Kamen in alten Ansichten Band 1

Kamen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fred Kaspar
Gemeente
:   Kamen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2880-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kamen in alten Ansichten Band 1'

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99. Am 27. Juli 1874 wurde an der Kämerstraße der Neubau der städtischen Rektoratschule eingeweiht, der 24 000 Mark gekostet hatte. Aus dieser Schule entstand später das Gymnasium. Nachdem die Schule einen Neubau an der Hammer Straße erhalten hatte (Bild 55), wurde das Gebäude von der höheren Mädchenschule benutzt. Seit 1928 war dann hier das Arbeitsamt untergebracht, bis das Haus vor einigen Jahren in den Neubau des Geschäfts Brumberg einbezogen wurde.

100. Um 1940 entstand dieses Bild vom Kärnerplatz. Das große Fachwerkhaus wurde um 1965 umgebaut und gehört heute dem Friseur Emde. In dem Haus der Gaststätte 'Zur Platane' auf der linken Seite befindet sich heute die Stadtbücherei.

I 0 1. Dieses Bild zeigt den Edelkirchenhof um 1910. Die Straße - die Westenmauer folgt dem Verlauf der ehemaligen Stadtmauer. Hier stand ursprünglich einer von den zehn Burgmannshöfen der Stadt, der sich Hering- oder Haringhof', später auch Edelkirchenhof nannte. Nach Abbruch der Gebäude wurde das Gebiet als Viehweide benutzt, bis man es 1926 in eine Parkanlage umwandelte.

102. Im Jahre 1926 ist die Parkanlage 'Edelkirchenhof' angelegt worden. Von der Westenmauer aus hatte man über den Park hinweg diesen hübschen Bliek über die beiden Kirchtürme. Die Wege, die von Hecken begleitet wurden, waren nach geometrischen Mustern angelegt.

103. Bei der Anlage des Parkes entstand eine neue Parallelstraße zur Kämerstraße - die Straße 'Am Reckhof'. Zur Zeit der Aufnahme (um 1926) endete sie allerdings noch an der Westenmauer. Später wurde das kleine Fachwerkhaus abgebrochen und die Straße über die Kämertorstraße hinaus verlängert.

104. Im Jahre 1873 begann die 'Gewerkschaft Monopol' im sogenannten Westenfelde vor dem Westentor einen Schacht abzuteufen. 1879 wurde die erste Kohle gefördert. Zur Unterbringung der vielen hundert Arbeiter mit ihren Familien, die von der Zechenverwaltung angeworben wurden, hat man die Zechensiedlungen am Bahnhof, sowie am Rungen-, Vogel- und Galenhof errichtet, die das Stadtbild entscheidend veränderten. Der Ziegellagerplatz vor der Zeche gehörte zu der Ziegellei Möllenhoff.

105. An der Lünener Straße, in der Nähe der Zeche, lag das Depot der Kleinbahn UnnaKamen-Werne. Nach der Stillegung der Bahn im Jahre 1950 wurde hier der Busbahnhof der VKU eingerichtet. Das Bild muß während des ersten Weltkrieges entstanden sein, denn damals war ein großer Teil des Personals zum Militärdienst eingezogen, und so mußten Frauen den Schaffnerdienst übernehmen. Nach dem Krieg wurden sie alle wieder entlassen.

106. Am Westentor liegt der bis heute erhaltene Ga1enhof, auch Schulzhof genannt. Er wurde ebenfalls 1897 von der Bergwerksgesellschaft aufgekauft, die die alten Wälle abtragen, die Gräben zuschütten und das Gebiet mit zwanzig Bergarbeiterhäusern bebauen ließ. Jedes dieser Häuser nahm zwölf Familien auf. In der Mitte dieses neuen Stadtteils blieb jedoch bis heute der alte Burgmannshof stehen.

107. Auf dem Weg zurück zum Markt kommt man durch den Schwesterngang. Die Arkaden, die um 1930 erbaut wurden, begrenzten den Schulhof der katholischen Josephschule, die in der Bildmitte zu sehen ist. Ganz rechts, am Bildrand, liegt das alte evangelische Gemeindehaus. Es wurde auf dem Bollwerk, einem Teil der ehemaligen Stadtbcfestigung, errichtet. Daran erinnert heute noch die benachbarte Straße 'Am Bollwerk'.

108. Am Schwesterngang stand bis 1909 die alte katholische Kirche, 1846 erbaut. Auch diese Kirche hatte einen Vorgänger. Es war die des Klosters, das bis 1818 zwischen dem Schwesterngang und der Klosterstraße bestand. Rechts von der Kirche steht die Josephschule. Die Mauer links umgrenzte das ganze Gebiet des heutigen Kirchplatzes, der damals noch Privatgarten war.

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