Ismaning in alten Ansichten Band 1

Ismaning in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinz Joseph Engl und Emmy Gina Berg
Gemeente
:   Ismaning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4708-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ismaning in alten Ansichten Band 1'

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VORWORT

Der vorliegende Band 'Ismaning in alten Ansichten' soll den Ismaninger Bürgern die jüngere Vergangenheit ihres Heimatortes in Bildern nahebringen. Viele Bilder aus der 'guten, alten Zeit' um die Jahrhundertwende zeigen, wie sehr sich Ismaning im Laufe des 20. Jahrhunderts verändert hat. Dabei sind viele der alten Gebäude verschwunden und nur noch die alten Fotos erinnern an sie. Mancher Bürger mag mit einigen Bilder auch sehr persönliche Erinnerungen verbinden, andere werden feststellen: 'Des hab i do a no kermt!' Natürlich konnten in diesem Band nicht alle vorhandenen alten Fotos und Ansichten von Ismaning aufgenommen werden. Ich habe mich aber bemüht, eine interessante Auswahl zu treffen.

Für diejenigen Bürger, die noch mehr aus der Vergangenheit Ismanings erfahren wollen, sei auf die 'Chronik von Ismaning' hingewiesen, die ausführlich die Geschichte Ismanings aufzeigt und noch in den Buchhandlungen erhältlich ist.

Besonders danken möchte ich Herrn Anton Eberl für die Überlassung vieler Karten aus seiner Sammlung, und Frau Gina Berg für die Mitarbeit an diesem Band. Nun wünsche ich allen Ismaninger Bürgern viel Vergnügen beim Betrachten der alten Bilder!

Heinz Engl

VORWORT

Diese kleine Bilderschau wurde zusammengestellt aus alten Fotos, Zeugen der Heimat- und Familiengeschichte. Sie werden von vielen Ismaningern sorgsam bewahrt und wie Schätze gehütet, Das zeigt, daß das Gefühl für die Heimat lebt, und daß das gerade in jüngster Zeit von den bayerischen Ministerien immer wieder geforderte 'Bewußtsein der Heimat' in der Bevölkerung vielfach vorhanden ist, Es zu vertiefen. dient dieses kleine Buch.

Emmy Gina Berg

1. Hier eine der ältesten erhaltenen Karten mit Ansichten von Ismaning (wahrscheinlich vor 1900!). Links oben noch die alte, barocke Kirche, die 1902 abgerissen wurde und einem Neubau Platz machte, der wiederum nach knappen siebzig Jahren weitgehend abgerissen und zu einer modemen Pfarrkirche umgestaltet wurde. Das Kriegerdenkmal befindet sich seit 1871 vor der Kirche am Seebach. Neben dem Schloß waren das Gasthaus 'Neuwirt' und die Krautfabrik der 'Ersten bayr. KrautverwertungsGenossenschaft' die dominierenden Gebäude im Dorf. Dazu karn noch die 1865 gegründete und später mehrmals erweiterte Papierfabrik.

2, Hier nochmals die alte Barockkirche in einer Ansicht um 1900. Bemerkenswert ist der hochgestreckte Turm mit viereckigem Spitzdach. Im Vordergrund sehen wir zwischen Straße und Seebach einen eingezäunten Bauerngarten. Rechts führte eine schmale Brücke über den Bach zu den dahinter sichtbaren Häusern der Familien Prohaska und Laaber. Links im Hintergrund das markante Gebäude des Gasthauses 'Zur Mühle' und ein Teil des ehemaligen Ökonomiegebäudes, das zum Schloß gehörte.

3. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1898 hat mit den Jahren an Qualität verloren. Sie zeigt aber noch deutlich, wie der Innenraum der alten Barockkirche aussah. Auf dem Hochaltar befand sich die künstlerisch sehr wertvolle, spätgotische Madonna, die wie die Nebenfiguren, Johannes der Täufer und Maria Magdalena, von der Barockkirche in die neuromanische Kirche übernommen wurden. Auch in der heutigen, modemen Kirche hat die schöne Madonna wieder einen würdigen Platz gefunden. Die barocken Figuren von den Seitenaltären - St. Erasmus und St. Erhard, St. Leonhard und St. Sebastian - sind ebenfalls noch erhalten und gehören zu den wertvollen Kunstschätzen der Kirche. Die nicht prunkvoll, aber doch sehr liebevoll ausgestaltete Barockkirche wurde 1902 abgerissen, weil sie für das etwa 1 000 Einwohner zählende Dorf zu klein und baufällig geworden war.

Gasthaus z. Deutschen Kaus

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4. Ebenfalls um die Jahrhundertwende dürften die colorierten Aufnahmen dieser Karte entstanden sein. Das Gasthaus 'Zum Deutschen Haus' besteht noch heute an gleicher Stelle ais Gasthaus 'Hillebrand'. Gleich dahinter befindet sich auch heute noch das kaum veränderte Haus des 'Simon Rachowitz', dem Urgroßvater des jetzigen Besitzers Michael Hartl, Dessen Mutter, Kreszentia Hartl, hatte in diesem Haus ein Lebensmittelgeschäft und nach dem Zweiten Weltkrieg auch die Herstellung von Limonaden betrieben, woher auch die Bezeichnung 'beim Limo-Hartl' kommt. Der Bliek zur Kirche zeigt wieder die alte Barockkirche und die noch sehr breite Gottfried-Ziegler-Straße.

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5. Diese Karte dürfte etwa 1905 entstanden sein, weil wir hier schon die neuromanische, 1903/04 erbaute Pfarrkirche sehen. Zwischen der Kirche und dem alten Knabenschulhaus sehen wir noch zwei alte Häuser der Farnilien Prohaska und Laaber, die wenig später abgerissen wurden und an deren Stelle der Schulhof des alten Knabenschulhauses entstand. Interessant ist auch das Bild mit dem alten Pfarrhof gegenüber dem alten Feuerwehrhaus und das alte Kloster.

Schlaf! Jsmaning.

6. Schloß Ismaning - circa 1900. Wir erkennen die Ausdehnung des Schloßgartens nach Westen und Süden. Die Trennung von Garten und Park durch die heutige Schloßstraße erfolgte erst nach 1919, als das Schloß in den Besitz der Gemeinde kam. Im Schloß befand sich, nachdem es 1899 Ritter von Poschinger der Stadt München übereignet hatte, ein 'Rekonvaleszentenheim'. Erst nach 1919, als die Gemeinde das Schloß samt Nebengebäuden und Ökonomie von der Stadt München für 340 000 Mark erworben hatte, wurde die Gemeindekanzlei ins Schloß verlegt, wo sie noch heute ihren Sitz hat.

7. Schloß lsmaning - circa 1910. Eine der ersten Fotografien des Schlosses zeigt den dichten Bewuchs des Gartens. Die Absenderin der Karte rühmt Ismaning als 'beliebten Ausflugsort der Münchner, mit sehr schönem Schloßpark am Seebach' . Die ruhige und schöne Lage hatte schon die Fürstbischöfe von Freising veranlaßt , sich in Ismaning ein Sommerschloß zu erbauen, das dann den Rahmen zu glanzvollen Festen bot.

8. Bliek zum Schloßpark - um 1910. Natürlich fällt uns hier sofort das groBe, schmiedeeiserne Tor auf, das Schloß und Park vom Dorf abschloß. Erst als 1919 die Gemeinde das Schloß übernommen hatte, konnte das Tor abgerissen werden und die heutige SchloßstraBe gebaut werden. Damit war endlich die von den Landwirten gewünschte Verbindung zwischen Oberdorfund Unterdorf erreicht. Bemerkenswert ist noch die Madonna, ein Steinstandbild auf einem Podest aus aufgeschichteten Tuffsteinen. Diese Figur wurde nach 1872 von der Gattin des damaligen Schloßbesitzers, Graf Richard von Walderdorff, gestiftet. Zwischenzeitlich renoviert und auf eine Säule gestellt, ist sie noch immer Mittelpunkt einer beschaulichen Ecke inmitten des Verkehrs an der HauptstraBe.

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