Ismaning in alten Ansichten Band 1

Ismaning in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinz Joseph Engl und Emmy Gina Berg
Gemeente
:   Ismaning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4708-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ismaning in alten Ansichten Band 1'

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BAST PAPIERE

einseitig glatte und satinirte

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Telefon·Ruf:

JSMANING N~3.

Telegramm.Adresse:

PAPIERfABRIK J5MANING.

eJsman i ng bei München.den

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29. Dieser Kopf eines Briefbogens dürfte um die Jahrhundertwende gedruckt worden sein. Damals war die Papierfabrik der einzige Industriebetrieb im Dorf. Sie hatte, wie die Ansicht zeigt, schon recht beachtliche Ausmaße. Interessant ist auch, daß die Papierfabrik die Telefonnummer 3 besaß, ein Hinweis, daß dieser wichtige Betrieb einen der ersten Apparate im Dorfbenützte. Die Ansicht der Baulichkeiten dürfte von Nord nach Süd dargestellt sein. Rechts waren dann die Fischerstraße und im Vordergrund die Auenstraße zu sehen. Bekanntlich wurde der Betrieb der Papierfabrik 1976 eingestellt, 1978 wurden die Gebäude einschließlich Kamin abgerissen. Inzwischen befinden sich auf dem Areal in idyllischer Lage am unteren Seebach mehrere Wohnblocks mit Eigentumswohnungen.

30. Die sogenannte Krautfabrik der Ersten Bayerischen Krautverwertungsgenossenschaft, gegründet 1898 von den Ismaninger Landwirten. Hier wurde das bekannte und beliebte Ismaninger Sauerkraut hergestellt. Auf der Weltausstellung im Jahre 1900 in Paris wurde das Ismaninger Sauerkraut sogar mit einer goldenen, silbernen und bronzenen Medaille ausgezeichnet. In den fünfziger Jahren hieß es auf dem Poststempel: 'Ismaninger Sauerkraut - weltbekannt!' Leider ging diese ertragreiche Ara der Ismaninger 'Krautbauern' in den achtziger Jahren zu Ende. Schon 1971 wurde die Genossenschaft aufgelöst und das große Betriebsgebäude abgerissen. An dessen Platz finden wir heute die schmucken Reihenhäuser der Emmeramstraße. Während in früheren Jahren pro Saison bis zu einer halben Million Zentner Weißkraut zu Sauerkraut verarbeitet wurden, wird heute nur noch in geringem Umfang Weißkraut produziert - meist für Privatabnehmer .

31. Krautverladung am Bahnhof. Dieses Bild aus den fünfziger Jahren zeigt, wie das bekannte Ismaninger Weißkraut am Gütergleis in Wagons verladen und nach Norddeutschland zur Weiterverarbeitung verschickt wurde. Bemerkenswert auch, daß es die Ismaninger Bauern verstanden, ihre Fuhrwerke kunstvoll bis über zwei Meter hoch mit den Krautköpfen zu beladen und nur selten rollte auf den Katzenkopf-Straßen des Dorfes ein Kopf vom Wagen herab.

32. Nahe bei der Krautfabrik befand sich an der Münchner Straße 60 das Anwesen des Schreinermeisters Max Engl, das wir hier einmal in einer Aufnahme aus dem Jahr 1909 und dann etwa 1950 sehen. Das alte Haus war durch ein zweistöckiges Vorderhaus vergrößert worden. Darin betrieb Frau Ursula Eng! einen Kolonialwarenhandel. Dieses Lebensmittelgeschäft bestand noch bis Anfang der fünfziger Jahre. Die Schreinerei im rückwärtigen Teil wurde von Max Eng! (junior) noch bis in die sechziger Jahre betrieben.

33. Hier sehen wir die Bäckerei Schätz, an der Münchner StraBe wie sie noch bis Anfang der sechziger Jahre ausgesehen hat. Der 'Schätz Toni' war ein sehr rühriger, freundlicher Mensch, der stets für die Kinder, die zu ihm kamen, ein 'Gual' übrig hatte. Als 2. Bürgermeister sorgte er sich sehr um das Wohl unserer Gemeinde und förderte auch den Sport nach Kräften. Er verstarb im Jahre 1970.

Im unteren Bildteil erkennen wir die heutige Emil-KurzStraBe. Links das Anwesen des Soller Albert, rechts das Gasthaus 'Zur Post' , noch ohne Erweiterungsbau und mit Kastanienbäumen im Vorgarten.

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34. Bliek zur Schmiede. Diese Federzeichnung von Anton Hörl, der vielen Isamingern als großartiger Sportler, liebenswürdiger Maler und interessierter Heimatforscher bekannt war, zeigt uns den Bliek von der Gleissenbachbrücke beim Postwirt nach Süden zur alten Schmiede. Auffallend ist, daß der Gleissenbach noch nicht so eng in ein Betonbett gedrängt war, sondern breit und behäbig, fast als Ententeich daher floß. Links die landwirtschaftlichen Anwesen des 'Postfranz' (Soller), Abelshauser, Frey; rechts die noch schmale Hauptstraße.

35. 'Beim Soller-Albert', Diese Ansicht dürfte vielen alten Ismaningern noch in guter Erinnerung sein. Der Bauernhofbefand sich gegenüber dem Gasthaus 'Zur Post' rechts des Gleissenbaches. Dort gab es gute Kartoffeln und das bekannte Ismaninger Kraut ab Hof zu kaufen. Doch schon 1962 siedelte die Familie Soller auf einen neuen Bauernhof an der Mayerbacherstraße aus. Danach wurde aus dem Bauernhaus ein Gewerbebetrieb (Guttenberg, Letterphot). Später wurde es abgerissen und machte dem Erweiterungs- und Neubau des Hotels 'Zur Mühle' Platz.

36. Im Oberdorf gegenüber dem Gasthaus 'Zur Lacke' befindet sich noch heute dieses ansehnliche Bauernhaus 'beim Spitzweck' . Früher war es das 'Mesmer' -Anwesen, davor 'beim Eichner'. Bei dem Bach im Vordergrund handelt es sich um den Gleissenbach, den Auslauf des Eisweihers, der früher offen die ganze obere Dorfstraße entlang lief. Heute ist der Bach bis zum Kindergarten hin verrohrt und im Untergrund verschwunden.

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37. Diese Postkarte von etwa 1910 zeigt im Oberteil das etwas schwierig zu unterscheidende Dorfpanorama von Westen. Interessant sind die kleinen Bilder; links der Bliek von der oberen Dorfstraße zur Hauptstraße mit den Bauernhäusern der alteingesessenen Familien Maxi, Knaller, Heiß, Liabe und Moar. Rechts das Gasthaus 'Deimel' , spätere 'Lacke'; daneben die Kramerei Deimel, später Schreinerei Deimel.

38. Hier ein Bliek auf das stattliche landwirtschaftliche Anwesen 'beim Heiß', heute Korbinian Reisinger, in der Hauptstraße. Die Aufnahme dürfte um 1930 entstanden sein. Darunter der bekannte Bliek über die Krautäcker zum alten Mädchenschulhaus und zur alten Kirche. Rechts das inzwischen abgerissene Bauernhaus 'beim Deller' .

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