Ismaning in alten Ansichten Band 1

Ismaning in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinz Joseph Engl und Emmy Gina Berg
Gemeente
:   Ismaning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4708-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ismaning in alten Ansichten Band 1'

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59. Das Bahnhofshäusl. Inmitten eines blühenden Bauerngartens liegt dieses reizende Doppelhaus, das von jeher von den Bahnhofsvorstehern und Fahrdienstleitern sowie deren Familien bewohnt wurde. Die Deutsche Bundesbahn erbaute das Haus 1909 gleichzeitig mit dem Bahnhof für ihr Ismaninger Personal. Die Familien Limmer und Obermeier wohnten hier, 1935 ist Anni Eichenseher hier eingezogen, deren Vater J osef Simperl damals zweiter Bahnhofsvorstand war. In den dreißiger Jahren kostete die Miete für die Dreizimmerwohnung 18 Mark monatlich.

60. Das Schusterpeterhäusl. Eine wechselvolle Geschichte hat das hinter der ehemaligen Schmiede stehende 'Schusterpeterhäusl'. Es diente den Familien Jakob, Salminger, Kowatsch, und jetzt Diebel als Heim. Sehr in Ehren gehalten wird von den jetzigen Eigentümern eine Urkunde, in welcher der Königliche Notar Augustin Pfirstinger im Jahre 1897 den Verkauf des Hauses von Ephraim Heinrich Gertle an Peter und Katharina Jakob bestätigt. Georg Soller, damals Wirt im Hain, bürgte für den in Ismaning nicht bekannten Käufer. Im Schusterpeterhäusl hatte die Familie Pizzato eine Werkstatt in der 'Schupfn', eine ReparatursteIle für Radios unterhielt zeitweise die Firma Kindt. Ein kleiner, später angebrachter Vorbau an dem mehr als 100 Jahre alten Haus birgt das 'älteste und kleinste Frisörladl Ismanings' .

61. Hamberger-Haus. Die erste Kramerei Ismanings war im Hamberger-Haus, Es stand in der Dorfmitte (Mitte des Bildes) und hatte ein kleines Schaufenster im Erdgeschoß. 'Beim Zircher' sagten die Ismaninger, wenn man sie fragte, wohin sie einkaufen gingen. Das Haus wurde 1940 abgerissen. Der kleine Bub im Vordergrund mit dem 'Heuwagerl' ist der 'Ittlinger Gustl', damals noch nicht in der Schule. Er lebt heute noch in Ismaning als Besitzer eines Konditorei- und Bäckereigeschäftes, ganz in der Nähe des ehemaligen Hamberger-Hauses. Das Foto wurde Ende der dreißiger Jahre gemacht.

62. Das Pfeifferhaus. Am südlichen Eingang zum Schloßbereich befand sich das sogenannte Pfeifferhaus. Bis zum Jahre 1929 war es mit Stroh gedeckt. Hier stehen an einem Wintertag die 'Prestl-Leut' in der Einfahrt. Das recht typische Haus mit dem langen Dach - Stall und Scheune waren mit den Wohnräumen unter einem Dach - wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen.

63. Das Mesmer-Haus am Durchlaß zeigt dieses Foto aus den zwanziger Jahren, das Klaus Prasch zur Verfügung stellte. Typisch für die Gemeinde das lang gezogene ebenerdige Haus mit dem stattlichen Misthaufen. Die ganze Familie hat sich für den Fotografen davor versammelt. Nach Klaus Prasch ist das Mesmer-Haus am Durchlaß das Geburtshaus von Anna Reisinger (Heiß) geborene Zacherl, der Mutter der Heißn-Kurbe.

64. Beim Waschloier. Im lsmaninger Oberdorf stand dieses Bauemanwesen. 'Beim Waschloier' nannte der Volksmund das Haus mit den Balkonen unter dem Dachgiebel mit der Holzbrüstung. Dort, an der Dorfstraße 18, holten damals die Kinder die Milch am Abend. Das Haus wurde nach dem Krieg abgerissen, die Gemeinde errichtete hier ihren Kindergarten.

65. Beim Lackawirt. Diese Aufnahme stammt aus den letzten Jahren des Ersten Weltkriegs. Vor dem 'Lackawirt' haben sich die Frauen um ein Pferdefuhrwerk versammelt. Maria Reiber geborene Stefanie aus Eicherloh ganz links, ganz rechts Maria Huber geborene Deimel, die 1940 verstarb. Die Familie Reiber kaufte später die 'Postwirtschaft' , dann übernahm Josef Deimel, der 'LackawirtSepp' , die 'Lack'. Die Wirtschaft besteht noch heute im Dorfkern.

66. Der Milchmann vom Goldachhof Dieses Gefährt mit den beiden Rössern und dem Milchausfahrer auf seinem überdachten Sitz war seit Anfang dieses Jahrhunderts täglich unterwegs, um die 'Milli' in die Stadt München zu bringen. Das Foto, das aus den zwanziger Jahren stammen dürfte, wurde von Familie Spitzbarth, Ismaning, beigebracht. Es scheint an der Freisinger Straße vor dem östlichen Flügel des Ökonomiegebäudes des Schlosses aufgenommen. Im Hintergrund der Hain mit noch jungem Baumbestand. Ein Holzstaketenzaun läuft entlang der grob gepflasterten Straße. Der Goldachhof, 1905 von Therese Randlkofer (Firma Dallmayer München) gekauft, wurde zu einem Mustergut mit Geflügel-, Vieh- und Fischzucht.

67. Feldarbeis. Alles, was laufen konnte, war vor fünfzig, sechzig Jahren noch gefragt, wenn es auf das Feld ging, um entweder Kartoffeln einzulegen oder das für Ismaning typische Kraut zu pflanzen. Auch Ochs' und Pferde waren eifrige Helfer, auf die man vor der Zeit der Traktoren und Erntemaschinen nicht verzichten konnte. Das Bild wurde beim Goldachhof 1930 gemacht.

68. Arbeit mit der Dampfdreschmaschine. Aus dem Jahre 1925 stammt dieses Foto aus dem Album des Ismaningers Hermann Stelzer. Es zeigt eine alte Dampfdreschmaschine mit ihrem Betreiber vor einer Ismaninger Scheune. Der Fotograf, Betriebsleiter bei der Goldach-Regulierung (von 1924 bis 1930), schrieb unter das Foto folgenden Vers: 'Was Menschenhand zu langsam schafft, bewirkt gar schnell des Dampfes Kraft. Die Dampfdreschleute vor der Scheune, die schuften oft bis abends neune.'

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