Ismaning in alten Ansichten Band 2

Ismaning in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Emmy Gina Berg und Heinz Joseph Engl
Gemeente
:   Ismaning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4998-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ismaning in alten Ansichten Band 2'

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29. Stolz präsentiert sich hier Stefan Furtner vor einem voll beladerren Torfwagen. Das Foto, das vor dem Baufestlhof im Dorfkern (heute Getränke-Kreuzer) aufgenommen wurde, starnmt aus dern Jahr 1900. Furtner starb 1902 an der damals relativoft vorkommenden Tuberkulose. An der Haustür stehen Vater und Großvater des Malers Anton Hörl, lsmaning.

30. Um die Jahrhundertwende bildete der Torfabbau in der Ismaninger Flur einen wichtigen Gewerbezweig. Auf unserem Bild ist eine Torfstichwand deutlich zu erkennen. Mit sogenannten Winkelschaufeln wurde der Torf abgestochen. Vier Lagen Torfstich wurden hier beim 'Binzer' herausgestochen. In den hallenähnlichen Gebäuden wurde der Torf gelagort. Eine Torfbahn spedierte die schwarze Fracht zum Bahnhof. Im Vordergrund sickert das Grundwasser hervor.

31. Um die reichen Torfvorkommen im 'Moos' besser transportieren zu können, schuf Ritter von Poschinger im Jahre 1896 die Tortbahn. Sie verband die Güter Zengermoos, Karlshof und Ismaning. Die Schmalspurbahn war bis 1950 mil zwei Lokomotiven in Betrieb. Unsere Abbildung zeigt eine dieser Lokomotiven sowie rechts den Bahnhof Zengermoos und links den Torfuahnhof Ismaning. Anton Hörl, der 1982 verstorbene Heimatforscher , Maler und Zeichner, hat die Episode aus der Geschichte Ismanings mit dem Zeichenstift festgehalten.

32. Auf dem prächtigen Renaissanceschrank im Schloß Ismaning wurden zu einern letzten Foto die Silber- und Metallspenden der Bürger aufgestellt, die im Zweiten Weltkrieg zum Einschrnelzen abgegeben werden mußten.

33. Ein Bild aus längst vergangenen Tagen zeigt Justina Huber auf ihrer Fähre. Von 1921, als ihr Ehemann Mathias Huber die Fähre kaufte, bis 1945 bediente sie dieses wichtige Verkehrsmittel, das die einzige Verbindung zum anderen Isamfer darsteltte. 'In diesen ganzen Jahren ist nie etwas passiert ,' erinnert sich Sohn Johann, der Besitzer des Bildes. Oft wurde die Mutter nachts rausgerufen, wenn jemand übersetzen wollte, wcnn der Arzt oder die Hebamme gebraucht wurden. Tagsüber wurden manchmal ganze Schulklassen transportiert. für die es ein besonderes Vergnügen war, wenn sie einen Ausflug nach Garehing oder zum Aumeister machen durften. 15 Pfennige kostete die Überfahrt, mit dem Fahrrad 20 Pfennige. Familie Huber, deren Haus im Hintergrund zu sehen ist, war nicht nur für den Fährdienst verantwortlich, sie mußte auch für den guten und sauberen Zustand der Treppen zur Isar hinunter und für die mit Seilen gesicherten Stege sowie für die Glocke sorgen, die 'hol über' rief.

34. Das war einmal das Haus Nummer 97 im Ismaninger Oberdorf. Die Aufnahrne ist etwa sechzig Jahre alt. Zu sehen sind vor dem Haus Mutter und Oma Zeisl sowie der kleine Peter. Das Herweger-Haus mußte 1960 abgerissen werden, weil es feucht war. Heute lebt die Familie Zeisl (Herweger Peter) im 1961 erweiterten Haus. Das landwirtschaftlich genutzte Anwesen trägt jetzt die Straßenbezeichnung:

Aubingerstraße 5.

35. Zu Beginn unseres Jahrhunderts war Ismaning ein bäuerliches Dorf mit 1 900 Seelen. 60 Prozent der Bevölkerung war in der Landwirtschaft tätig; 150 Bauernhöfe gab es zu dieser Zeit. Die wichtigste Feldfrucht war Hafer: etwa 140 Hektar Krautanbaufläche wurde bearbeitet. Das Ismaninger Kraur war ein wichtiger Exportartikel, es diente zur Sauerkrautherstellung. Eine genossenschaftliche Krautfabrik bestand an der Moarstraße . Auf unserem Foto fährt ein hochbeladener Krautwagen des Seidl Toni zur Krautverwertung.

36. Die Bräu-Wirtschaft an der Münchner Straße war bei den Ismaningern sehr beliebt, obwohl ursprünglich außerhalb des Dorfkernes gelegen. Wie bei vielen Gasthäusern war auch hier eine Landwirtsohaft dabei, Die Eheleute Brandmeier. die das Gasthans bis nach dem Krieg betrieben, wußten von vielen 'Schandraten' ihrer Kunden zu berichten. 1968 wurde das Gebäude samt Stadel abgerissen und machte dem Neubau der Volksbank Platz.

37. Ein Bild wie aus einer anderen Zeit, doch ist es kaum älter als 55 Jahre. Es zeigt, wie zu Anfang unseres Jahrhunderts gedroschen wurde. Vor dem Anwesen des legendären 'Bräu', Besitzer Brandmeier, steht H. Zistl auf dem Heuwagen. Vor der 'Press'n' Lorenz Peter, H. Strickerund der Ratz'n Kan.

38. Ein überaus wichtiger Tag war der Termin der Grundsteinlegung der Malteser-Siedlung an der Wasserturmstraße. Wcihbischof Kardinal Wendel nahm die Zeremonie im Jahre 1951 vor. Hier wurden auf Erbbaurecht Wohnungen besonders für Flüchtlinge des Zweiten Weltkriegs erbaut. Ganz schwach sind im Hintergrund die Türme der Firma Agrob zu erkennen.

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