Kamen in alten Ansichten Band 1

Kamen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fred Kaspar
Gemeente
:   Kamen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2880-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kamen in alten Ansichten Band 1'

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149. Die folgenden Aufnahmen zeigen das Badeleben im alten Strandbad an der Seseke. Die Badeanstalt lag vor dem Ostentor im Gebiet des heutigen Ostkamps, denn die Seseke verlief damals teilweise anders. Die Häuser im Hintergrund gehören zur Ostenmauer. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1901, denn der Turm der katholischen Kirche, die ja 1901 errichtet wurde, ist gerade im Bau,

150. Hier haben sich alle Badegäste vor der Urnkleidekabine versammelt. Über der Tür hängt eine Tafel, auf der zwei Engel ein Schild mit der Aufschrift 'Schwimmgesellschaft Flora' halten. In dieser Badeanstalt durften übrigens nur Männer und Knaben baden; die Frauen hatten ein eigenes Bad kurz vor der Mühle, in dem sie mit einem Korb bis zum Hals ins Wasser gelassen wurden, da sie meist nicht schwimmen konnten.

151. Eine weitere Aufnahme des Schwimmbades: man sieht die Duschanlage. Wollte jemand duschen, mußte erst mit einer Handpumpe Wasser in das Faß auf dem Gerüst gepurnpt werden. Kurz nach 1900 wurde die Badeanstalt geschlossen, da die Seseke, hauptsächlich durch die Zeche in Heeren, inzwischen zu verschmutzt war.



152. Erst in den zwanziger Jahren bekam Karnen wieder eine Badeanstalt. In den Koppelwiesen wurde am 28. August 1927 die noch heute bestehende Anlage eingeweiht. Allerdings gab es damals hier noch keine Umkleidekabinen, und der Sprungturm war noch kleiner als heute. In den Wiesen zwischen dem Bad und der Stadt wurde der Koppelteich angelegt.

153. Im Jahre 1915 floß die Seseke bei der Zeche noch in großen Bögen durch die Wiesen. Aber die Verschmutzung des Flusses durch die Industrie und Bergsenkungen mit den damit verbundenen Versumpfungen machten später eine Kanalisierung und Regulierung nötig, Damit wurde im Jahr 1921 begonnen.

154. Eine Aufnahme von den Regulierungsarbeiten im Mersch. Noch läuft die Seseke in ihrem alten Bett, aber rechts hat man schon begonnen, das neue Bett zu graben. Durch die Begradigung wurde allein im Stadtgebiet von Kamen der Flußlauf um einen Kilometer verkürzt.

155. Welch umfangreichen Baumaßnahmen notwendig waren, kann man hier erkennen. Sogar Eisenbahnstrecken für den Transport der Erdmassen mufsten errichtet werden. In der Bildmitte steht eine der kleinen Dampflokomotiven, die damals noch verwendet wurden.

156. Der große technische Aufwand für die Regulierung ist hier beim Deichbau an der heutigen Koppelstraße zu sehen, Erst um 1930 sind die gesamten Bauarbeiten beendet worden. Seitdem gehören die jährlichen Sesekeüberschwemmungen der Vergangenheit an,

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