Hopsten in alten Ansichten

Hopsten in alten Ansichten

Auteur
:   Christa Tepe
Gemeente
:   Hopsten
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6409-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hopsten in alten Ansichten'

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69 Für die letzte Fahrt von Ibbenbüren nach Hopsten im [ahre 1909 wurde die Postkutsche mit Girlanden geschmückt. Auf dem Kutschbock sitzt der Postillion JosefStegemann. Dieses historische Ereignis wollten miterleben, von links nach rechts:

Berlage, Wilhelm Pruß, Robbes (Halverde) ,Anton Linnemann, Heinrich Kollenberg, August Bruns, Postgehilfe Schmeing, Franz Brons, Heinrich Siering, Friederich Bahnen und Hubert Luster.

70 So kannten alle Opa Alois Droste von Rüschendorf, der fast hundert Iahre alt wurde. Mit Pferd und Wagen fuhr er zum Dorf, zur Molkerei, zur Sparkasse oder zur Genossenschaft und zu den Wirtschaften. Sein Pferd kannte die Wege alle auswendig.

71 Weit über Hopstens Grenzen hinaus bekannt ist die 'Dicke Eiche' auf Brockmöllers Hof an der Recker Straße. Seit jeher war sie das Ziel vieler Besucher von nah und fern. Auf diesem Bild hat eine ganze Schulklasse am Stamm und in den Zweigen des gewaltigen Baumes an der Grenze nach Recke einen Steh- oder Sitzplatz gefunden.

72 Das gab es schon einmal in Hopsten und gibt es nicht mehr:

Ein Schwimmbad!

Nach einer Planungsphase von etwa zehn [ahren wurde ein Freibad eingerichtet. Zu Donnerstag (Fronleichnam), den 24. Mai 1932, nachmittags 2.30 Uhr, lud der Erbauer und Besitzer Oskar Siering den Bürgermeister Determeyer und seine

Hopsten, Besitzer Oskar Siering

Angehörigen mit dieser Karte zur Einweihung des Bades ein. Viele ältere Hopstener können sich noch gut an ungetrübte Badefreuden im 'Lówcnbad' erinnern.

Erdsenkung bei Hopsten im April 1913

73 AmMontag, dem 14.AprilI913 nahmenmehrereAnwohner in der Nähe des großen Moores nachmittags zwischen 1 6 und 18 Uhr ein 'Cr ummcln' (entferntes Donnern) wahr, ohne sich etwas Besonderes dabei zu denken. Erst am darauffolgenden Dienstagnachmittag entdeckte ein Anwohner den neuen Erdfall. Der Einbruch war kreisförmig und hatte einen Durchmesser von 1 1 0 Metern und eine Tiefe von etwa 12 Metern. Tausende von Schaulustigen kamen von weither - zum Teil mit Zügen -

angereist, um das Naturereignis zu bewundern.Nach und nach füllte sich der See mit Wasser und wurde zu einem beliebten Ausflugsziel.

74 Hinter dem Erdbruch oder Erdfallsee sieht man den Hof Attermeyer, genannt Löcken. Er wurde 1925 errichtet. Schon 1967 mußte er der Erweiterung des Naturschutzgebietes 'Heiliges Meer' wieder weichen. Nur einige Obstbäume stehen noch in der Nähe der ehemaligen Hofstelle auf der Wiesenfläche zwischen Erdbruch und Heideweiher. Dort grast heute eine Herde Muffelschnucken, eine Kreuzung zwischen Mufflons und Heidschnucken.

Sommerwlrtschajt belm hl. Meer.

75 Gegenüber dem Erdfallsee finden wir den größten natürlichen Binnensee Westfalens, das Heilige Meer. Um dieses Gewässer ranken sich viele Sagen und Geschichten; zum Beispiel vom Untergang eines Klosters, von den am Weihnachtsabend zu hörenden Klosterglocken usw. Schon immer zog der See viele Besucher in seinen Bann. Etwa 1930 errichtete man hier eine Sommerwirtschaft, um den - nach einer Wanderung -

hungrigen und durstigen Besuchern Speisen und Getränke anbieten zu können.

76 Zum Schluß ein weiter Blick über Hopsten Richtung Süden: links an Hollings Busch vorbei; in der Mitte (über den Schornstein der Molkerei hinweg) , zur Ibbenbürener Straße; und vom rechten Bildrand her von der Kolpingstraße in die 'Buntc Straße'. Interessant sind die Gärten im Dorf (heute steht dort die Volksbank an der Brenninkmeyer Straße), deren Beete alle mit einer Buchsbaumhecke eingefaßt waren.

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