Ismaning in alten Ansichten Band 2

Ismaning in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Emmy Gina Berg und Heinz Joseph Engl
Gemeente
:   Ismaning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4998-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ismaning in alten Ansichten Band 2'

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19. Ein Ismaninger Quintett fand sich im Schloßpark vor dem 'italienischen Gärtnerhaus' zum Musizieren zusanimen. Pfaffinger, Siebenbürger , die Schrannerbuben waren die Musikanten, die auf Zither, Geige und Gitarre etwa 1920 aufspielten. Sie waren auch die Amateurmusiker, welche die beliebten Wiener Walzerabende in der 'Seidl Mühle' rnusikalisch bestritten.

20. Eine gekonnte Komposition stellt diese Aufnahme des Dax-Anwesens mit Besitzer und Gespannen dar. Hans Dax, der Eigentümer, der den Hof an Lorenz Haller verkaufte, präsentiert vor dem umzäunten Haus seine beiden Roßgespanne: auf dem linken sieht man den russischen Kriegsgefangenen (aus dem Ersten Weltkrieg). rechts sitzt der Knecht auf. Mutter Dax hat vor sich den jüngsten Sohn, der früh verstarb; daneben Frau Barbara Bourdy.

21. Einen Reigen im Garten des katholischen Pfarrhofes tanzen hier die Mädchen Schmid Liese , Abelshauser Kathi, Mesmer Anni, Kistlcr Klara, Brandmeier Ursula, Kinner Maria, Bogmaier Maria, Dr. Schmitt Marie , Grüner Anni, Hartl Rosi, Götz und zweimal Sailer. Der Tanz der Mädchen fand entweder zum Abschied von Pfarrer Gottfried Ziegier im Jahre 1924, oder zur Begrüßung seines Nachfolgers, Georg Meschütz, statt.

22. Eine seltene Dokumentation des Lehrnabbaus in der Ismaninger Flur stellt dieses Foto aus den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts dar. Ein Schaufelbagger auf seincm Gleis neben dem Gleis der Lore , die den Lehm zur Poschinger Ziegelei bringt. Im Hintergrund die noch junge Lindenallee der Münchner Straße. Wie aus der Hangschräge ersichtlich ist, wurde etwazwei Meter tief abgebaut.

23. Es ist kaum vorstellbar, daß noch vor einem halben .Iahrhundert Ochsen die Waggons der Lehm verarbeitenden Firma Agrob (damaliger Name: 'Aktienziegelei') auf das Eisenbahngleis zogen. Dieses Foto aus dem .Iahre 1932133 zeigt einen Teil der Fliesenfabrik Agrob, die nach einern Brand zum Teil zerstört war. Diese Firma besaß einen Gleisanschluß im Bereich der jetzigen Basis-Pyramide bei Unterföhring zur Strecke lohanneskirchen/Ostbahnhof.

24. Kaum noch erkermbar ist die Ruine der ehemaligen Ziegelei Poschinger , die 1927 erbaut wurde. Diescr an der Bundesstraße 2053 zwischen Ismaning und Unterföhring liegende Betrieb wurde nach einem Brand zum Teil vernichtet. Dann ergriff die Natur Besitz von dem alten Gernäuer. Diese Ziegelei im Süden von Ismaning war der letzte einer großen Anzahl Lehm verarbeitender Betriebe irn Münchner Osten, Bis in die dreißiger Jahre unseres Jahrhunderts wurde die Lehmzunge zwischen München und Ismaning abgebaut und verwertet. Vor allem italienische Gastarbeiter , die sogenannten Ziegelslagger, lebten in diesern Bereich, um für die 'Loambarone' zu arbeiten.

25. So sah die östliche Ismaninger Flur urn das Jahr 1900 aus, Der Ismaninger Kunstmaler Ludwig Abelshauser schuf das Aquarell nach einer alten Fotografie. Ganz im Hintergrund sieht man den dunkeln Streifen des Taxetwaldes. Dahinter und rechts im Bild muß man sich die Ortschaft denken. Das Land östlich des Taxet war moorig und von Wasserflächen durchzogen. Ein Knüppeldarnm war die einzige Verbindung zur Nachbarortschaft Aschheim. Die damaligen Landwirte und Zeitgenossen mieden dieses Gebiet bei Nacht, weil es tödlich war, wenn der Knüppelweg verfehlt wurde. Heute erstreckt sich in diesem Bereich der Speichersce. Er dient der Wasservorratshaltung und gilt als 'Europa-Reservat für Vögel'.

26. Dieser alte Hof aus dem Oberdorf nannte sich das 'Spitalerhaus'. Hausbewohner und Freunde versammelten sich an einem Wintertag in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts zum Gruppenfoto. Im Hintergrund ragt das Waschleuer-Haus von Josef Bläbst hervor. Es befand sich gegenüber dem heutigen Kindergarten der Gemeinde.

I

27. Wie man sich um 1920 herum kleidete und wie man lebte, zeigt deutlich das Foto vom alten Baunwagner-Anwesen. Der damalige Besitzer, Lorenz Hallcr, stellt sich mit Schürze inmitten seiner Familie vor. Am 1. März 1930 verkaufte er den Hof an Franz Felsner , der dort ein noch jetzt bestehendes Geschäftshaus errichtete.

28. Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein war der Torfabbau im Ismaninger und Erdinger Moos eine wichtige Einnahmequele für die 'Mösler'. Ismaning verfügte über eine Torfbahn und einen Torfbahnhof, auf dem die schwarze Fracht transportiert wurde. Vom schweren Leben der Torfbauern erzählte Martin Thaller: 120 Jahre alt war sein Heirnathaus, die Hütte im Hintergrund. als das Bild gemacht wurde. Hier wuchs er in einer fünfköpfigen Familie auf in einem drei mal drei Meter großen Raum. Er selbst schlief im Saustall.

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