Kahla in alten Ansichten

Kahla in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Willy Schilling und Heinz Berger
Gemeente
:   Kahla
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5457-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kahla in alten Ansichten'

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29. Feuerwehrübung. Im Jahre 1860 gründete der Turnverein Kahla eine Feuerwehrabteilung, bestehend aus einer Steiger-, Rettungs-, Wassertransport-, Spritzen- und Wachmannschaft. Zwei Jahre später, am 23. Februar 1862, tritt in der Stadt eine neue Feuerlöschordnung in Kraft. Die Feuerwehr wurde dem Bürgermeister und dem Stellvertreter unterstellt. Sie löste sich damit aus dem Turnverein heraus und begann ihre selbständige Existenz. Der Feuerwehr kam eine große Bedeutung durch die hohe Zahl industrieller Verbrennungsanlagen in der Stadt zu. Darüber hinaus galt es, die engen Wohnbauten, hinter denen häufig Holzscheunen und Gartenhäuser standen, zu schützen.

30. Brandstätte Rosengarten. Durch ein Großfeuer am 18. März 1927 brannten die Saalgebäude des Rosengartens nieder. Diese wurden 1928 neu errichtet. Als neue Betreibergese!lschaft entstand die Volkshaus Rosengarten GmbH, daher auch die Bezeichung Volkshaus für den Rosengarten, da die Freie Turn- und Sportvereinigung als Besitzer des Gebäudes dessen Unterhalt nicht mehr tragen konnte. Die Initiative kam vor allem von der Gewerkschaft. die den Rosengarten für viele ihrer Veranstaltungen genutzt hatte. Ursprünglich war er als Laube eines gleichnamigen Vereins entstanden. Zum Versarumlungs- und Kulturzentrum der Stadt entwickelte sich der Rosengarten nach 1906. Der Besitzer war zwischen 1884 und 1920 Friedrich Degen. Der Ausschank von Bier geht auf das Jahr 1872 zurück.

31. Der Holzplatz hinter der Lehmannschen Fabrik. Die Fabrikgebäude gehören zur Porzellanfabrik C.A. Lehmann & Sohn. Auch der große Holzlagerplatz ist Fabrikgelände. Das Holz wurde für die Brennöfen gebraucht, da Kohle sehr teuer war. Man kann sich anhand der Holzmassen gut vorstellen. was die Befeuerung der Brennöfen für eine Knochenarbeit war - und das täglich. Auch die Verschmutzung der Stadt durch Abgase und Flugasche ist gut vorstellbar. Die Ordnung des Holzplatzes kann nur bewundert werden.

32. Kahlaer Teilansichten. Auf bauliche und landschaftliche Schönheiten in und um Kahla macht diese alte Postkarte aufmerksam. Neben dem Rathaus, der Stadtkirche, der historischen Brücke und dem Oberen Tor zeigt sie auch etwas von der Umgebung. Dazu gehören die Leuchtcnburg, die malerischen Saaleufer oberhalb der Stadt, das historische Jagdschloß 'Fröhliche Wiederkunft' bei Wolfersdorf sowie das neue Hummelshainer Schloß. Schloß 'Fröhliche Wiederkunft' entstand 1547/48. Kurfürst Johan Friedrich der Großmütige ließ die Anlage nach englischem Vorbild für sich erbauen. Das neue Schloß in Hummelshain entstand erst im 19. Jahrhundert.

33. Aus der Vogelperspektive. Die Fliegeraufnahme zeigt das historisch gewachsene Stadtbild Kahlas um 1930. Der mittelalterliche Stadtkern erstreckt sich etwa von der Stadtkirche bis fast an den linken Bildrand. Die Stadt ist nahezu regelmäßig angelegt, wobei der Verlauf der Stadtmauer zur Stadtkirche (Burg) hin sich keilförmig zuspitzt. Dem fluß zunächts, links und rechts der Brücke , erstreckt sich die Saalevorstadt unmittelbar parallel zur Stadtmauer. Die Jenaische Vorstadt zicht sich um die 'Burg' herum.

34. Marktansicht um 1910. Auf dem Markt standen zu dieser Zeit zwei schöne Kandelaber, die mit Gas betrieben wurden. Das Rathaus besitzt schon seine neue Fassade. Links am Bildrand ist das Hotel 'Zurn Löwcn' zu sehen; das weiße Gebäude , das den Markt stirnseitig begrcnzt, war das Hotel 'Deutsches Haus'. und am rechten Bildrand ist gerade noch die Fassade der ehernaligen Hofkonditorei G. Degen zu erkennen. Ursprünglich beherbergte dieses Haus Nr. 93 des Kahlaer Geschoßbuches zumindest seit 1552 das Gasthaus 'Zum güldenen Stern', bevor es in der Mitte des vorigen Jahrhunderts an Gotthelf Degen kam, der es zur Hofkonditorei urnbaute.

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35. Bliek zur Markrpjorte. Die Schillerstraße entstand im Zuge der Baugestaltung der Bachstraße. Auf der gegenüberliegenden Seite ließ die Stadtverwaltung 1907/08 in Gemeinschaft mit dem 'Fürstenkeller-Besitzer Friedrich Degen einen Durchgang zum Markt, die Marktpforte, anlegen. Ein günstiger Intercsscnausgleich, da die Familie Degen sowieso den Neubau des Fürstenkellersaales in Auftrag gegeben hatte. Wirtschaftlich zahlte sich der Durchgang schon deshalb aus, weil er eine kurze Verbindung zum Markt schaffte.

36. Die Pfortentreppe. Die Aufnahme zeigt einen Teil der überbauten Stadtmauer mit der Pfortentreppe, die noch heute durch eine kleine, begehbare Gasse zur Margarethenstraße führt. Am Fuße des Aufstiegs bestebt ein kleiner Laden. Das Gebäude auf der Stadtmauer enthält Reste des Pfortenturmes. Der Pfortenturm entstand 1472. Er gehörte zum Besitz des Hauses Nr. 43, später Margarethenstraße 9. Im Jahre 1822 erhielt er sein heutiges Aussehen, indem er in das neugebaute Wohngebäude einbezogen wurde. Die Kahlaer Stadtbefestigung wies insgesamt sechs Türrne auf.

37. Meyers Restaurant am Brückenplatz. Meyers Restaurant am Brückenplatz gehörte zu den erst kurz vor der Jahrhundertwende entstandenen Lokalen. Besonders beliebt war es wegen seines Biergartens und der verschiedenen Thüringer Spezialitäten, zu denen häufig eingeladen wurde. Es waren einfache Gerichte wie Wellfleisch oder Bratwurst, doch nahmen die Kahlenser diese gern an. Zu den neueren Lokalen zählte auch der Anker oder Bürgergarten, die Gute Quelle sowie Reichspost und Bahnhofslokal. Neben dem Ratskeller und dem Fürstenkeller gehörten vor allem der Gasthof 'Zum roten Löwen', der Gasthof 'Zum güldenen Stern' und der Gasthof 'Zum wilden Mann' (später:

Deutsches Haus) zu den aus dem Mittelalter überlieferten Gasthäusern der Stadt.

38. Die Bachstraße. Im Zuge der umfassenden Erweiterungen des Kahlaer Straßennetzes, des Neubaues der Schule und der Neuanlage des Friedhofes entlang der Bibraer Landstraße entstand die Bachstraße zwischen 1885 und 1906 in ihrer heutigen Form. Die Einfassung des Unterbaches in ein Betonbett erfolgte 1905/06. Die Straße wurde kanalisiert und gepflastert, ebenso die neuen Straßen zum kurzen Bürgel hinauf. Die vorerst noch lose Bebauung verdichtete sich zunehmend zu geschlossenen Häuserzeilen. Ein neues Wohngebiet entstand.

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