Horb a. N. in alten Ansichten

Horb a. N. in alten Ansichten

Auteur
:   Heinz Schmid
Gemeente
:   Horb a. N.
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5278-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Horb a. N. in alten Ansichten'

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19. Der Horber Bahnhof mit einem Teil der Horber Stadtsilhouette. Hoch oben der Schütteturm mit Ottilienkapelle und rechts davon die Stifskirche Heilig-Kreuz mit Schurkenturm. Darunter die neue Wilhelmsbrücke, die den Neekar überspannt als VerbindungsstraBe nach Nordstetten. Der Horber Bahnhof mit mehreren Bahnsteigen als Eisenbahnknotenpunkt bildet eine ansehliche Anlage. Von links nach rechts: das Bahnhofsgebäude, das Restaurationsgebäude (später Bahnmeisterei), ein Wohnhaus, das Postamt und nochmals ein Wohnhaus für Bahnbedienstete. Wie man sieht , sind die Neckartalhänge noch fast unbewaldet.

20. Vor dem Horber Bahnhofsgebäude stellte sich die Belegschaft des Horber Bahnhofs der Deutschen Reichsbahn dem Fotografen zur Aufnahme. Das Bild dürfte ungefähr Ende der zwanziger Jahre entstanden sein. Zu diesem Zeitpunkt waren die Ausbauarbeiten für den großen Güterbahnhof in Horb im Gange. Er konnte in den Jahren 1930/31 fertiggestellt werden. So wurde Horb nicht nur ein wichtiger Personen-Umsteigebahnhof, sondern auch der Güterverkehr nahrn zu. Auf dem Güterbahnhof wurden die Güterzüge in die verschiedenen Richtungen neu zusammengestellt und umrangiert. Auf dem Bild ist in der Mitte der vorderen Reihe der damalige Bahnhofsvorstand Hans Schmid aus Horb a. N. zu sehen und neben ihm steht Johannes Bok aus Nordstetten (der Längste!).

21. Auch sportlich waren die Reichsbahner aktiv, wie auf dem Erinnerungsfoto zu sehen ist. Es gab damals einen 'Reichsbahn Turn- und Sportverein Horb'. Dieses Bild entstand im Horber Haugenloch unterhalb des Rauschbarts östlich von Horb. Diese kurze Schlucht wurde von der Eisenbahnlinie HorbEutingen tangiert und diente als Schießanlage mil Vereinsheim.

22. Gesamtansicht der Stadt Horb a.N. vorn Nordstetter Neekarhang aus. Im Vordergrund ist bereits die neue Hauptstraße von Horb nach Nordstetten zu sehen (gebaut vor dem Ersten Weltkrieg, heute B 32). Der Neekar wird von der Eisenbahnlinie Horb-Eutingen mit drei Brückenbögen überspannt und dahinter ist die Wilhemsbrücke (Straßenbrücke) zu sehen. Im Hintergrund erheben sich die drei Bergrücken von Horb: Schütteberg mit Schütteturm, Kuglerund Kreuzkapellenberg (rechts).

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23. An der Eisenbahnlinie Horb-Euringen östlich der Stadt Horb a.N. entstand im Jahre 1901 die Seifenfabrik Horb. Der Rechnungskopf zeigt die Fabrikanlage mit einem vorbeifahrenden Personcnzug. Unternehmer war die jüdische Familie Gideon. Sie hatten außerdem ein Wohnhaus an der Marktstraße in Horb (siehe Abbildung im Kreis). In der Seifenfabrik wurden folgende Artikel produziert: Sparkernseife, Sparkernseifenpulver , Parquettbodenwichse , Faßthürdichte für Bierbrauer und Schrnierseife. Die Fabrikanlage ist heute ein Außenwerk der Blcndax GmbH in Mainz.

24. Zur Ausnutzung der Wasserkraft durch eine Mühle und Turbinen zweigte oberhalb der Stadt am alten Wehr ein Kanal ab, der auch noch heute besteht. Die angrenzenden Gebäude sind wahrscheinlich auf Pfählen gegründet und wenn das Wasser weg wäre, hätte dies für die Bausubstanz wohl nachteilige Auswirkungen. Dieser Neckarkanal war schon in früheren Zeiten ein romantischer Teil der Stadt und ist es auch heute noch. Die Kanalpassage erhielt deshalb den Namen 'Klein-Venedig'. Der Bliek vom Kanal führt direkt hinauf zur Stadtkirche (Stiftskirche Heilig-Kreuz) und zum Schütteturm mit OttilienkapelIe. Die Postkarte ist am 4. August 1922 gestempelt. Ein Ausschnitt aus dem gemachten Reisebericht: 'die Fahrt ging über Freudenstadt nach Horb a.N. Herrlich altertümlich!' Der Schutteberg ist im Gegensatz zu heute noch fast unbewaldet.

25. Bliek vorn Kreuzkapellenberg (Kreuzer) auf die Stadt Horb a.N, und das Neckartal. An dieser Stelle stand bis zum Jahre 1806 die Heiligkreuzkapelle. Das angrenzende Gewann hat die Bezeichnung 'Galgenfeld'. Das deutet darauf hin, daß sich hier in früheren Zeiten die Gerichtsstätte der Stadt Horb a.N, beland. Auf einern Flügelaltar in der Horber Stiftskirche ist der 'Kreuzer' als Golgotha mil der Kreuzigung von Christus und den zwei Schächern dargestellt.

Horb a. N.

26. Bliek vom Kreuzkapellenberg auf die Oberstadt von Horb a.N. und das noch unbebaute Neckartal. Die Stiftskirche Heilig-Krcuz überragt alle Gebäude der Oberstadt. Rechts davon der Schurkenturm. ein Teil der ehemaligcn Burg Hohenberg. Er diente viele Jahre als Gefängnis und ist heute Vereinsheim des Schwäbischen Albvereins. Der Neekar durchzieht die Talwiesen in mehreren Schleifen. Links davon ist die Bahnlinie Horb-Rottweil zu sehen. Der Güterbahnhof ist noch nicht gebaut. Diese Postkarte wurde als Feldpost am 3. Dezember 1914 verschickt an den Reservist Joharm Georg Huonker bei der 26. Reserve-Division des 14. Armeekorps.

27. Bliek auf die Bildechinger Steige der Stadt Horb a.N. mit der evangelischen Kirche und der katholischen Liebfrauenkirche (Kappel). Die evangelische Johanneskirche in der Weingasse wurde im Jahre 1896 eingeweiht. Die Gründung einer eigenen evangelischen Gemeinde geht auf das Jahr 1866zurück.

GRUSS aus

Horb a. N.

Horb a. N.

28. Die Ringmauer mit den Wehrtürmen ist Bestandteil der ehemaligen Bcfestigungs- und Verteidigungsanlage der Stadt Horb a.N. Sie hatte eine Länge von etwa einem Kilometer und bestand aus elf Staduoren. drei Wassertoren, achtzehn Wehrtürmen und einem Pulverturm. Zwei der Wehrtürme sind an der Ringmauer noch vorhanden. Der hier abgebildete Turm wurde in den vergangenen Jahren vom Kultur- und Museumsverein Horb a.N. e.V. saniert und zu einem Wehrkundemuseum ausgebaut. Auf Wunsch und rechtzeitiger Terminierung werden Führungen durchgeführt. Durch die Schießscharten und Turmfenster bietet sich ein herrlicher Bliek über das Tal (Altheimer Straße) hinweg auf die Altstadt von Horb a.N. rnit Stiftskirche und Schurkenturm.

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