Horb a. N. in alten Ansichten

Horb a. N. in alten Ansichten

Auteur
:   Heinz Schmid
Gemeente
:   Horb a. N.
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5278-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Horb a. N. in alten Ansichten'

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69. Dieser vierröhrige städtische Brunnen aus dem Jahre 1480 bekam bei einer Renovierung in den Jahren 1931132 die Figur des Heiligen Leonhards autgcsetzt. Der Brunnen erhielt damit den Namen 'Leonhardsbrunnen' und ist somit dem Schutzheiligen der Tiere gewidmet. Neben dem Heiligen Leonhard ist eine Kuh dargestellt. Eine Inschrift lautet: 'St. Leonhard, der heilige Abt, hat lang ein Kirchlein hier gehabt. Daß Horb dies in Erinnerung hält, hat man sein Bild hier aufgestellt.' Die massive Scheuer hinter dem Brunnen ist in den vergangenen Jahren ins Gespräch gekommen. Sie sollte umgebaut werden und das Horber Bauernmuseum aufnehmen. Dieses Vorhaben hat sich aber zerschlagen.

Gruss aus J5orb.

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70. Der obere Marktplatz der Stadt Horb a.N. wird im Volksmund als 'Horb's gute Stube' bezeichnet. Hier zwischen den beiden Häuserreihen besteht ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Wenn dieser Platz erzählen könnte, was sich hier schon alles abgespielt hat? Zweimal im Jahr wird hier Markt gehalten, Weihnachtsfeier, Theateraufführung, Fasnet mit Schlüsselübergabe und Hexenverbrennung, Soldatenvereidigung, Fronleichnarnsprozessionen und Konzerte der städtischen Musikkapelle. Die Folge von Festen und Veranstaltungen ist sehr groß; sic reicht weit zurück und war immer der Zeit angepaßt. Ein schöner bildlicher Abschluß des Marktplatzes besteht durch die Stiftskirche HeiligKreuz mit Chor und Turm.

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71. Das Rathaus der Stadt Horb a.N. steht am oberen Marktplatz. Es wurde nach der großen Brandkatastrophe im Jahre 1725 erbaut. Erst im Jahre 1925 erfolgte die Bemalung der Rathausfassade mit dem 'Großen Horber Bilderbuch' durch Kunstmaler Wilhelm Klink. Ein weiteres interessantes Gebäude ist das Geßler'sche Haus auf der rechten Seite des Marktplatzes bei den drei Bäumen. Es wurde nach dern großen Stadtbrand im Jahre 1725 von Joharm Joseph Geßler, dem damaligen österreichischen Obervogt, erbaut. Das Gebäude gehört heute der Stadt Horb a.N. und ist von der städtischen Verwaltung und dem Notariat I belegt.

72. Das 'Große Horber Bilderbuch' an der Rathausfassade entstand im Jahre 1925 (Kunstmaler Wilhelm Klink). Über dern Hauptportal das Horber Stadtwappen (ein von silber und rot geteilter Schild). Links Biedermeiers Hochzeitszug, voran die Träger der Fahnen der Kaufmannszunft und der Feuerwehr; ihnen entgegenkommend die Vertreter der hauptsächlichsten Handwerker von der rechten Seite her. Mittelpunkt des ersten Stocks ist der Doppeladler, Signum der österreichischen Herrschaft, unter welcher Horb von 1381 bis 1805 gestanden hat. Sinnvoll damit verbunden sind die Wappen der Pfalzgrafen von Tübingen, des Grafen von Hohenberg, Ósterreichs, des Königreichs und des Freistaates Württemberg. In zwei Reihen sind die Bildnisse berühmter Horber dargestcllt, z.B. Fürstabt Martin Gerber zu St. Blasien, und Dr. Paul Leopold Haffner, Bischofvon Mainz.

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GRUSS aus Horb a N,

73, Der Stiftskirche Heilig-Kreuz etwas näher gerückt , erscheint rechts das heutige Amtgericht und darunter der Löwenbrunnen. Das Gebäude mit dem Treppenaufgang auf der linken Seite ist das Gasthaus 'Zum Schiff". Es hatte früher eine eigene Brauerei und ist heute noch und weit zurück im Familienbesitz. Die Außenseite des Chors der Stiftskirche Heilig-Kreuz ist mit einern Bildnis des Heiligen Christopherus geschmückt. Die hohe Kirchenrnauer mußte nach dem Zweiten Weltkrieg neu aufgebaut werden, nachdem der ganze Torbogen rnit Aufgang eingestürzt war. Auch am Löwenbrunnen hat der Zahn der Zeit genagt. So wurden die Fertigung eines neuen Brunnens und die Aufstellung einer nachgebildcten Löwenfigur im vergangenen Jahr notwendig.

74. Neben dem Schurkenturm steht heute noch das kaum beachtete Schüttetörle. Der jetzige Weg zur Schütte führt am Schüttetörle vorbei. Dieses Bild zeigt den früheren Verlauf des Fußwegs hinter dem Gasthaus 'Zur Buß dureh's Törle. Wie die Zeichnung aus dem Jahre 1910 zeigt, war der Schütteaufgang auch früher schon ein idyllisches Plätzchen. Das abgebildete Fachwerkhaus aus dem Jahre 1438/39 wurde in den vergangenen Jahren von den Eigentümern durch Privatinitiative fachgerecht renoviert. Sie erhielten vom Schwäbischen Heimatbund für dieses gelungene Werk den Dcnkrnalschutzpreis 1990 (Pcter-Haag-Preis) .

75. In Horb a.N. gab es immer wieder sogenannte Originale (besondere Menschentypen). Eines von denen war Hermann Erath. am 30. Januar 1864 in Horb geboren und am 15. April 1940 an Altersschwäche in seiner Heimatstadt verstorben. Er war gelcruter Schuhmacher und ging darm in die Welt hinaus. Dabei hat er zwar viele schöne Mädle kennengelernt, geheiratet hat er aber nie. Nachdem ihn seine Lebenswege über die Meere und die Straßen Europas geführt hatten (Wien, Palermo, Sizilien), karn er nach Horb zurück und wurde Dienstmann. Ein treuer Begleiter in seinem Leben war der Durst. Für jedes Ausschellen bei der Stadt Horb a.N. erhielt er drei Mark. Dafür mußte er 263 Mal den gleichen Text verkünden. Diese Tätigkeit und seine Lebensart brachten ihm den Namen 'Pfausbäcklc' ein. Ein weiteres Original dieser Art war Andreas Gekte, der Pfläschterer und Schäfer.

76. Graf Ferdinand von Zeppelin war zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Erfinder des Luftschiffs. Am 2. Juli 1900 stieg das erste Luftschiff 'L Z r am Bodensee auf. Natürlich gab es auch Rückschläge beim Zeppelinbau. So wurde bei Echterdingen im Jahre 1908 ein Luftschiff zerstört. Daraufhin erfolgte die Gründung der Luftschiffbau Zeppelin GmbH Friedrichshafen. Dieses Bild stammt aus dieser Zeit der Luftfahrtentwicklung und zeigt einen Zeppelin über Horb a.N. 1m Hintergrund sind der 'Kugler' und der 'Kreuzkapellenberg' zu sehen.

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