Kamen in alten Ansichten Band 1

Kamen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fred Kaspar
Gemeente
:   Kamen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2880-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kamen in alten Ansichten Band 1'

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139. Ein Bliek vom Klosterweg zum Paulusturm, etwa 1930. Man sieht die Hinterfront der Häuser am Kirchplatz und am Hanenpatt mit den Hausgärten, in denen Gemüse gepflanzt wurde. Damals hatte fast noch jedes Haus in Kamen, sogar an der Weststraße, seinen Hausgarten. Heute ist das Gelände zugebaut.

140. An der Bahnhofstraße, hinter dem alten Amtsgericht, entstand in den Jahren 1900/01 die neue jüdische Synagoge, die den zahlreichen Juden aus Kamen als Versamm1ungsraum diente. Sie brannte in der 'Kristallnacht' am 9. November 1938 aus und wurde später abgebrochen. Heute existiert keine jüdische Gemeinde mehr in Kamen.

141. Der Bahnhofsvorplatz war lange Zeit die Umsteigestation zwischen der Straßenbahn nach Werne und den Bussen der Kleinbahn Unna-Kamen-Werne, der heutigen VKU, sowie der Deutschen Reichsbahn. Ursprünglich war Tarnen' die einzige Station der CöllnMindener Eisenbahn zwischen Dortmund und Hamm. Der Zugverkehr wurde am 15. Mai 1847 aufgenommen. Das Bahnhofsgebäude entstand um 1850.

142. Gegenüber dem Bahnhof steht seit 1891 die Molkerei Kamen. Ursprünglich wurde hier nur die überschüssige Milch der Bauern verbuttert, die Frischmilch kaufte man direkt am Stall. Durch den Zuzug der Bergarbeiter stieg der Frischmilchbedarf stark an. Die Molkerei verpaßte jedoch, sich von der Verbutterung auf Frischmilchbetrieb umzustellen. Die Bauern verkauften schließlich sämtliche Milch privat, und die Molkerei mußte nach dem ersten Weltkrieg den Betrieb einstellen. Mit einer moderneren Konzeption wurde sie 1925 als Milchhof Kamen wieder gegründet. Vor einigen Jahren wurde sie geschlossen.

HAMEN. Unnaerstrasse

143. Hier die 'berüchtigte' Glückaufschranke neben dem Bahnhof auf einer Postkarte von etwa 1920. Die Schranke ist sogar offen, und die Straßenbahn überquert gerade die Reichsbahngleise. Rechts hinter der Schranke steht ein kleines Wartehäuschen. Schon um 1910 hielt man eine Unterführung für nötig. Es wurden Verkehrszählungen durchgeführt, bei der Bürgermeister von Basse seine Familie den ganzen Tag über den Übergang hin und her laufen ließ, um die Zählung positiv zu beeinflussen.

144. Beim Bahnbau 1846 bereitete die Überquerung des sumpfigen Seseketals große Schwierigkeiten. Es mußten tausende von Eichenstämmen in den nassen Boden gerammt werden, auf denen dann die Fünfbogenbrücke erbaut wurde. Da man sie nie veränderte, ist sie eine der ältesten Bahnbrücken Deutschlands. Die Aufnahme zeigt die Brücke mit einer Dampflock bei Sesekehochwasser.

145. Am Anfang der dreißiger Jahre wurden in Kamen zwei Teiche angelegt. Architekt war der Stadtbaurat Reich, der auch die Gartenstadt Ost mit Kastanienallee und Gartenplatz sowie den Kirchp1atz geplant hatte. Einer der beiden Teiche war der Postteich gegenüber dem Postamt. Im Teich lagen zwei Inseln mit Entenhäusern; umrahmt wurde er von Trauerweiden und Pappeln. Nachdem er um 1962 zugeschüttet wurde, entstand hier der Postpark.

146. Über die Bahnlinie blieken wir zur Stadt. Links steht die Post, davor verläuft die Poststraße. Gegenüber liegt der Teich. Das Gebiet zwischen Sesekedamm und Poststraße war noch unbebaut. Hier entstanden nach 1960 das Amtsgericht, das Polizeibüro und das Hochhaus.

147. Als zweiter Teich entstand um 1930 der Koppelteich mit dem großen Schwanenhaus in der Mitte. Er wurde auch Gondelteich genannt. Auch er war von Trauerweiden und Säulenpappeln umrahmt. Die Mehrfamilienhäuser baute man zur gleichen Zeit in symmetrischer Form um den Teich. Wie auch der Postteich wurde dieser in den sechziger Jahren wieder zugeschüttet. Heute befindet sich hier die Doppelturnhalle mit einer neuen Parkanlage.

148. Während im Sommer auf dem Koppelteich Boot gefahren wurde, traf man sich hier im Winter zum Schlittschuhlauf. Seit der Sesekeregulierung war es ja auch nicht mehr möglich, im Mersch Schlittschuh zu laufen. Der Bliek geht bei diesern Foto von etwa 1935 von der Koppelstraße zum Schwimmbad.

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