Ismaning in alten Ansichten Band 1

Ismaning in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinz Joseph Engl und Emmy Gina Berg
Gemeente
:   Ismaning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4708-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Ismaning in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Ismaning

19. Hier wird der Unterschied zum heutigen Ortsbild besonders deutlich! Wir befinden uns an der Gottfried-Ziegler-Straße in Höhe der heutigen Metzgerei Beek und blieken nordwärts zur 1903/04 erbauten Pfarrkirche mit dem erhöhten Turm. Rechts das alte, zweistöckige 'Knaben' -Schulhaus, das 1957 abgerissen wurde. Rechts vom Bach sehen wir noch die Holzhütte und das Waschhaus, die zur Lehrerwohnung im Schulhaus gehörten. Hier steht heute das große Gebäude der Grundschule, das 1958 als 'Mädchen' -Schulhaus erbaut, und 1%7 nochmals erweitert wurde. Auch der mächtige Turm der Pfarrkirche wurde 1975 verändert. Er wurde wesentlich verkürzt und erhielt ein Satteldach.

~

m

~

~ I

/;-:

20. Dieser Bliek auf das Dorf wurde von dem rechts abgebildeten Wasserturm aus aufgenommen (um 1915). In der Bildmitte die Münchner Straße mit den noch jungen Bäumen der Lindenallee, die heute nur noch vom Ortsrand bis zum Föhringer Kanal erhalten ist, Im Vordergrund die Villa Kraus, bei der später die erste Ismaninger Molkerei entstand. Am linken Bildrand die alte Krautfabrik, davor die Häuser der Familien Eisenreich und Holzner. An der Kreuzung Münchner/Moarstraße das 'Stockerhaus', das erste größere Wohnhaus des Dorfes für Arbeiter. Im Hintergrund die Dorfmitte mit der Kirche und mit dem Schloßpark.

Jsmaning

t

l

21. Diese Postkarte von um 1916 zeigt im oberen Teil einen interessanten Bliek von Süden auf das Dorf. Rechts die Seidl-Villa an der heutigen Mühenstraße. Links unten die noch sehr kleine Bahnhofs-Restauration und dahinter eine Dampflokomotive der 1909 eröffneten Bahnlinie nach München.

22. Dieses Foto entstand etwa 1910 am oberen Seebach, zwischen Seidl-Mühle und Bahndamm, am jetzigen Seidel-Kreuz- Weg. Hier wurde das Wasser des Seebaches gestaut und trieb dann ursprünglich wohl die Wasserräder der alten Mühle. Später wurden hier die ersten Turbinen eingebaut, die mit ihrem Strom das Sägegatter der Familie Breitenberger und die Mahlwerke der Getreidemühle der Familie Seidl betrieben. Die Mühle war einer der alten Urbarshöfe des Dorfes Ismaning mit einem sehr großen Grundbesitz.

GruB aus

23. Hier wieder der Seebach, südlich des Dorfes, noch vor der Bahnlinie und der Mühle. Der Seebach durchfloß hier die früheren 'Krautgärten' , das heißt hier war von alters her das Hauptanbaugebiet des berühmten Ismaninger Weißkrautes. 'Krautgärten' wurden die Felder wegen ihrer nur geringen Größe - eben wie größere Gartenbeete - genannt. Doch der hier vorhandene Boden war für den Krautanbau so günstig, daß sehr gute Erträge erzielt werden konnten.

Gruß aus JS:MANING

24. Diese etwa 1914 entstandene Karte zeigt uns wieder die damals neue Pfarrkirche von 1904. Dazu kam am östlichen Rand des alten Kirchplatzes 1912 das neue Mädchen-Schulhaus. Es war für damalige Verhältnisse sehr modem, besaß vier Schulräurne und unter dem Dach die Lehrerwohnung. Auch heute wird dort noch Unterricht für die Kinder der Grundschule am Kirchplatz erteilt. Links neben dem Schulhaus sehen wir noch den Bauernhof der Familie Harrer, der 1965 abgerissen wurde und der neuen Mehrzweck-Turnhalle an der heutigen Dr.-Schmitt-Straße Platz machte. Das Grundstück im Vordergrund wurde erst 1983 mit dem neuen Postamt bebaut. Bei der kleinen Abbildung des Schlosses fallen uns die Fensterläden auf, die bis zum Zweiten Weltkrieg vorhanden waren. Das zweite kleine Bild zeigt wieder den Pfarrhof und das alte Kriegerdenkmal.

25. Hier sehen wir das alte, 1869 erbaute Feuerwehrhaus gegenüber dem Pfarrhof. Bis 1934 war in den fünf Räumen des Obergeschosses die Gemeindeverwaltung untergebracht. Erst dann wurden die Räumlichkeiten zu eng und die Kanzlei in die Räume des Schlosses verlegt. Die Räume im Erdgeschoß waren ursprünglich nur für die vorhandene Hand-Löschpumpe und einen Mannschafts-Pferdewagen vorgesehen. Sie wurden deshalb für die modernen Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr zu klein. Deswegen erbaute die Gemeinde 1978 an der Osterfeldstraße ein modemes Gerätehaus, das in einem kleinen Museum alte Feuerwehrgeräte zeigt. Das alte Feuerwehrhaus wurde von der Gemeinde verkauft und abgerissen und machte dann dem neuen Hotel 'Zur Mühle' Platz.

Isrraning und Umgebu 9 aus der )ogelsc~au

26. Hier sehen wir eine der ersten gezeichneten Panoramakarten von Ismaning, die um 1910 entstanden sein dürfte. Die stark vereinfachte Übersicht zeigt nahezu das ganze südliche Gebiet der ehemaligen 'gefreiten Reichsgrafschaft Ismaning' , die dem Fürstbischof von Freising bis 1803 unterstand. Neben dem verzweigten Lauf der Isar sind die Dörfer Ismaning und Unter- und Oberföhring zu finden, verbunden durch die Münchner Straße und durch die 1909 eröffnete Bahnlinie nach München-Ostbahnhof. Im Hintergrund die Silhouette der bayrischen Alpen, wie sie auch heute noch an Föhntagen über unserer Landschaft zu sehen ist.

27. Hier eine der ersten Flugzeugaufnahmen von Ismaning, entstanden etwa 1920. Im Vordergrund sehen wir das sogenannte Oberdorf. In der linken Ecke die Bauernhäuser an der oberen Dorfstraße; deutlich erkennbar die Gebäude des nachmaligen 'Metzger-Riedler', gegenüber der Vierseithof des früheren 'Bauernsoller' . In der Mitte des Vordergrundes die Seidl-Mühle, der stattliche Dreiseithof, der noch heute vorhanden ist. Rechts der Bahnhof und davor die Bahnhofsrestauration. In der Bildmitte die damals 'neue', mächtige Pfarrkirche; schräg dahinter der Schloßpark mit dem hinter Bäumen versteekten Schloß. Im Hintergrund das 'Unterdorf mit dem deutlich sichtbaren, regulierten Lauf der Isar.

28. Diese Luftaufnahme etwa aus dem Jahre 1930 zeigt uns besonders gut das 'Unterdorf' von Ismaning. In der linken Bildecke finden wir das Schloß mit dem Park und dem Gärtnerhaus, sowie die leider inzwischen abgerissene Orangerie. Schräg dahinter das Gasthaus 'Neuwirt' und dahinter das in den sechziger Jahren abgerissene 'Scharl-Haus'. In der Bildmitte die vielen länglichen Bauernhäuser, von denen heute nur noch wenige erhalten sind, und etwas im Vordergrund das Försterhaus. Das kleine Bild zeigt das Wohn- und Geschäftshaus an der unteren Seebachbrücke, Ecke Münchner Straße/Fabrikstraße. Damals war es im Besitz der Familie Schmidramsl; später betrieb dort Frau Gröbmeier ein Lebensmittelgeschäft.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek