Ich kenne keinen Hass, denn Hass zerstört nur...

Ich kenne keinen Hass, denn Hass zerstört nur...

Auteur
:   Hans Biereigel
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6606-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ich kenne keinen Hass, denn Hass zerstört nur...'

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Geburtsstadt Iauer

Vielleicht hatte mein Vater die Verse des Lyrikers johann Christian Giinther gelesen, der diesen Vierzeiler meiner Geburtsstadt jauer widmete:

'Bruder, fort, es geht nach jauer, Bruder, fort, und lass uns gelm, Wird uns Weg und Wetter sauer, soll es doch bald anders stehn,'

Mein Vater hatte schon viel von der Welt gesehen, ehe er sich in jauer als Handwerker niederließ und eine Familie griindete. Als junger Handwerksbursche hatte er sich, wie in jener Zeit üblich, auf Wanderschaft begeben, die ilm bis nach Amsterdam führte. Doch bald kehrte er wieder nach Deutschland zurück. Um das jahr 1900 wurde mein Vater Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

[aucr (das heutige [awor in Polen) war bis 1945 eine Kreisstadt in Niederschlesien, Regierungsbezirk Liegnitz (heute Legnica in Polen). In dieser Stadt erblickte am 11. März 1897 der erste Sohn von Minna und Eugen Cohn das Licht der Welt.

Sie gaben ihm den Vornamen Erich, einen ausgesprochen deutschen Vornamen. Erichs Eltern waren beide jüdischer Herkunft. In [aucr gab es zu dieser Zeit nur eine kleine jüdische Gemeinde. Ihre Synagoge in Gestalt einer Betstube befand sich bis zu deren Zerstörung durch die Nazis, im November 1938, im

zweiten Stock eines Nebenhauses in der Goldberger Straße 31. Im [ahre 1900 wohnten und lebten in [aucr etwa 10 000 Einwohner. [aucr war die Hauptstadt des ehemaligen Fürstentums gleichen Namens. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem [ahre 1242. Die Blütezeit [aucrs fällt in das 16. [ahrhundert. Die Gewerbe- und Handelstätigkeit umfasste die Tuchmacherei, den Wagenbau, vor allem aber den Tuchhandel. Bis zum Dreißigjährigen Krieg war [aucr Mittelpunkt der schlesischen Leinwandindustrie, es war eine reiche Stadt. Der Krieg von 1 618 bis 1 648 verwandelte [aucr in einen Trümmerhaufen. Doch wenig später erfolgte ein Neuaufbau mit Renaissanceund Barockhäusern, mit Lauben und überwölbten Bogengängen. Wahrscheinlich entstand in dieser Zeit der Beiname '[auer die Laubenstadt' .

Im [ahre 1741 begann die Herrschaft Preußens in Jauer. Das Schloss, ehemals Sitz der Herzöge von [aucr, wurde in eine Strafanstalt verwandelt. Bald darauf wurde [aucr Garnisonstadt eines preußischen Füsilierbataillons. 1799 erhielt die Stadt ein eigenes Theater. Der Ort entwickelte sich im Verlaufe der weiteren [ahrhunderte zu einer mittleren Industriestadt.

Am 12. Februar 1945 besetzten sowjetische Einheiten Jauer. In der Mitte des [ahres 1945 beginnt mit der polnischen Verwaltung ein neuer Abschnitt der vielhundertjährigen Stadtgeschichte.

3 Links:Neue Synagoge in Breslau (1938 von den Nazis zerstört).

Oben: ]ugendgruppe des jüdischen Sportvereins Breslau (Aufnahme 1913).

Bildnachweis: Privatbesitz Margarethe Collins.

'Ihr seid Juden, deshalb müsst ihr euch auch verteidigen können'

Bald nach meiner Geburt verzogen meine Eltern nach Breslau, wo ich von 1903 bis 1912 die Volksschule besuchte.

Breslau (das heutige polnische Wroclaw) war zu dieser Zeit die Hauptstadt der Provinz Niederschlesien. Die Gründung des Ortes erfolgte wahrscheinlich im Iahre 900 an einem Oderübergang als sogenannte Grenzburg. Breslau war eine der bedeutendsten Handels- und Industriestädte an der Oder sowie kultureller Mittelpunkt in Schlesien. Die Einwohner nannten ihre Stadt liebevoll 'Gruss Brasser. Ab 1742 gehörte Breslau zu Preußen, bald wurde es eine der bedeutendsten Garnisonstädte des Landes. Hier war seit 1813 der Sitz des ältesten Reiterregiments Europas, namens 'Großer Kurfürst'.

Bedeutende Baudenkmäler und Kirchen gaben und geben der Stadt ihr Gepräge. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Breslau zum Industriezentrum von Schlesien. Mit mehr als einer halben Million Einwohnern gehörte Breslau zu den größten Städten im Osten Deutschlands.

In Breslau gab es mehrere Synagogen und jüdisches Leben war um die Jahrhundertwende stark entwickelt. Hier wirkte bis 1933 die drittgrößte [ûdlsche Gemeinde in Deutschland.

Von besonderer Bedeutung für die Geschichte des modernen Judentums war das jüdisch-theologische Seminar, das von Jonas Fränckel begründet wurde. Die hier entworfenen Lehrpläne wurden als mustergültig für alle in Europa und

Übersee bestehenden Rabbinerbildungsanstalten bezeichnet. Eugen Cohns großes Vorbild war Ferdinand Lassalle, Gründer des' Allgemeinen deutschen Arbeitervereins " des Vorläufers der deutschen Sozialdemokratie. Seine Grabstätte befindet sich auf dem [ûdischen Friedhof in Breslau. Unter aktiver Mitwirkung des gebürtigen Breslauers und früheren Landtagspräsidenten von Niedersachsen Horst Milde wurde Lassalles Grab 1984 rekonstruiert.

Erichs Eltern waren bemüht, ihrem Sohn eine allseitig gute Erziehung und Bildung angedeihen zu lassen. Die Lyrik und die Dichtkunst begleiteten ihm von Kindesbeinen an, und Klassiker der Weltliteratur waren keine unbekannten Größen. Schon in frühester Kindheit versuchte er eigene Verse zu dichten.

Besonders liebte Erich die Musik und den Gesang, eine Begabung, die sein ganzes Leben anhielt. Auch die sportliche Betätigung wurde bereits im Kindesalter entwickelt. Als er fünf [ahre alt war, meldete ihn sein Vater beimjüdischen Boxverein an, der eine Kinderabteilung hatte. [ahre später erklärte Vater Cohn seinen drei Söhnen, warum er das getan hatte: 'Ihr seid [uden, deshalb müßt ihr euch auch verteidigen können.'

Aus Eric wurde zwar kein guter Boxer, aber die Regeln der Selbstverteidigung beherrschte er.

4 Vater Eugen Cohn (sitzend) und Sohn Erich Cohn (stehend) als Soldaten des Ersten Weltkrieges.

Bild oben: in diesem Miethaus der Wallner - Theater -Straße in Berlin wohnte die Familie Eugen und Minna Cohn mit ihren Kindern.

Bildnachweis: Privatbesitz Margarethe Collins.

'Warum sollst du ihn töten?'

Als der Erste Weltkrieg im August 1914 begann, war Erich

1 7 [ahre alt. Ihn drängte es nicht danach, Soldat zu werden. Nach Abschluss der Volksschule besuchte er von 1912 bis 1916 mit Erfolg die Kaufmännische Fortbildungsschule und erlernte in einem Breslauer Konfektionsbetrieb den Beruf als Kaufmann. Danach nahm er eine Tätigkeit bei der Firma Robert Baumgarten in Berlin auf. Doch es währte nur drei Monate, und er musste den Soldatenrock anziehen.

Ich verbrachte meinen Ferienaufenthalt mit Freunden in Niederschlesien. Bei Wasserwanderungen entlang der Oder wollten wir die Schönheiten der Natur genießen. Wie in Kriegszeiten üblich, meldete ich mich bei Urlaubsantritt bei der zuständigen Breslauer Militär-Bezirksbehörde. Doch 'oh Schreck', nach der Anmeldung wurde mir gesagt' Am besten du bleibst gleich hier: Doch die Behörde war gnädig und ließ mich die Wasserwanderung zu Fnde machen. Es könnte eventuell die letzte gewesen sein. Nach meiner Rückkehr erwartete mich schon der Gestellungsbefehl. So wurde ich Soldat und erhielt meine Ausbildung ab 1. November 1916 beim Königlichen Grenadierregiment Nr. 7, welches in Liegnitz stationiert war.

Seine Feuertaufe erhielt er an der deutsch-russischen Front. Hier hatte er ein tiefgreifendes Erlebnis, das einem Schock

gleichkam und aus dem jungen Soldaten Erich Cohn einen Kriegsgegner machte.

Es geschah beim ersten Bajonettkampfim Grabenkrieg, dort wo man sich Auge in Auge gegenübersteht. Als ich mit aufgepflanztem Bajonett meinen russischen, fast gleichaltrigen Gegner ins Gesicht schaute, kam blitzartig die Erkenntnis: dieser Mann auf der andern Seite des Grabens hat dir doch nichts getan, warum sollst du ihn töten? Der Bajonettstoß war nicht tödlich, der russische Soldat blieb aber verwundet liegen. Ob er so ähnlich dachte, wusste ich nicht.

Im Verlauf des Krieges erhielt Erich Cohn das Eiserne Kreuz Il. Klasse und wurde mit einem bulgarischen Orden wegen Mut und Tapferkeit ausgezeichnet. Dennoch war ihm der Krieg ein Übel. Die Grausamkeiten eines Zweikampfkrieges führten letztlich dazu, dass er den Krieg zu hassen begann. Mehrere Monate verbrachte er mit einer schweren Verwundung in einem Feldlazarett, wo ihm die ganze Scheußlichkeit und die Verbrechen des Krieges noch mehr bewusst wurden.

Die beiden letzten Kriegsjahre erlebte er an der Westfront in Frankreich, wo eine neue Verwundung erfolgte. Das Verwundetenabzeichen in 'Schwarz' zierte zwar seine Brust, doch stolz darauf war er nicht.

5 Naturfreundegruppe Berlin- Moabit während eines Erinnerungstreffens im Jahre 1917. Der Flügelmann links mit Gitarre ist Erich Cohn.

Bildnachweis: Privatbesitz Margarethe Collins.

Aktives Mitglied in der Naturfreundegruppe Berlîn- Moabit

Als der Krieg 1918 zu Ende war, zog Erich Cohn eine persönliche Bilanz. Sie war nicht gerade positiv und freudig, im Gegenteil. Mit 19 [ahren musste er als gesunder junger Mann in den Krieg ziehen, vor seinem 22. Geburtstag kehrte er als Verwundeter zurück. Das rechte Auge war erblindet, und das rechte Ohr wies einen fast vollständigen Hörverlust auf.

Vom Krieg hatte er' die Nase gründlich voll'. Er sehnte sich nach Ruhe und Frieden. Während eines Lazarettaufenthaltes lernte er den gleichaltrigen Berliner Kriegskameraden Rudolf Trapp kennen. Sehr bald entstand daraus eine Freundschaft. Rudolf Trapp war sozialdemokratisch eingestellt und hasste den Krieg ebenso wie Erich. Er erzählte Erich von den 'Naturfrcundcu'. zu deren Mitgliedern er gehörte. Erich hörte von ihm die Geschichte dieses Arbeitervereins und war sofort von ihr angetan, und noch während des Krieges wurde er Mitglied des Vereins.

Als Arbeiter- Wanderbund 'Die Naturfreunde' wurde die proletarische Wanderorganisation am 16. September 1895 in Wien gegründet und war zunächst nur auf Österreich begrenzt. In Deutschland entstanden zehn Iahre später im Iahre 1905 die ersten Wandergruppen. Einer der Stützpunkte war in Berlin. Hier erschien im Iahre 1909 die Erstausgabe einer Zeitung, die den Titel 'Der Wanderfreund' trug. 1914 gab es in ganz Deutschland etwa 10 000 Mitglieder des Vereins. Im gleichen [ahr kam es zu einer Namensänderung, die Mitglieder nannten sich nunmehr Touristenverein 'Die Naturfreunde'.

Sie verstanden sich als eine sozialdemokratischeArbeiterkulturorganisation. Es war eine der Organisationsformen der SPD, um sozialistisches Gedankengut unter den arbeitenden Menschen zu pflegen und zu fördern. Die Vereinsmitglieder betrachteten sich als echte Alternative zu bürgerlichen Wandervereinen. Es war nicht verwunderlich, dass sich Erich nach Beendigung des Krieges wieder den Naturfreunden anschloss. In der Berliner Gruppe Moabit gehörte er zusammen mit seinem Freund und ehemaligen Kriegskameraden Rudolf Trapp zu deren aktivstem Kern. Wanderungen in die nächste Umgebung oder zu den schönsten Naturdenkmälern und Urlaubsorten in Deutschland gehörten zu ihrem Programm. Gewandert wurde zu Fuß, beliebt waren auch die Faltbootwanderungen etwa entlang und aufHavel und Spree. Die Wasserlandschaft der Region Berlin-Brandenburg wurde seine Heimat. Erichs liebster und treuester Begleiter war sein Musikinstrument, die Klampfe oder seine Gitarre.

Wir knüpften in unseren Traditionen an die jüdische Jugendbewegung an, es war eine mehr oder weniger familiäre Bewegung. Wandem, Singen und Tanzen, der Besuch von Theater- und Konzertveranstaltungen prägte unsere Freizeit. Wir fühlten uns zu einer großen Familie gehörig.

6 Mitglieder des 'Jungen Chores' bei der Kamevalsfeier 1926. Der mit X versehene ist Erich Cohn, rechts daneben seine spätere Frau Elvira.

Bildnachweis: Privatbesitz Marianne Zoll.

Ja, ich bin dabei

Nach Iauer und Breslau war die Hauptstadt Berlin der dritte Wohnsitz von Erich Cohn. Er lebte bei seinen Eltern in der Wallner- Theater-Straße, einer Seitenstraße zwischen Frankfurter Allee und Alexanderplatz. Sein Vater war Kaufmann und besaß ein kleines Geschäft im Berliner Osten. Erich ging einer Beschäftigung als kaufmännischer Angestellter in jüdischen Unternehmen wie Hugo & Oskar Rosenthal und anderen nach.

Musik und Gesang waren von Kindheit an seine große liebe. Der Ausspruch des indischen Dichters und Philosophen Rabindranath Tagore (1861-1941) wurde sein Wahlspruch: 'Gort achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe.'

Als im Sommer 1924 die Bitte an ihn herangetragen wurde, bei der Neuformierung eines gemischten Chores im Rahmen der Arbeitersängerbewegung mitzuarbeiten, gab es für ihn nur eine Entscheidung: 'Ja, ich bin dabei!'

Der Erste Weltkrieg und die ersten Nachkriegsjahre hatten der Pflege des Liedschatzes großenAbbruch getan. Manch einer der früheren Sänger war im Krieg gefallen, andere kehrten dem Gesang den Rücken. Sollten etwa die Traditionen der Arbeitersänger verloren gehen? Die SPD appellierte an ihre Mitglieder, die Leitgedanken des Arbeitersängerbundes neu zu beleben.

Es galt, bewusst an das Vergangene anzuknüpfen.

Im Oktober 1890 konstituierte sich der Arbeiter-Sänger-Bund Berlins und Umgebung. Zwei [ahrzehnte später, im Jahre 1913, gab es in Berlin bereits 88 Vereine mit 135 Chören. Die Zahl der aktiven Mitglieder wurde mit 6 230 männlichen und weib-

lichen Personen angegeben, davon waren 4 467 Mitglieder sozialdemokratisch organisiert, während 6 101 in der Gewerkschaft erfasst waren. Die Pflege und Förderung des Gesangs und die Erweckung und Verbreitung des Kunstverständnisses der Mitglieder des Vereins waren nur einige der Ziele. Daneben galt der Beschaffung und Herausgabe von Freiheitsliedern sowie von Volksliedern und anderen guten Chorwerken die volle Aufmerksamkeit. Ganz in diesem Sinne wirkte die im Sommer 1924 in Berlin neugegründete Sängervereinigung 'Der junge Chor', deren aktive Mitglieder Erich Cohn mit seiner warmen vollen Bassstimme und seine spätere erste Frau Elvira waren. Ihr Repertoire umfasste neben klassischen Gesängen, deutsche Volksweisen aus dem 16. bis 20. [ahrhundert, sowie russische und ukrainische Volkslieder. Wöchentlich einmal traf sich der Chor in den Abendstunden zur Übungsstunde in der Aula des Sophien-Realgymnasiums, Steinstraße 3 1. Hunderte von Auftritten des Chores fandenin den [ahren zwischen 1924und 1933 statt. Undnur ganz selten fehlte die Bassstimme von Erich Cohn. Der Chor war seine Heimat geworden und dessen Mitglieder Erichs Familie, an die er sich zeitlebens erinnert hat. Mit Beginn der Hitler-Ära 1933 wurde ihm durch die Nazis, durch KZ- und Gefängnisaufenthalte sowie durch das Verbot, seine Heimatgemeinde zu verlassen, eineTeilnahme und Mitwirkung an den Chorkonzerten, Auftritten und Übungsabenden verwehrt. Es schmerzte ihn sehr. Doch die Chormitglieder vergaßen ihn nicht. So manch ein Chorfreund setzte sich in die S-Bahn und fuhr nach Sachsenhausen in die Parkstraße 3. Bei Kaffee und Kuchen wurde gesungen und gelacht. Übrig blieb nur die Erinnerung.

7 Links oben:Wohnhaus der jungen Familie Cohn, Parkstraße 3.

Unten links: Bei der jungen Familie Erich Cohn trafen sich immer viele Freunde.

Oben: Hochzeitsfoto von Elvira und Erich Cohn (1928).

Bildnachweis: Privatbesitz Margarethe Collins.

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