Isny im Allgäu in alten Ansichten

Isny im Allgäu in alten Ansichten

Auteur
:   Karl-Friedrich Eisele
Gemeente
:   Isny im Allgäu
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3444-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Isny im Allgäu in alten Ansichten'

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Rodelclub Jsny.

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69. Das Zeitalter des Wintersports begann in Isny 1906 mit der Gründung eines Eislauf- und Rodelclubs. Damals fanden sich etwa sechzig Damen und Herren zusammen und sorgten für die Einrichtung einer sechs- bis siebenhundert Meter langen Rodelbahn auf der Felderhalde neben dem Alpengärtchen. Daneben wurde ein besonderer Weg für den Aufstieg angelegt. Der Schattenwirt Jean Weber sorgte für die Getränke. Diese Bahn - an die Mitglieder wurden Abzeichen ausgegeben - war jahrelang ein voller Erfolg, sie zog auch auswärtige Gäste an. Kam der Frühling, dann konnte man wehmütige Abschiedsgrüße an die Rodelbahn im 'Stadt- und Landboten' lesen.

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im Winter von der Felderhald gesehen.

70. Am 15. Januar 1910 gründeten dreißig Isnyer - vierundzwanzig aktive (darunter zehn Damen) und sechs passive Mitglieder - den 'Schiverein Isny'. Aber von Anfang an war der Skisport hier nicht nur eine Isnyer Angelegenheit. 1911 hielt der 'Schneeschuhverein Altschwabenzunft Stuttgart' einen Schneeschuhkurs für Anfänger und Fortgeschrittene an der Felderhalde ab und 1912 fand in GroßholzJeute der Bundeswettlauf des Schwäbischen Schneeschuhbundes statt. üb dabei aber der bei der Sylvesterfeier des Schneeschuhvereins 1911/12 angeregte 'Klapptaschenski oder der genagelte Kletterski oder der Roll- und Autoski' das Rennen gemacht hat, das ließ sich nicht mehr feststellen. Der 'Skistockschirrn' hat sich jedenfalls nicht durchgesetzt.

71. Isny hatte 1924, so der 'Stadt- und Landbote', 'den Ruhm, den Schauplatz für die Austragung der Deutschen Skimeisterschaft abzugeben ... Die Langlaufstrecke, die im schonsten Gebiet um Isny herum gelegt ist, war so praktisch eingezeichnet, daß sie von einem Punkt in unmittelbarer Nähe von Isny vollständig' eingesehen werden konnte, 'sodaïs für die Zuschauer, die bereits am Samstag in Isny eingetroffen waren, die Möglichkeit bestand, den ganzen Lauf in seiner Abwicklung verfolgen zu können .. .' Die beste Zeit lief Herr Dietsche aus Altglashütte, der die sechzehn Kilometer lange Strecke in einer Stunde achtzehn Minuten und fünfundfünfzig Sekunden zurücklegte. Im Militärlanglauf blieben die Goslarer Jager Sieger. Der weiteste Sprung gelang Martin Neuner, Partenkirchen mit 39,5 m.

72. Am Sonntag den 24. August 1919 'war es in der großen Seestadt Isny auffälligerweise sehr ruhig.' Der vor einigen Monaten gegründete Schwimm- und Sportclub Isny hatte zu einem Schwimm- und Waldfest an den oberen Holzweiher eingeladen. 'Alle Teile des reichen Programms wurden mit Präzision ausgeführt und ernteten wohlverdienten Beifall, besonders die kühnen Sprünge und die belustigenden Scherze, darunter ganz besonders das Auftreten der 'Armen Marine" ('Stadt- und Landbote'). Die Herren, die hier im Bild Kopf und Zehen aus dem Wasser strecken, waren damals mit von der Partie.

73. Der 1919 gegründete Schwirnm- und Sportclub bemühte sich sehr um den Ausbau des Badeplatzes am oberen Holzweiher. So wurde der Reinertrag vom Schwirnrn- und Waldfest (vergleiche Bildbeschreibung 72) und von einigen Wohltätigkeitskonzerten dafür verwendet. 1920 ließ dann die Stadt zwei Blockhäuschen als Auskleideräume, sowie einen eingefriedeten Badeplatz mit Lattenrost erstellen. Daraus entwickelte sich das städtische Waldbad. Die Abbildung aus dem Jahre 1928 half mit bei der Werbung von Feriengästen für die Stadt Isny,

fianen Verein vom Rote1fKreuz Js'!)j .

74. Gleich zu Anfang des Ersten Weltkrieges entstand in Isny ein Frauenverein vom Roten Kreuz zur Organisierung der Liebestätigkeit für die Soldaten im Felde. Gründerinnen waren die Gräfin Sophie von Waldburg-Syrgenstein (nicht im Bild) und Frau Schinabeck (rechts vor dem gerahmten Bild stehend). Anläßlich einer Versammlung im 'Ochsen' am 26. Oktober 1914 wurden unter anderem zwei lebende Bilder gestellt. Das eine 'Der Rote Kreuz Verein Isny in seiner Werkstätte' ist im Bild zu sehen, Durch seine Arbeit gewann der Verein die Achtung der Soldaten. Denn der Soldatenrat Isny ernannte 'Ihre Erlaucht die Gräfin' (von Waldburg-Syrgenstein) im November 1918 zur 'Soldatenmutter von Isny' und zu seinem Ehrenrnitglied,

75. An Pfingsten feierte der Deutsche Rad- und Motorfahrerverband 'Concordia' sein Radlergaufest in Isny, Beim sonntagabendlichen Festbankett im 'Ochsen' 'lieferten die Turner treffliche Beweise der durch Fleiß und Energie erlangten Gelenkigkeit und Geschmeidigkeit.' Am Montag früh 5 Uhr aber begann 'das buchstäblich heiße Rennen um die Meisterschaft des Gaues 11 (Württemberg) nach Leutkirch und zurück.' Am Nachmittag war der Festzug zu bewundern, 'der sich durch die festlich beflaggten und geschmückten Straßen auf den Rain ergoß.' Im Bild die Radfahrergruppe aus Kempten, dabei in dunklem Dress unter den weißgekleideten Herren eine radelnde Dame.

76. Am 29. Juni 1931 feierte die evangelische Kirchengemeinde das Gedachtnis an die Einführung der Reformation in Isny vor vierhundert Jahren. 1531 war die Stadt dem Schmalkaldischen Bund beigetreten und hatte im gleichen Jahr offiziell beim Abt des Klosters Isny gegen die Einsetzung eines altgläubigen Pfarrers protestiert. Im Festzug, der vom Marktplatz zur Nikolaikirche führte, gingen dreißig evangelische Geistliche mit, darunter der württembergische Kirchenpräsident D. Wurm aus Stuttgart und Prälat DI. Hoffmann aus Ulm,

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