Hopsten in alten Ansichten

Hopsten in alten Ansichten

Auteur
:   Christa Tepe
Gemeente
:   Hopsten
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6409-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hopsten in alten Ansichten'

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S9 Dieses Haus mit der alten Nummer Aa Nr. 3 steht an der Ibbenbürener Straße. Es soll um 1760 erbaut worden sein von Jürgen Lucas Brüggemann, Mitinhaber des Tödden-großhandelsgeschäftes Gebrüder Brüggemann in Greifswald. Er war verheiratet mit Anna Elisabeth Theyssen, Tochter des Millionärs Jürgen Theissen, der als Großhandelskaufmann auf den Messen des In- undAuslandesTextilien kaufte und verkaufte und im Dorfkern das heutige Hotel Kerssen-Brons besaß.

Das Haus Aa Nr. 3 hat nach dem Aussterben der Brüggemanns Familie verschiedene Besitzer erlebt. 1934 wurde es umgebaut und bekam sein heutiges Aussehen. In den letzten [ahren wird es bewohnt von der Familie Klostermann, davor Karl Konermann.

60 Dieses Prozessionshäuschen stand an der Ibbenbürener Straße in der Nähe der Gastwirtschaft Kockmann, gegenüber dem Haus Konermann/Klostermann unter der Obhut der Familie Gress. Als die Ibbenbürener Straße erneuert und verbreitert wurde, mußte es abgerissen werden. Die Figur des heiligen ]osef wurde wieder aufgestellt in einem neuen Prozessionshäuschen an der Straße 'An Hollings Busch' in der Nähe der Familie Rutemöller, auf dem Grund und Boden der Familie Teepe, genannt Vennjob.

61 Die Bewohner des Hofes Hermann Gress haben sich an der Gartenseite des alten Bauernhauses versammelt. Der Hof Gress wurde 1962 ausgesiedelt und an der Moorstraße neu aufgebaut. Auf der alten Hofstelle entstand das Neubaugebiet 'Greßsiedlung' zwischen Mühlenaa und Ibbenbürener Straße.

62 Für die Kinder (van links) Bernhard Sanders, Alfons Evers, August van Hagel, Elisabeth Jasper, Josef Jasper, Maria Jasper, Agnes Johannemann, Anna Jasper, Anna Evers, Agnes Evers, Elisabeth Siering, Änne Sanders, Paula Iasper undAgnes Sanders war die Stadener Windmühle immer wieder ein beliebter Sammelpunkt, um sich zum Spielen zu verabreden. 1902 hatte die Mühle noch ihre Kappe und Flügel. Diese wurden Mitte der zwanziger [ahre durch ein Zeltdach ersetzt, denn zu jener Zeit

war die mitWindkraft betriebene Mühle schon aufMotorkraftantrieb umgestellt worden. Im [ahre 199 S wurde damit begonnen, die seit 4S [ahre ungenutzte Mühle zu einem Wohnhaus umzugestalten.

63 Das Schützenwesen in Hopsten hatTradition. Davon zeugt auch dieses Foto der St.-Annen-Schützengesellschaft, die 17 SS gegründet wurde. Das Bild aus Großvaters Zeiten zeigt in der ersten Reihe, von links: Aldermann Dr. Lampe, Oberst ]osef Depenbrock, Aldermann August Pruß, Schäffer Adam Bucksat, Gustav]aspers, Bernhard WesseIs und Wilhelm Pruß. Zweite Reihe: Wilhelm ]aspers, Franz Niesing, Waldemar Heisel, Albert Köndgen, Bernhard Pruß, Apotheker Mues, Karl Schlüter, ]osef

Kuhlmann, Alwin Determeyer, Gerhard Holtkamp, Wilhelm Brinkmann undAugust Kätker. Dritte Reihe: August Droste, Ewald Weßling, Felix Schulz, Wilhelm Gründer, W Hane, prof Dr. Vershofen, Oskar Siering (Fahnenträger), Heinrich Kockmann, August Königschulte, Paul Holling, Franz Brons und Penders (Molkerei).

64 Zur großen Volksmission in jener Zeit, als Freiherr von Heeremann pfarrer in Hopsten war, wurden die auf diesem Foto abgebildeten drei Patres eingeladen. Dazu kamen die drei Ortsgeistlichen. Oben in der Mitte sehen wir Kaplan Wies, der so viele Streiche ausheckte und als Entschuldigung vorbrachte: 'Ich heiße Wies, aber ich bin nicht wies'. Unten sitzen links Vikar Fränkert, der das 'St.-Annen-Büchlein' geschrieben hat, und in der Mitte Pastor Friedrich Freiherr von Heeremann, der

von der Surenburg in Riesenbeck stammte und von 1908 bis 1922 Pfarrer in Hopsten war.

65 Das Bild zeigt das' ganz alte' Textilgeschäft August Pruß, denn Frontspieß und Schaufensterfront fehlen noch, (wie auf Bildern aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu sehen). Als der Fotograf seine Standbildkamera aufgebaut hatte, nahmen Besitzer, Bedienstete und Beobachter (Nachbarn oder Kunden) vor dem Geschäft Aufstellung, um mit aufs Bild zu kommen, denn zu Beginn dieses Jahrhunderts war das ein seltenes 'Spektakulum' . Im [ahre 1974 wurde das Textilgeschäft Pruß

abgebrochen. Es stand an der Bunten Straße, gegenüber dem heutigen Rathaus und wurde auch das 'Bonnike-llaus' genannt, weil in diesem Haus der reiche Pastor Bonnike aufgewachsen ist, der von 1785 bis 1846 über 61 [ahre lang Pfarrer seiner Heimatgemeinde war und, als er mit ungefähr 99 [ahren als ältester Geistlicher der Diözese Münster starb, ein Vermögen von umgerechnet über 10 Millionen Mark hinterließ.

66 Der Kirchenchor der Pfarrgemeinde St. Georg zwischen den Kriegen. Stehend, obere Reihe, von links nach rechts:

Behrens Heinrich, Wibbeling Gustav, Grewe Heinrich und Borchert Hermann. Stehend, mittlere Reihe, von links nach rechts: Töns Karl, Üffing Ferdinand, Penders Gerhard, Wesselmann Heinrich, Withake Franz, Üffing Heinrich, Königschulte ]osef, Hagemann August, Wermeling Ewald, Brinkmann Wilhelm, Bruns Georg, ]aspers Wilhelm, Leugers Hermann,

Winkel Wilhelm und ]ohannemann Franz. Sitzend, von links nach rechts: Withake Leo, ]aspers Gustav, Kaplan Schleiner, Bruns Hermann, ]asper Heinrich undAhrens ]ulius.

67 DerTanz unter dem geschmückten Maibaum mit HJ-Jungen und BDM-Mädchen zeigt, daß die braune Nazizeit auch an Hopsten nicht spurlos vorbeigegangen ist. Aber Hopsten war nicht so braun wie einige Nachbarorte. So mußte der Ortsvorsteher Bruns, Hopsten-Breischen, nachdem er noch 1933 zum Ehrenbürger ernannt wurde, ein [ahr später auf Anweisung von oben, vom Kreisrat, seines Bürgermeisteramtes

enthoben werden, 'da er nicht bereit war, aus der Zentrumspartei aus- und der NSDAP beizutreten'.

68 Bei der Kartoffelernte ('Bit Errappelklaien'). Als es noch keine Kartoffelroder, Vorratsroder oder Vollerntemaschinen gab, wurden die Kartoffeln vielfach wie auf diesem Bild geerntet. Mit einem Pflug wurde eine Kartoffelreihe zur Seite hin losgepflügt. Jede Sammlerin wühlte nun in ihrem 'Pand', in der ihr zugeteilten Strecke, mit bloßen Händen den lockeren Erdwall durch und sammelte die Kartoffeln in Weidenkörbe, die von einem Mann auf einen Flechtenwagen ausgeleert wurden.

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