierwalde. An der linken Seite der Aa steht die alte Kornmühle, die 1919 von Sierings Oskar erneuert und vergrößert wurde und rechts die Cichorienfabrik, in der seit etwa 1820 'Sierings Peertkes Kaffee' -Ersatz produziert wurde. Heute hat der Schreinermeister Georg lindemann in der

ehemaligen Mühle seine Werkstatt eingerichtet. Und die ehemalige Cichorienfabrik will die Military-Reiterin Bettina Overesch-Böker zu pferdeställen umbauen lassen.

58 In diesem Heuerhaus, das früher zum MühlenhofSiering (heute Stegemann-Wibbelt) gehörte, wohnte Greven Hein, ein bekannter Dorfmusikant, 'de bit Schlaopen noTrecksack spellen konn", der, obschon er eingeschlafen war, noch weiter auf seinem Akkordeon spielte.

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