Ich kenne keinen Hass, denn Hass zerstört nur...

Ich kenne keinen Hass, denn Hass zerstört nur...

Auteur
:   Hans Biereigel
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6606-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Ich kenne keinen Hass, denn Hass zerstört nur...'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  >  |  >>

Hier verlebte ich bis Anfang 1933 die bis dahin glücklichsten]ahre meines Lebens

Am 10. März 1928 heiratete ich Frau Elvira Burdow, ein Mädel aus der Gemeinde Sachsenhausen bei Oranienburg und zog zu ihr in ein kleines Häuschen in der Parkstraße 3, das ihrer Großmutter gehörte. In diesem Haus wohnte auch die Mutter von Elvira. Meine Frau war keine Iüdin, sondern evangelische Christin. Am s. Mai 1932 wurde unsereTochter Marianne geboren. Hier in Sachsenhausen verlebte ich bis Anfang 1933 die bis dahin glücklichsten jahre meines Lebens.

Sachsenhausen war bis zum [ahre 1974 eine selbständige Gemeinde, sie grenzte im Süden des Ortes an die Stadt Oranienburg, in deren Stadtbereich sie 220 [ahre nach ihrer Ersterwähnung wieder eingemeindet wurde. Die Gründung des Dorfes ging auf eine Kabinettsorder des Königs Friedrich Il. aus dem [ahre 1752 zurück. Nach dem Willen des Preußenkönigs wurden 'feine Wollspinner 'aus Obersachsen nördlich von Oranienburg angesiedelt, um die Versorgung des Landes mit einheimischen Erzeugnissen zu fördern. In kurzer Zeit entstanden für jeweils zwei Familien 25 Doppelhäuser, die den Grundstock der künftigen Gemeinde Sachsenhausen bildeten.

Nach 1800 entwickelte sich der Ort auf Grund seiner günstigen Lage zu einem Schifferdorf. Im letzten Drittel des 19. [ahrhunderts waren es über fünfzig Kahnschiffer, die mit ihren Lastkähnen und Zillen weithin gefahren sind. Etwa 100 Schiffe

und Kähne passierten täglich die Schleusen der Wasserstraßen von Sachsenhausen. Die Inbetriebnahme des Großschifffahrtsweges, des heutigen Oder-Havel-Kanals im Iahre 1916, bedeutete jedoch das Aus für die Kahnschifferei. Die Mehrzahl der ehemaligen Schiffer fand in der Industrie und im Handel von Oranienburg und Berlin eine neue Existenz.

Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Sachsenhausen zu einem begehrten Wohn- und Freizeitort vor den Toren der Hauptstadt Berlin. Manch international bekannter Künstler und Artist fand hier seine Wahlheimat. Das Vereinsleben mit Gesang- und Sportvereinen, mit Radfahr- und Theaterverein bewegte die sportliche-kulturelle Entwicklung im Ort. In schmucken kleinen Ein- und Mehrfamilienhäusern, umgeben von Wasser, Wald und Wiesenf1ächen, wohnten und lebten im [ahre 1928 etwa 2 500 Einwohner.

Die Nazis würdigten den Namen dieses Ortes herab, indem sie das im Iahre 1936 am östlichen Stadtrand von Oranienburg errichtete Konzentrationslager 'Sachsenhausen ' nannten. An der südöstlichen Grenze zu Oranienburg entstand im Herbst 1936 die SS-Siedlung Sachsenhausen. Hier wohnten die im KZ diensttuenden SS-Offiziere und Unterführer mit ihren Familien. Das Schloss Friedenthai, im Gemeindebereich gelegen, wurde1942 aufBefehl des Reichsführers SS, H. Himmler, zur Ausbildungsstätte der berüchtigten 'SS-Sonderformation Friedenthai z. b. v.', einem Agenten- und Terroristentruppenteil mit höchster Geheimhaltungsstufe. Eine der Folgen der Bezeichnung des KZ mit dem Namen 'Sachsenhausen' war, dass Menschen in aller Welt den Namen noch heute mit Abscheu und Trauer aussprechen.

6acQfen~altfen.

()jemclnbe. S'reüJ !lteberbmnim. !lmt~geric!)t Dranknburg. ~<1nbgerc!)t IJl 'Se!'lin. - 'Poflfiation. - 2350 lS:inl1>Ogner. 'llmt,jborft.eger: ~ri!3 'milbe, ~riebrid)iîtijJJ, aoot 22GR. 6kmeinbeborfteger: 6c<toert.

l»emeinbebiiro: 'milgetm(uGiJe 19. Q!'t 2500. ~lmfl(tnnben; 'merftäglie!) bon K-12 UiJ" norm. u nb 1-4 Ugr rtudjnt., 6oll11<1benNl non 8-1 l.li)r norm.

ßtnbjägerei"~oumtc: trer[cf)munn, ~anbiä~lerl11dïter, 6ae!)[engauien,

~ 229.5; ::Jacnie!), 'l.llbert, ûberlanbjäger, 6ac!)(engaufen"[Jriel>mlgal, ~. 265'1; 'Pu[[lDllt, ûbcrtanl>jäger, 'ltaiiengeil>e. Q!'t 2705.

6cfJöffen; i}umgef)änbier Dito l)aiJ, :S'aufmann chic!) ~oQn, 5:iic!)ler 'mi[(1) 'lI!a![on.

l»emeinbebertreter: ~eQrer 'llJilll) [Jal!, l)ärter ::Joljannei3 S'oflera, 6'>emeinbebiencr W<lt ')'<ojmberg, ~rei)er 6'>eorg 6'>otrid)·al!, iSc!)loi[er lila!'! 'lteicl)!e, 3immermann 'Ul'bert ~a[[eiJ!e, iSd)'letier 'Pan! !'fatt, S'orreltor ûiîlar ~emng, IS:leltriler 6'>u[tab l)llno[b, 'SauunterneQmer ()ju[ttID ()jerlde, iScf)letrer f)ermann l)amann, Dberingenieur ::loier iStol3.

Sachsenhausen (Nordbahn)

8 Rechts oben: Bildpostkarte von Sachsenhausen im Jahre 1930.

Bildnachweis: Privatbesitz H. Biereigel.

Links:Auszug aus dem Adreßbuch der Gemeinde Sachsenhausen 1931.

Rechts unten: Gemeindewappen.

Wahlergebnisse von Reichstags-und Gemeindewahlen in Sachsenhausen 1924-1933

SPD KPD Biirgerliste NSDAP
Gemeindewahlen
Mail924 485 121 399
Reichstagswahlen
Mai 1928 530 196 317 17
Gemeindewahlen
November 1929 493 156 284 64
Reichstagswahlen
September 1930 457 354 266 286
Reichstagswahlen
November 1932 505 303 108 586
Reichstagswahlen
März 1933 475 259 124 769
Gemeindewahlen
März 1933 419 211 60 797 9 Mitglieder der SPD Ortsgruppe Sachsenhausen während eines Ausfluges in die nähere Umgebung.

Bildnachweis: Privatbesitz Margarethe Collins.

Vorsitzender der SPD-Ortsgruppe Sachsenhausen

Nach meiner Übersiedlung von Berlin nach Sachsenhausen erfolgte auch der Wechsel zur örtlichen SPD-Ortsgruppe. Nach kurzer Zeit wurde ich zum Vorsitzenden der SPDOrtsgruppe Sachsenhausen gewählt.

Erich Cohn war 31 [ahre jung, als ihn seine Genossen zum Vorsitzenden der Ortsgruppe der SPD wählten. Sachsenhausen war seit der Jahrhundertwende um 1900 eine Hochburg der deutschen Sozialdemokratie. Mit Elan und voller Eifer stürzte er sich in die Parteiarbeit. Hierbei kamen ihm seine Erfahrungen aus den Berliner Organisationen voll zugute. Erste Bewährungsprobe für den jungen Ortsvorsitzenden waren die Reichtagswahlen im Mai 1928. Mit dem Wahlergebnis konnte er zufrieden sein. Jeder zweite Wähler des Ortes wählte die Vertreter der Sozialdemokratie.

Viel Augenmerk legte Erich Cohn auf die Stärkung der organisierten Mitglieder der Partei. Er nutzte seine ehrenamtliche Arbeit als Vorsitzender des Arbeitergesangvereins und Leiter der Nebenstelle der Büchergilde Gutenberg, um mit recht vielen Menschen des Ortes ins Gespräch zu kommen. Er gehörte seit der Gründung der Büchergilde im [ahre 1924 zu deren eifrigsten Lesern und Werbern, denn gute Bücher zu solch niedrigen Preisen bekam man nur bei der Büchergilde Gutenberg. Sie war gewissermassen die Kulturinstitution der Werktätigen in Deutschland.

Das Haus in der Parkstraße 3 (heute Nr. 4) entwickelte sich zum Treffpunkt der Bücherfreunde des Ortes und seines Umlandes. In einem Literaturzirkel, der unter Erichs Leitung stand, diskutierte man über zeitgenössische Werke deutscher und internationaler Klassiker, Schriftsteller und Dichter. Als die Büchergilde 1933 von den Nazis verboten wurde, trat an deren Stelle 'Cohns Privatbücherei' , die von Freunden und Bekannten bis zu seiner Ausweisung 1939 weiter genutzt wurde.

An Ausflügen und Wanderungen der Mitglieder der SPD-Ortsgruppe nahmen bis 1933 sehr oft auch Parteilose und Sympathisanten teil.

Erich Cohn besaß die wunderbare Eigenschaft, den Menschen zuhören zu können, wenn sie ihm ihre Sorgen vortrugen oder um seine Hilfe baten. Er hörte sich ihre Beschwerden an und gab den Bürgern Tipps und Hinweise, wie man einzelne Rechtsfälle des Alltags lösen konnte. Zugute kamen ihm dabei seine Erfahrungen in der juristischen Abteilung eines Berliner Betriebes.

Nach einjähriger politischerTätigkeit in der Gemeinde Sachsenhausen schätzte er das Erreichte wie folgt ein:

Es gelang mir, die SPD-Ortsgruppe Sachsenhausen so zu stärken, dass wir bei den Gemeindewahlen im November 1929 als stärkste Fraktion in das Dorfparlament einzogen. Ich wurde als Vorsitzender der stärksten Fraktion zum Stellver treter des Bürgermeisters bestellt.

10 Links oben: Reichsbanner Gruppe Hohen Neuendorf im jihre 1931.

Links unten: Einheitsfrontaktion in Oranienburg.

Oben: Reichsbannermarken.

Bildnachweis: Privatbesitz H. Biereigel.

Leider waren wir zu uneinig, um den Machtantritt der Nazis zu verhindern

Die Nazis und ihre Schlägertruppe, die SA, mischten sich ständig in unsere Angelegenheiten ein. Wahlversammlungen der SPD oder andere Veranstaltungen der Partei wurden gestört und von den Nazis für Randale genutzt. Deshalb organisierten wir ab 1930 in Sachsenhausen eine SPD-Schutzstaffel, die gemeinsam mit dem Reichsbanner unsere Zusanunenkiinfte schützte. Wir koordinierten unsere Einsätze mit dem Reichsbanner-Kreisleiter von Niederbarnim, dem Berliner Genossen Erich Wienig, der zu dieser Zeit als Leiter der Nebenstelle des Arbeitsamtes Birkenwerder tätig war. Weitere Absprachen trafen wir mit OUo Scharfschwerdt, dem SPD- und Reichsbannerfunktionär aus Hohen Neuendorf. Eine enge Zusanunenarbeit verband uns mit den Mitgliedern der SPD-Ortsgruppe Oranienburg.

Das 'Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold' wurde ursprünglich

als Bund republikanischer Kriegsteilnehmer im Iahre 1924 gegründet. Es entstand als eine überparteiliche demokratische Organisation zum Schutz der Weimarer Republik. Weit über

90 Prozent ihrer Mitglieder gehörten der SPD an. Die Antikriegspropaganda zur Verurteilung der Schrecken des Krieges war eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Die gemeinsame Abwehr nazistischerTerrorakte trat erst Ende der zwanziger [ahre mehr in den Vordergrund. Im Herbst 1931 fand im damaligen Oranienburger Schützenhaus ein Einigungskongreß statt, an

dem Sozialdemokraten, Kommunisten, Reichsbannerleute und Parteilose aus Oranienburg und Sachsenhausen teilnahmen. Diese fassten den einstimmigen Beschluss, gegen die immer brutaler auftretenden Nazis geschlossen vorzugehen. Vorausgegangen war der heimtückische Überfall von SS SA-Leuten und NSDAP-Mitgliedern auf eine Versammlung der KPD-Gruppe Oranienburg am 24. September 1931. Die Nazis erklärten später: 'Man wollte damit ein Zeichen setzen und den Einfluss der Kommunisten brechen.' Es fielen Schüsse, und es gab mehrere Verletzte. Einer der Rädelsführer war der Ortsgruppenleiter der NSDAP und spätere Bürgermeister von Oranienburg Oskar Fuchs.

Fast einjahr später, im Sommer 1932, fand in Oranienburg eine Antikriegs-Delegiertenkonferenz statt. Wie die Berliner Ausgabe der 'Welt am Abend' vom 1 7. Juli 1932 berichtete, nahmen hunderte Teilnehmer aus den Kreisen Niederbarnim, Osthavelland, Ruppin und Templin daran teil. In der Mehrzahl waren es SPD- und Gewerkschaftsmitglieder sowie Reichsbannerleute und Parteilose. Gemeinsam berieten sie über weitere Aktionen zur Sicherung der Demokratie. Bald darauf sah man, wie in Oranienburg und Sachsenhausen SPD- und KPD-Anhänger gemeinsam ihre Parteilokale vor Naziüberfällen sicherten. Rückblickend schätzte Eric Collins die damalige Situation mit dem Satz ein:

Leider waren die Vertreter der Arbeiterparteien und Gewerkschaften zu uneinig, um den Machtantritt der Nazis zu verhindern.

11 Links: Innenansicht des Bethauses (Synagoge) der Jüdischen Gemeinde Oranienburg(vor der Schändung 1938).

Bildnachweis: Privatbesitz Margarethe Collins.

Oben: Gedenktafel, 1988 urn Ort des früheren Bethauses in der Havelstraße 6 angebracht.

Bildnachweis: Privatbesitz H. Biereigel.

... mich haben die Traditionen meiner G laubensbrüder immer interessiert

Obwohl ich von 1924 bis Anfang 1933 nicht der Jüdischen Gemeinde angehörte, haben mich das Leben und die Traditionen meiner Glaubensbrüder immer interessiert. Erst nachdem ich keinerlei SPD ParteiäInter mehr ausübte, schloss ich mich wieder der Synagogengemeinde an. Fs war die von Oranienburg, eine Gemeinde, welche seit Iahrhunderten existierte.

Die ersten urkundlichen Nachweise über die Ansiedlung jüdischer Bürger in Oranienburg stammen aus dem letzten Drittel des 17. [ahrhunderts. Es war in der Regierungszeit des 'Großen Kurfürsten', als sich im [ahre 1680 vier jüdische Familien in der Stadt niederließen. Ihr Wohnbereich war jedoch außerhalb des Stadtgebietes, ihr Bezirk war die sogenannten Amtsfreiheit, die erst 1830 eingemeindet wurde.

Aus dem 18. [ahrhundert liegen nur spärliche Nachrichten vor, denn es war die Zeit der verschärften Aufenthaltsbedingungen sowie anderer Verbote und Bestimmungen gegenüber Juden. Im [ahre 1806 lockerte man in Preußen die Verbotspraxis und hob sie schließlich auf Es begann ein Aufschwung im jüdischen Leben, bereits 1807 waren es 27 jüdische Familien mit insgesamt 40 Personen, die im Stadtbereich wohnten. Im [ahre 1 81 3 gestattete der örtliche Magistrat die Anlegung eines eigenen Friedhofes an der westlichen Stadtgrenze. Im [ahre 1838 nach dem jüdischen Kalender war es das [ahr 5598 - wurde in

der Havelstraße 6 eine kleine Synagoge, auch Bethaus genannt, geweiht. Die jüdischen Bürger nahmen am innerstädtischen Leben des 19. Jahrhunderts regen Anteil und erwarben sich einen geachteten Platz. Sie arbeiteten als Kaufleute, Rechtsanwälte, Ärzte und Unternehmer und genossen als ehrenamtliche Magistratsmitglieder und Stadtverordnete das Vertrauen ihrer Mitbürger.

Stellvertretend für viele andere seien an dieser Stelle nur drei Oranienburger [uden genannt, die sich um die Stadtentwicklung besondere Verdienste erworben haben. Anläßlich seines

SO. Bürgerjubiläums erhielt Nachmann Oppenheim am 7. Juli 1880 die Ehrenbürgerwürde der Stadt. In der Begründung wurden die' echte Menschenfreundlichkeit und seine besondere Hilfe gegenüber den Armen der Stadt' hervorgehoben.

1852 gründete der Kaufmann Louis Ellix Blumenthal das erste eigenständige Bankhaus in der Stadt, 16 [ahre später wählten ihn die Bürger zum ehrenamtlichen Mitglied des Magistrats von Oranienburg. Schließlich erhielt er am 1. [anuar 1892 den Titel eines Stadtältesten und die Ehrenbürgerschaft. Sein Urenkel

prof W Michael Blumenthal, geboren 1926 in Oranienburg, war in den [ahren 1977-1979 Finanzminister der USA. Seit 1997 nimmt er die Aufgaben eines Direktors des [ûdlschen Museums in Berlin wahr. Hohes Ansehen besaß auch der in Sachsenhausen wohnende Dr. Wilhelm Levy; als Arzt des örtlichen ArbeiterSamariter-Bundes half er besonders zahlungsunfähigen Patienten. In den letzten [ahren der Weimarer Republik lebten und wohnten in Oranienburg und Umgebung etwa 250 jüdische deutsche Männer, Frauen und Kinder.

12 KZ Oranienburg (1933), Vernehmung der KZ-Hüftlinge durch Berliner Polizeibeamte.

Bildnachweis: LHA Potsdam.

Unter den Gefangenen befand sich auch der Lehrer und KantorWalter Jacob aus Sachsenhausen- FriedenthaI. Er und seine Familie waren eng mit Erich Cohn befreundet.

Bildnachweis: M. Zoll.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek