Kamen in alten Ansichten Band 1

Kamen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fred Kaspar
Gemeente
:   Kamen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2880-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kamen in alten Ansichten Band 1'

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119. Ein Bliek vom Pau1usturm über die Dächer von Alt-Kamen hat man auf dieser Aufnahme von 1900. Rechts im Vordergrund verläuft die Kirchstraße, dahinter liegt der Markt. Am linken Bildrand sieht man ein Stück der Weststraße. In der Bildmitte stehen die Häuser an Kördelgasse, Wiemeling und Weerenstraße.

120. Neben der Pau1uskirche stand bis vor wenigen Jahren noch diese Reihe alter Bürgerhäuser. In dem rechten Haus wohnte der Bürgermeister Julius von Basse mit seiner Familie. Heute ist es durch einen Neubau ersetzt. Der alte Kirchp1atz daver, ursprünglich Friedhof', wird heute als Schulhof benutzt.

121. Dieses Gebäude lag an der Einmündung des Hanenpatts in den Kirchplatz. Es war wohl eins der größten und reichsten Fachwerkhäuser in der Stadt. Der linke Teil des Hauses wurde im zweiten Weltkrieg zerbombt. Der rechte Teil wurde dann Mitte der sechziger Jahre für einen Neubau abgebrochen.

122. Die Seitenfront dieses Hauses zum Hanenpatt hin zeigte eine herrliche Fachwerkkonstruktion. Der Durchgang zum Kirchplatz zwischen der Hausecke und der Schule war nur etwa zwei Meter breit. Der Name Hanenpatt erinnert an den Burgmannshof der Familie von Hane, der sich hier befand. In früheren Zeiten wurde die Straße auch Glampfad genannt.

123. Zwischen Kirchplatz und Klosterstraße lag bis 1965 das katholische Gemeindehaus, das man hier rechts auf dem Bild sieht. Heute stehen an dieser Stelle zwei Bungalows. Die Bauarbeiten im Vordergrund gehören zu den Regulierungsarbeiten der Seseke um 1925.

124. Schon seit Jahrhunderten befindet sich an der Stelle der heutigen Diesterwegschu1e auf dem Kirchplatz an der Einmündung der Kördelgasse ein Schulgebäude, in dem die evangelische und die Rektoratschule untergebracht waren. Das Gebäude, das diese Aufnahme zeigt, wurde 1825 errichtet, 1908 wieder abgebrochen und durch den heute noch bestehenden Bau mit der Turnhalle ersetzt.

125. Das Lehrerkollegium dieser Schule bestand 1875 aus sieben Personen. Der Lehrer Hammacher links hinten verließ im gleichen Jahr den Schuldienst und übernahm die Leitung der städtischen Sparkasse. Sie stand zu diesem Zeitpunkt kurz vor dem Bankrott, den er jedoch abwenden konnte. Die Schule der größeren evangelischen Gemeinde war die größte von Kamen. Daneben gab es noch die Rektoratschule, die Schulen der lutherischen, der katholischen und der jüdischen Gemeinde sowie eine private Töchterschule.

126. Ein beliebtes Postkartenmotiv war schon immer der Bliek von der Schulstraße zum Kirchplatz. Diese Karte entstand etwa 1935. In der Mitte, vor dem Paulusturm, steht das Kriegerdenkmal, dahinter liegt das alte Pastorat. Rechts davon beginnt die Vertiefung vom Kirchplatz. Bis 1945 hatte auch der Paulusturm, wie die katholische Kirche, eine Uhr. Das Ziffernblatt ist in dem Giebel des Turmdaches zu erkennen.

127. Eine Ansicht des Kirchp1atzes zwischen Kördelgasse und Pauluskirche von etwa 1910. Rechts mündet die Kirchstraße, die früher hier mit einern Tor abgeschlossen war, in den Platz. Diesen Teil des Platzes umfloß die Körtelbecke, ein kleiner Bach, der an der Zwischenstraße entsprang. Er lief vor der Gartenmauer entlang und überquerte die Kirchstraße dann vor dem ersten Haus,

128. Auf dieser Postkarte von 1920 geht der Bliek noch einmal zurück zum Kirchplatz. Am Ende der Kirchstraße, dort, wo sie in den Platz mündet, sieht man die Pfeiler des Tores. Das breite alte Haus links hatte eine große Mütze aus Blech über der Tür hängen, denn hier befand sich ein Hutgeschäft, heute durch das Haus Schürmann ersetzt. Das alte Eckhaus gegenüber, ehemals Küsterwohnung, dessen Giebel aus der Front herausragt, ist vor einigen Jahren abgebrochen worden.

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