Horb a. N. in alten Ansichten

Horb a. N. in alten Ansichten

Auteur
:   Heinz Schmid
Gemeente
:   Horb a. N.
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5278-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Horb a. N. in alten Ansichten'

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9. Grußpostkarte vom 31. Mai 1898 mit der Stadtsilhouette von Horb. Im Vordergrund das Horber Bahnhofsgebäudc, die Bahnhofrestauration, ein Wohnhaus für Bahnbedienstete , das Horber Postamt und das Bahnhof-Hotel (von links nach rechts). Davor die Bahnstrecke in Richtung Stuttgart mit Brücken und dem schienengleichen Bahnübergang (Straße nach Nordstetten). Gegenüber dem Bahnhof an der Hangseite ist der Lokschuppen zu sehen. Die Kleinbilder zeigen zwei Schlösser: Hohen-Mühringen im Eyachtal und Weitenburg im Neckartal. Außerdem sind der Horber Marktplatz und das Ihlinger Tor dargestellt.

10. Der Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert war eine große Pionierleistung, Am 1. Dezemoer 1866 fuhr der erste Zug von Horb in Richtung Tübingen-Plocbingen ab. Neckaraufwärts hatte es mir dem Eisenbahnbau einige Schwierigkeiten gegeben. Die Durchquerung des hohenzollerischen Korridors wurde erst nach langwierigen Verhandlungen erreicht, Dies hatte zur Folge , daß dieser Teil der Neckartalbahn erst etwa zwei Jahre später in Betrieb genommen werden konrite. Die Nagoldtalbahn (Horb-EutingenPforzheim) war dann im Jahre 1874 soweit fertig und die Gäubahn konnte ab 1879 befahren werden. Auf dem Foto ist der Personenzug nach Stuttgart auf dem Bahnhof Horb mit dem diensttuenden Bahnpersonal zu sehen.

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11. Postkarte vom 24. Juni 1903 an Fräulein Rosa Nonnenmacher in Obermatzen bei Wangen. Zu sehen ist hier die Baustelle für den Bau der neuen Neckarbrücke in Horb a.N. Baugerüste , Baubaracken und Einschalholz auf den Neekarwiesen mil Bliek auf die Stadtsilhouette von Horb. Auch ein Clohäuschen für die Bauarbeiter stand am Neckarufer! Mit dieser Baumaßnahme wurde gleichzeitig der seitherige schienengleiche Bahnübergang beim Bahnhof Horb mit einer Brücke über die Eisenbahn ersetzt. Dadurch veränderte sich auch die Straßenführung in Richtung Nordstetten.

12. Dieser Gruß aus Horb a.N. zeigt die neue Brücke über den Neekar (Wilhelmsbrücke) und die neue Straßenführung nach Nordstetten mit einer Brücke über die Eisenbahn. Im Vordergrund steht die Turnhalle an der Schillerstraße. Auf der rechten Neckarseite sind das Bahnhof-Hotel und das Postamt, sowie die beiden Bierbrauereien Ziegelburg (rechts) und 'Zum schwarzen Adler' (links) zu sehen. Der Verkehr führte zu diesem Zeitpunkt immer noch die Nordstetter Steige hoch an den vielen BergkeJlern vorbei. Beide neuen Brücken wurden im Stahlbau ausgeführt. Diese Postkarte ist am 26. Juni 1904 abgestempelt und ging an Fräulein Maria Geisser , Militärstraße 8 in Stuttgart.

Horb a. N.

Neue Nee arbriicke,

13. Die neue Wilhelmsbrücke über den Neekar in Horb wurde im Jahre 1904 eingeweiht. Im Hintergrund ist der Schütteberg mit Schütteturm und die Stiftskirche Heilig-Kreuz zu sehen. An beiden Widerlagern wurden beidseitig sogenannte Steintürme errichtet zur Befestigung der Metallbrückenbögen. Bei dieser Brückenstahlkonstruktion waren auch die Bögen gegenseitig über der Fahrbahn befestigt. So kann man von der Wilhelmsbrücke sagen, daß es sich hier um ein sehr stabiles Stahlgebilde handelte , das bis zum Jahre 1961 Bestand hatte und dann im Zuge der neuen B 14-0rtsdurchfahrt einer neuen Stahlbetonbrücke weichen mußte.

HOl"b a.N.

14. Eine Feldpostkarte aus Mühringen an den Musketier Wilhelm Oeffinger 4.125 Evang. Krankenhaus in Unna Westfalen mit dern Poststempel vom 17. Oktober 1915. Folgendes wurde geschrieben: 'Lieber Kamerad! Im Besitze Deiner werten Karte wünsche ich Dir viel Glück zu Deiner Genesung mit den herzlichsten Grüßen Dein treuer Freund Fritz. Ich besuchte Lidwina in Horb. Auch Elias hatte sie vorher besucht.' Auf der Postkarte ist der Neekar mit der Wilhelmsbrücke vor der Horber Stadtsilhouette zu sehen. Das Gebäude links wurde im Jahre 1908 von einen Herrn Albert Teufel, Kaufmann, erstellt und war später das Domizil der Kreissparkasse Horb a.N. Auf der anderen Seite des Neckars rechts neben der Brücke erstellte ein Herr Moriz Esslinger, Bankier, im Jahre 1903 das Backsteingebäude, das spätervon der Volksbank Horb benutzt wurde.

15. Auch am Bahnhofsvorplatz, der Fläche zwischen Neekar und Bahnhof, wurde Zug um Zug gebaut. Eines der ersten Gebäude im Jahre 1904 war das Hotel-Restaurant Linden-Hof. Dieses Gebäude war für damalige Verhältnisse sehr großzügig und weitsichtig entworfen und gebaut. Es bestand die Möglichkeit zum Übernachten, was natürlich in allernächster Nähe des Bahnhofs sehr praktisch war. An der Rückseite des Hotels wurde gleich ein großer Saal angebaut, der es ermöglichte, Feste zu feiern oder Konferenzen, Tagungen usw. abzuhalten.

16. Im Anschluß an das Hotel Linden-Hof am Bahnhofsvorplatz wurde etwa zehn Jahre später die Condito rei Café und Weinwirtschaft von K. Haag gebaut. Dahinter entstanden Wohnhäuser der damaligen Deutschen Rcichsbahn, bestimmt zur Unterbringung der Bahnbediensteten.

17. Die Postkarte zeigt einen Bliek vorn Kirchturm der Stiftskirche Heilig-Krcuz nach Osten auf die Stadt Horb a.N. Die Bahnlinie Horb-Eutingen (1874 fertig gestellt) überspannt das Neekartal noch mit sechs Brückenbogen. Dahinter verläuft die Neckartalbahn nach Tübingen-Plochingen aus dem Jahre 1866. Durch den teilweise bewaldeten Hang zieht die Staatsstraße (heute alte Nordstetter Steige) nach Nordstetten hinauf. Am linken Bildrand sind die Liebfrauenkirche (Kappel) und das Krankenhaus der Katholischen Kirchen- und Hospitalpflege Horb a. N. zu sehen.

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18. Eine Gesamtansicht auf die Stadt Horb a.N. von Osten. Die Bahnlinie Horb-Euringen weist jetzt nur noch drei Brückenbögen auf. Drei Brückenteile wurden im Jahre 1907 abgetragen und für die zweigleisige Strecke erfolgte eine entsprechende Dammaufschüttung. Das Marmorwerk östlich der Bahnlinie erhielt den Anschluß an das Reibegäßle mit einer Unterführung. Früher stand hier eine Walk- und Reibemühle (Ölgewinnung), an die der Straßenname erinnern soll. Das Stadtbild wird von drei Kirchtürmen überragt: die katholische Stifts- und Liebfrauenkirche und die evangelische Johanneskirche (1896 eingeweiht) in der Weingasse am Fuß des Kreuzers (rechts). Dahinter steht der Schütteberg mit dem Schütteturrn und der Kucler mit der Ringmauer.

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