Ismaning in alten Ansichten Band 1

Ismaning in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinz Joseph Engl und Emmy Gina Berg
Gemeente
:   Ismaning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4708-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ismaning in alten Ansichten Band 1'

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39. Beim 'Stumpf -etwa 1910. In dem heute noch bestehenden Gebäude an der Ecke Bahnhofstraßel Hauptstraße befand sich lange Jahre eine gutgehende Gastwirtschaft mit Metzgerei, zu der auch eine Landwirtschaft gehörte. Im Vordergrund die Familie Stumpf zur damaligen Zeit. Die beiden Kinder führten dann später die Gastwirtschaft und die Metzgerei bis etwa 1960. Heute sind in dem Gebäude Wohnungen und ein Sportgeschäft unterbracht.

40. Bahnhofs-Restauration von Andreas Schweiger. Dieses große, langgestreckte Gebäude besteht noch heute, allerdings umgebaut und erweitert, als 'Hotel Soller'. Die Einheimischen bezeichnen es aber immer noch als 'die Rest'. Der 'Rest-Wirt' holte in der Nachkriegszeit - so wie auch die anderen Ismaninger Wirte - zum Kühlen der Bierfässer im Winter dicke Eisblöcke aus dem Eisweiher. Das untere Bild zeigt die Idylle am Seebach an der Bahnhofstraße beim 'Resch' mit Bliek zur alten Kirche.

41. Hier das sogenannte Försterhaus am unteren Seebach, heute' Am Hainweg 1'. Es war ursprünglich ein Bauernhaus mit dem typischen weit herabgezogenen Dach, das dann später für die staatliche Forstdienststelle umgebaut wurde. Hier lebten die Försterfamilien Steinhauser, Sailer und Grau. Heute befindet es sich im Besitz der Familie Kindt,

42. Hier wieder eines der typisohen Ismaninger Bauernhäuser aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Wohnhaus, Stall und Scheune befanden sich unter einem Dach. Wir sehen den Hof des 'Milli-Simmerl' (Josef Kraus), der bis etwa 1920 mit dem Pferdewagen die Milch in schweren Kannen nach München brachte.

43. Das alte 'Fischerhaus' an der nach ihm benannten FischerstraBe im Unterdorf am Seebach, das leider 1967 abgerissen wurde. Der stattliche Bauernhof war ursprünglich Sitz des Ismaninger Fischmeisters und stammte aus dem Jahre 1757. Ursprünglich war es mit Stroh gedeckt, worauf noch das Walmdach hinweist. Auf dem Balkon wurden die Fischnetze getrocknet. An den Wänden zwischen den Fenstern des ersten Stockes befanden sich interessante Freskobilder von Heiligen.

44. Fischer an der Isar. Daß die Fischerei in Ismaning ein vielgeübtes Handwerk war, zeigt uns dieses Bild. Leider sind die Namen der beiden Fischer nicht mehr bekannt. Aus den Urkunden wissen wir aber, daß in Ismaning auf dem Fischerhof über Jahrhunderte immer ein Fischmeister mit mehreren Gesellen saß. Interessant auf dem Foto ist auch die Breite der Isar und der spärliche Bewuchs der Isarauen.

45. Die Fähre an der lsar. Etwa 1890 wurde von dem Ismaninger Fischmeister Lupperger, der den Fischerhof besaß, per Schiff über die Isar eine ständige Verbindung zwischen den Dörfern Ismaning und Garehing eingerichtet. Dieser Fährdienst auf der noch ungebändigten Isar war gefährlich und arbeitsaufwendig. 1920 übernahm Matthias Huber den Fährdienst. Sein Sohn Josef Huber führte dann bis zum 30. Mai 1960 die Fähre, als man den Betrieb wegen der inzwischen erbauten Brücke nach Garehing einstellen mußte. Gar manche lustige Geschichte wäre aus der Zeit des 'Fähre-Huber' zu erzählen; als Beispiel sei nur die Überquerung der Isar per Rad auf dem Fähre-Drahtseil durch zwei waghalsige Ismaningèr zu nennen. Unsere Bilder zeigen den 'Fährehuber-Sepp' 1934; und seine Mutter Justina Huber als Fährfrau 1941.

46. An der Aschheimer Straße. Etwa 1915 dürfte diese Aufnahme entstanden sein, die uns noch freien Bliek von der Aschheimer Straße zur Dorfmitte gewährt. Links neben dem Mädchenschulhaus ist noch das Harrer-Auwesen zu erkennen, rechts im Mittelgrund das 'Eisenbahnerhäusl' und ganz rechts die Gradl-Villa. Wir bemerken auch, daß die Straße noch nicht gepflastert war.

47. Die Gradl-Villa an der Aschheimer Straße. Dieses prächtige Bürgerhaus wurde 1906 von Frau Anna Gradl erbaut. Frau Gradl war die sehr wohlhabende Besitzerin der Dorfbäckerei an der G. -Ziegler -Straße gewesen, die sie von der Familie Hohenadl übernommen hatte und dann der Familie Ittlinger übergab. Anna Gradl war auch eine große Gönnerin der Kirche, sie stiftete Seitenaltäre und ein 'heiliges Grab'. Das prächtige Haus stand in einem großen, von Bäumen eingerahmten Garten. Es war damals weit und breit das einzige Haus an dieser Stelle. 1909 wurde dann die Eisenbahn gebaut und in der Gradl- Villa eine Posthalterei eingerichtet. Das Telefonzimmer befand sich im ersten Stock. Die Gradl- Villa wurde 1974 total renoviert.

48. Der Goldachhof in einer Aufnahme von etwa 1910. Die Beschreibung zeigt, daß der Gutshof sich damals im Besitz der Familie A10is Dallmayr befand. Die Familie Randlkofer hatte das Gut 1900 erworben. Therese Randlkofer, nachmalige Gattin des 'Königlich bayrischen Hoflieferanten' Dallmayr ließ um das Jahr 1912 die herrliche Allee anlegen, die noch heute direkt zum Goldachhof führt. Die Mayerbacherstraße, die von Ismaning zum Goldachhof führt, erinnert an die Familie Mayerbacher, die vor 1900 Besitzer des stattlichen Gutes waf.

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