Ismaning in alten Ansichten Band 1

Ismaning in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinz Joseph Engl und Emmy Gina Berg
Gemeente
:   Ismaning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4708-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ismaning in alten Ansichten Band 1'

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69. Traktoren-Weihe. Von einem alten Brauch, der unserer modemen Zeit zum Opfer fiel, gibt dieses Foto von Landwirt Peter Zeisl, Ismaning, Kenntnis: Bis in die Nachkriegsjahre hinein war es üblich, die landwirtschaftlichen Fahrzeuge der Bauern am 1. Mai zu weihen. Hier sind die Traktoren vor der alten Schule aufgestellt. Geputzt und festlich geschmückt, warten sie und ihre Besitzer auf die Weihe durch den Pfarrer.

70. Der Kammerwagen. Aus den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts stammt dieses interessante Zeitdokument. Es zeigt einen 'Kammerwagen', aufgenommen vor dem Elternhaus der Braut im 'Moos' (einen Ortsteil von Ismaning). Nach der Darstellung von Ursula Prohaska, der Besitzerin dieses Fotos, heiratet das Mädchen ins 'Schmitt-Beni-Haus' (Lupperger). Beim Wagen sind die Schreiner Vater und Sohn Prohaska, die die Möbel gemacht haben. Voll Stolz wird die Braut das geschmückte Gespann mit den hoch aufgetürmten Betten, mit Bildern und Kruzifix sowie mit Kasten und Körben begleitet haben.

71. Der Ismaninger Hochzeitslader. Eine Bauernhochzeit ohne Hochzeitslader war früher im 'Krantdorf Ismaning' nicht denkbar. Und zwar wurde in diesem Dorf auf ganz spezielle Art geladen, nämlich, was sonst kaum üblich ist, vom hohen Pferderücken aus. Hochzeitslader waren viele Jahre hindurch der 'alte Frey', der 'Deller Mich', und zuletzt der 'Schwabn-Dammerl' (Thomas Bachinger), der sich hier mit Schleife und Hut vor dem Anwesen Dorfstraße 6 präsentiert. Noch waren die Straßen nicht befestigt, das Bauernhaus vom ortsüblichen Holzzaun geschützt.

72. Hochwasser. In Furcht und Schrecken versetzten immer wieder Hochwasser die Ismaninger Bevölkerung, Unser oberes Bild zeigt den Seebach im Jahre 1920, der über die Ufer getreten ist und Wege, Gärten, Keller überschwemmte. Das untere Bild zeigt die Isar an der 'großen Schwell'n' bei dem großen Hochwasser 1940.

73. Isarbegradigung, Die Isar, ein wilder, weit verzweigter Gebirgsfluß- Isara rapidus-, der die Ortschaft Ismaning von Süden bis Norden an ihrer linken Seite begleitet, richtete bis Anfang dieses Jahrhunderts viele Schäden an. Hochwasser waren immer wieder üblich und gefürchtet. Deshalb wurdezur Jahrhundertwende mit der Regulierung des Flusses begonnen. Hier Arbeiter bei Böschungsmaßnahmen - Maschinen standen für diese schwere Arbeit damals noch nicht zur Verfügung.

74. Naturzerstörung im Moos. Ein wahres Paradies für Flora und Fauna war noch zu Beginn unseres Jahrhunderts das Gebiet um die idyllisch durch das Moos fließende Goldach. Dann wurde durch eine 'genossenschaftliche Unternehmung' das Flüßchen reguliert und begradigt. Der erste Bauabschnitt unser Bild - erfolgte 1927, derzweite 1929/30. Zu diesem Bild schreibt der Fotograf: 'Die Regulierung hat gar wild zerstört das schöne Landschaftsbild. Birke, Schilfund Wässerlein gingen bei der Regulierungein.'

75. Finsinger Alm. Aus der Frühzeit des Ismaninger Senders stammt diese Postkarte. Sie zeigt im Vordergrund die Finsinger Alm, ein unter Bäumen verstecktes Gatten- und Ausflugslokal, das hinter dem BMW -Versuchsgelände liegend, noch heute große Anziehungskraft für Ausflügler, Radfahrer und die in den nahegelegenen Weihern Fischenden hat. Links im Hintergrund der Sendeturm des Bayerischen Rundfunks, der heute nicht mehr existiert.

76. Senderanlage Ismaning. Mehr als ein halbes Jahrhundert hindurch bildete die Senderanlage im Moos eines der markantesten Wahrzeichen der Gemeinde. Der aus amerikanischer Pechkiefer bestehende, im Dezember 1932 fertiggestellte Holzturm, der in seinen Konstruktionsmerkmalen dem Pariser Eiffelturm nachgebildet war, wies damals 115 Meter Hohe auf. Unser Bild, das der Bayerisehe Rundfunk zur Verfügung stellte, stammt aus dem Jahre 1934. Der Turm wurde später auf über 150 Meter erhöht. Die Großsenderanlage mit dem 'Eiffelturm im Moos' ging 1949, am Gründungstag des Bayerischen Rundfunks, in dessen Besitz über. Der Holzturm, der unter Denkmalschutz stand, mußte 1983 wegen Baufälligkeit gesprengt werden. Ein Erinnerungsstück an dieses bedeutende Industrie-Denkmal befindet sich noch im 'Kleinen Schloß-Museum' (Kutscherbau).

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