Horb a. N. in alten Ansichten

Horb a. N. in alten Ansichten

Auteur
:   Heinz Schmid
Gemeente
:   Horb a. N.
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5278-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Horb a. N. in alten Ansichten'

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Horb a. N ..

29. Diese Postkarte wurde am 6. Oktober 1914 an Fräulein Amalie Pfleiderer Neue Halde in Stuttgart geschrieben. Frau Mathilde teilt mit, daß der Ehemann noch heute fort muß und noch nicht weis, wohin es geht. Der Erste Weltkrieg steht bevor. Auf der Vorderseite der Postkarte ist ein Bliek vom Schütteberg auf das 'Horber Tal' (Altheimer Straße) zu sehen. Am Gegenhang führt der Ringmauerweg an den vorhandenen zwei Wehrtürmen vorbei. Dahinter ist die Liebfrauenkirche zu sehen und rechts überragen die Stiftskirche Heilig-Kreuz und der Schurkenturm die Oberstadt. Auf der Höhe im Hintergrund liegt Nordstetten mit Schloß und Kirche.

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30. Der Schütteturm, ein Wahrzeichen der Stadt Horb a.N. auf dem Schütteberg. Das Bauwerk diente als Beobachtungsturm und muß im Zusammenhang mit der Befestigungsanlage der Stadt gesehen werden. Da der Schütteberg damals unbewaldet war, gab es vom Turm aus direkte Sichtverbindung mit der ehemaligen Burg Hohenberg (Schurkenturm, restlicher Teil der Burganlage). Bei der guten Rundsicht konnte vor anrückenden Feinden rechtzeitig gewarnt werden. Neben dem Schütteturm steht die Ottilienkapelle aus dem Jahre 1431. Die heilige Ottilie gilt als Fürbitterin für Augenleidende. In den vergangenen Jahren wurde diese Kapelle unter Mitwirkung der Kolpingsfamilie Horb a.N, gründlich saniert und die Türmchenglocke läutet wieder des öfteren ins Tal hinab.

31. Der Schutteberg war für die Horber immer etwas Besonderes und Anziehendes (Hausberg). Viele Spazierwege führen den Berg hinauf und auch ein Kreuzweg (1856 entstanden und irn Zweiten Weltkrieg zerstört, jetzt wieder irn Entstehen). Tm Monat Mai gab es bei der Ottilienkapelle regelmäßig Maiandachten. So war der Schüttcberg eine Art Erholungsgebict. Am hinteren Schütteberg wurde sogar ein Naturtheater angelegt (Waldbühne). Das Theaterspielen. das in den letzien Jahren wieder stark zugenommen hat, war auch in früheren Zeiten weit verbreiter. Dieses Erinnerungsfoto zeigt die 'Marianische Jungfrauen-Kongrcgation' an der Waldbühne auf der hinteren Schütte rnit Herrn Pfarrer Schwarzkopf um das Jahr 1930. Der Verein wurde im Jahre 1911 von Stadtpfarrer Alois Stahl gegründet und konnte nach etwas mehr als zwanzig Jahren 450 Mitglieder vorweisen.

32. Aber auch andere Feste und Veranstaltungen wurden früher auf der hinteren Schutte oder am Schütteturrn gefeiert. Dieses Erinnerungsfoto ist anläßlich eines Feuerwehrfestes zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. In der Mitte oben zwischen den Fahnen ist die 'Festjungfrau' zu sehen. Der hintere Schütteberg ist auch heute noch ein Naherholungsgebiet. Der Tennisclub hat dort oben sein Vereinsheim und seine Spielplätze. Eine Jugendherberge wurde bis vor einigen Jahren unterhalten; sie ist jetzt leider geschlossen. Eine Waldhütte bietet die Möglichkeit, Feste zu feiern. Ein großer Campingplatz kommt der heutigen Motorisierung entgegen und bringt den Menschen in dicser stressigen Zeit wenigstens am Weehenende Erholung.

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33. Bliek über den Neekar in Höhe des Güterbahnhofs auf die Horber Stadtsilhouette mit Schurkenturrn, Stiftskirche Heilig-Krcuz und Liebfrauenkirche. Zwischen dem Neekar und der Bahnlinie HorbRottweil verläuft der hier zu sehende Weg. Er führt als Wander- und Radweg nach Dettingen (früher Hohenzollern). Durch die Stauung des Neckars in Horb hat der Neekar hier eine Tiefe von eins bis zwei Meter.

Horb a. N.

34. Das Horber Neckarwehr mit der Stadtsilhouette war schon immer ein beliebtes Bildmotiv. Dieser langgezogene Wasserstau war für jung und alt immer ein beliebter Spiel- und Badeplatz. Am Ende des Wehrs zog ein großer Teil der Wassermenge ab in den Neckarkanal und das übrige Wasser suchte sich cinen Weg über die schräg angelegte und abtallende Wehrrnauer. Leider mußte diese Wehranlage einer Neckarkorrektion mit dem Bau eines modernen Klappenwehrs in den fünfziger Jahren nach dern Zweiten Weltkrieg weichen. Die Stadt Horb verlor dadurch ein Stück Romantik.

Partie beim Neckarbad

35. Gegenüber dem Neckarwehr steht das Gaistor , das im Jahre 1623 erbaut wurde. Hier endete die Stadtmauer der Vorstadt von Horb. An dieser Stelle des Neckars gab es in früheren Zeiten einen Steg zur Überquerung des Flusses. Der Weg von der Altstadt führte vorn Ihlinger Tor durch die Froschgasse und durch das Gaistor. An dern stadteinwärts liegenden Gelände gab es die erste Badeanstalt der Stadt Horb a.N. Die Badekabinen waren aus Holz zusammengefügt und paßten eigentlich nicht so recht zum Stadtbild.

36. Dieses Bild stammt aus dem Innenhof des Gaistors. Der Trachtenverein von Dettingen (Hohenzollern) hat sich hier in dieser romantischen Ecke für den Fotografen aufgestellt. Der Aufgang zum Obergeschoß des Gaistors führt entlang der Stadtmauer. Der Torbogen ist schon teilweise zugemauert und das frühere hölzerne Tor ist bei dieser Aufnahme nicht mehr vorhanden. Das Gaistor ist nach dem Zweiten Weltkrieg von den Eigentümern renoviert und in einen guten Zustand gebracht worden.

37. Vom Gaistor führte die Froschgasse zum Ihlinger Tor in die Altstadt. Diese Froschgasse war und ist auch heute noch teilweise links und rechts mit Mauern abgegrenzt. Hier sind die Kinder neugierig, was der Mann mit dem großen Fotokasten wohl macht. Hier in der Horber Vorstadt waren auch landwirtschaftliche Betriebe angesiedelt (Landwirt Hopfer). Aber auch jüdische Familien haben hier Gebäude errichtet z.B. die ehemalige jüdische Synagoge, die als Wohnhaus noch erhalten ist. Hoch oben sind die Stiftkirche Heilig-Kreuz und der Schurkenturm zu sehen.

38. Die erste Erweiterung der Stadt Horb a.N. vollzog sich im Neckartal. Im Jahre 1923 wurde am Rande der Neekarwiesen ein Industriegebäude erstellt, das auf dieser Postkarte unten rechts zu sehen ist. Bauherr und Eigentümer war die Kommanditgesellschaft Kienzle der Uhrenfabrik in Villingen. Auch im Hang (links) stehen die beiden ersten Wohnhäuser (EppIer und Duffner). Sie wurden im Jahre 1925 gebaut und erst etwa acht Jahre später mit der Panoramastraße erschlossen. Der Bliek reicht vom Schütteturm (links) über die Stadt Horb a.N. mit der Neckarvorstadt bis zum Bahnhofsviertel auf der anderen Neckarseite. Nach Nordstetten hinauf führt außer der alten Steige bereits eine neue Straße , die noch vor dem Ersten Weltkrieg gebaut wurde.

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