Kamen in alten Ansichten Band 1

Kamen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fred Kaspar
Gemeente
:   Kamen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2880-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kamen in alten Ansichten Band 1'

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9. Eine Aufnahme von etwa 1860!Sie zeigt uns die Stadtmühle in ihrem Zustand vor dem Neubau. 1652 zuerst urkundlich nachweisbar, hat sie sicherlich schon seit der Anlage der Stadtbefestigung um 1250 bestanden, denn das Mühlenwehr diente auch dazu, die Seseke so anzustauen, daß die Stadtgräben mit Wasser gefüllt blieben. Es wird angenommen, daß das Zahnrad im Stadtwappen von Kamen das Mühlenrad darstellen soll.

10. 1861 wurde die Mühle so umgebaut, wie sie sich noch bis zu ihrem Abbruch im Jahre 1972 erhalten hat. Allerdings wurde sie schon seit der Sesekeregulierung in den zwanziger Jahren nicht mehr mit Wasser angetrieben. Diese Aufnahme von etwa 1900 zeigt die Mühle und die Bahnhofstraße in Richtung Alter Markt. Zwischen den weißen Steinen und der Mühle liegt der Mühlenkolk. Heute steht hier der Blumenpavillon. In der Reklame an der Hauswand wird Kamen noch mit C geschrieben.

11. Unsere nächste Aufnahme zeigt die Brücke der Bahnhofstraße über die Seseke. 1695 wurde sie als Horneybrücke erwähnt, Mit Homey bezeichnete man den äußeren Teil von Torbefestigungen. Hier begarmen also die Befestigungen des Mühlentors. Später wurde dann aus der 'Homey' die heutige Maibrücke, Bis zum Jahre 1923 war sie die einzige Straßenbrücke in Kamen.

12. Blickte man von der alten Maibrücke flußabwärts, so hatte man diesen herrlichen Bliek auf den fast zugewachsenen Lauf des Flusses. Dieser verwunschene Teil der Seseke verschwand leider auch bei der Regulierung.

13. Um 1905 entstand dieses Bild der Bahnhofstraße. Der Fotograf stand vor dem damals gerade neu erbauten königlichen Postamt, der heutigen Firma Dr. Nüsken, und blickte in Richtung Maibrücke. Wie ländlich sah die Straße doch aus! Links das Haus, die heutige Besitzung DI. Weskamp, hatte noch ein großes Deelentor. Die Fahrstraße war noch sehr schmal, dafür blieb viel Platz für die Fußgänger.

14. Noch einmal die Bahnhofstraße zeigt dieses Bild, allerdings zwanzig Jahre später. Diesmal blickt der Fotograf in die entgegengesetzte Richtung. Der hohe Giebelbau rechts ist das alte Amtsgericht. Die Fahrstraße ist breiter geworden, und seit 1909 fuhr die Straßenbahn Unna-Kamen-Werne hier vorbei. Es war aber immer noch Platz für eine Reihe Kugelakazien. Bahn und Bäume sind längst verschwunden.

Bahnhofstrasse mil Mühle

Ramen

15. Ein Bliek von der Maibrücke die Bahnhofstraße entlang zeigt dieses Bild von etwa 1910. Rechts erblickt man wieder den Mühlenkolk und dahinter die Mühle. Die Straßcnbahn und ein Radfahrer fahren vorüber, Autos sind aber noch nicht zu sehen. Links das Haus hinter der Gaslaterne wurde später umgebaut und nahm dann die Stadtsparkasse auf. Heute ist dort ein Teil der Stadtverwaltung untergebracht.

16. Zwischen der alten Sparkasse und der Seseke ging ein Weg ab, der zur Reeperbahn von Kamen, der Seilerei Overmann, führte. Dies war eine lange Halle entlang der Seseke, in der nach alter Art Seile oder Reepe, wie sie früher hießen, geflochten wurden.

17. Dieses Bild zeigt die Familie Overmann, die auf der Reeperbahn arbeitete. Die Familie hat sich für den Fotografen vor dem wichtigsten Gerät einer Seilerei, der Seilflechtmaschine, aufgestellt.

18. Das ehemalige Torschreiberhaus des Mühlentors stand auf dem heutigen Grundstück Bohde an der Bahnhofstraße, Ecke Ostenmauer. Im Jahre 1890 wurde hier eine Frau, die in dem Haus wohnte, im Schlaf vorn Sesekehochwasser überrascht, so daß sie die ganze Nacht auf ihrem schwimmenden Bett warten mußte, bis sie am nächsten Morgen durch das Dach gerettet wurde. Die Straßen von Karnen waren damals bis zu anderthalb Meter hoch überflutet, und in der Klosterstraße ist ein Fuhrwerk mit Pferd von der Strömung mitgerissen worden. 1891 wurde das Torschreiberhaus abgebrochen.

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