Ismaning in alten Ansichten Band 2

Ismaning in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Emmy Gina Berg und Heinz Joseph Engl
Gemeente
:   Ismaning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4998-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ismaning in alten Ansichten Band 2'

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39. Vor ihrem Milchlaster steht das Ehepaar Sellmayer aus Isrnaning. Sie waren die Großeltern von Maria Dasch und bettieben eine Milchwirtschaft. Im Jahre 1919 eröffneten sie ihre Molkerei in der Fischerstraße im Unterdorf, wo der Laster geparkt ist. Auffallend an diesem Foto sind die Vollgummireifen des Milchtransporters und die Autonummer, die an der Stirnseite des Führerhauses angebracht war. Das Foto stammt aus den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts.

40. Mit dem Abbruch des Hillebrandhofes an der Aschheimer Straße fiel ein weiteres Stück AltIsmaning der Spitzhacke zum Opfer. Dieser Jugendstilhof, 1906 als 'Brandmeierhof' erbaut, konnte wegen Baufälligkeit nicht gerettet werden. Zum 'Hillebrandhof' wurde das Anwesen durch eine Einheirat. Mit seinem eigenwilligen Balkon und dern typisch Ismaningerischen Dach war das Haus von besonderer Attraktivität im Dorfkern.

Jsmaning

41. Bliek zur Dorfmitte um 1930. Links irn Bild der Kriechbaumhof, dahinter der abgcrissene Harrcrhof, das alte Knabenschulhaus und die dominierende Pfarrkirche. Auf dem freien Feld in der Bildrnitte wurde 1983 das neue Postamt errichtet.

42. Der Ismaninger Wasserturm in einer Aufnahrne von etwa 1915. Leider ist nicht bekannt, wer der stattliche Herr mit dem Fahrrad im Vordergrund ist vielleicht ein Vorgänger des späteren gerneindlichen Wasserwartes, des 'Stricker Franz', der bis in die sechziger Jahre irn Wasserturm seine Wohnung hattc, wie übrigens auch einige Flüchtlingsfarnilien, die nach dem Krieg im Wasserturm einquartiert worden waren. Interessant ist auch, wie klein noch die Lindenbäume sind, die noch heute außerhalb des Dorfes an der Münchner Straße in machtiger Größe erhalten sind.

43. Ein Bild aus längst vergangenen Handwerkerzeiten. Schnee gab es in jenern Winter in Hülle und Fülle. Linkerhand ist das östliche Eek des Prohaska-Hauses abgebildet. Es stand an der Bahnhofstraße. Davor liegt eine Anzahl Faß!'n. Es sind Farbenfässer, die im Betrieb der Firma Prohaska gebraucht wurden. Hier wurde nicht nur geschreinert, sondern auch mit Farben und ähnlichem Material gehandelt. Im Hintergrund der Maibaum, der damals noch an der Kreuzung beim 'Benz' stand. Aus dem noch etwas krakeligen Bäumchen ist im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ein mächtiger Baum geworden - eine Zierde dieser Kreuzung.

44. Frau Katharina Kindt ist Eigentümerin dieses hervorragend erhaltenen, mindestens sechzig Jahre alten Fotos. Es zeigt das 'Pfeifferhaus'. das das letzte noch mit Stroh gedeckte landwirtschaftliche Anwesen Ismanings gewesen sein soli. Das typische Ismaninger Haus - ebenerdig, Stall und Wohnung unter einem durchgehenden Dach - stand direkt vor dem südlichen Eingang zum Schloßbereich, kurz vor der 'Madonna' und nahe der 'Verlöbniskapelle'. Auf dem Foto steht rechts die 'alte Pfeifferin', daneben ein Passant sowie Mutter und Schwester von Frau Kindt. Das Haus hatte die Nr. 125.

45. Die Familie Frey in der Hauptstraße ist Besitzerin dieses Fotos vom Oettl-Haus. Das stattliche Gebäude wurde 1907 erbaut. Es war das Haus Nummer 56, am Gleissenbach gelegen. Der Besitzer, Michael Oettl, war Schneidermeister und Hochzeitslader. Seine Ehefrau Katharina arbeitete als viel beschäftigte Hebamme. Die Tochter Therèse , spätere Frau Frey, betneb im Erdgeschoß von 1930 bis 1962 ein Textilgeschätt. Das Schaufenster ist noch links zu erkennen.

46. In tiefer Wintereinsamkeit stand vor fünfzig Jahren am Ismaninger Oberfeid das Krabichler-Haus, ein zweistöckiger Ziegelbau. Es trug damals die Hausnummer 277, heute Reisingerstraße 26. Das zweistöckige Ziegelhaus wurde 1935 vom Mösler Michael Krabichler, der 1920 nach Ismaning kam und sich eine Ismaningerin zur Frau nahm, erbaut. Das von einem losen Zaun umgebene Haus war eines der ersten Wohnhäuser im südöstlichcn Bereich der Gemeinde. Im Hintergrund zeichnet sich ganz schwach das Siegl-Anwesen ab.

47. Die Seidl-Mühle am Seebach, gemalt von Ludwig Abelshauser im Jahre 1947, als sie noch in vollem Betrieb war. Mehl aus Getreide wurde in dieser Mühle gemahlen. Die Sägcmühle schnitt Bretter. Der Bach lieferte die nötige Energie. Im Hintergrund die Seidi-Villa und die Mühle.

48. Auf seiner Dreschmaschine ließ sich der 'Moar Peter' fotografieren. Der wirkliche Name des Mannes auf der Lanz-Zugmaschine ist Peter Lorenz. Der 85jährige noch in Ismaning lebende Moar Peter wurde so genannt, weil er die Landwirtschaft in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts und danach auf dem 'Moar-Hof' einer der größten Höfe der Gemeinde führte. Der Peter war bei den Ismaninger Landwirten gern gesehen, wei! er große Hilfe beim Dreschen leistete. Das Foto wurde vor dern Anwesen des 'Schrnid-Beni' aufgenommen.

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