Kamen in alten Ansichten Band 1

Kamen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fred Kaspar
Gemeente
:   Kamen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2880-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kamen in alten Ansichten Band 1'

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19. Um 1920 entstand diese Aufnahme der Bahnhofstraße mit Bliek zum Markt. Recht ruhig sieht es hier noch aus, nur ein Auto tuckert vorüber, und alle fünfzehn Minuten fährt eine Straßenbahn vorbei. Das Torschreiberhaus vom Mühlentor ist verschwunden und durch das Haus Bohde (rechts) ersetzt. Gegenüber steht, an der Stelle der heutigen Volksbank, ein kleines Bürgerhaus mit einer Treppe. Das glockenartige Türmchen an der Ecke Hanenpatt ist inzwischen beseitigt worden.

20. An der Ecke Bahnhofstraße und Klosterstraße, gegenüber der Volksbank, stand früher der vielen noch bekannte Gasthof Goertz. An der Klosterstraße hatte dieser behäbige alte Gasthof einen Saalbau und für den Sommer sogar einen Biergarten. Die Aufnahme entstand im Jahre 1903.

21. Um das Jahr 1850 entstand an der Bahnhofstraße das erste steinerne Wohnhaus von Kamen für den Bürgermeister. Später wurde es das Haus der Wäscherei Wette. Heute ist hier das Kulturamt untergebracht. Das Gebäude sieht allerdings inzwischen anders aus, denn es erhielt ein weiteres Stockwerk.

22. Der Teil der Bahnhofstraße, der kurz vor der Einmündung zum Markt liegt, hat sich seit 1910, dem Aufnahmedatum dieser Postkarte, sehr verändert. Viele der Häuser sind im zweiten Weltkrieg zerstört worden. Die Bomben trafen links die ersten beiden Gebäude: das Zigarrenhaus Goris und die Hauderei (Fuhrgeschäft) und Gastwirtschaft Diening. Ebenfalls zerstört wurden das Haus Holtmann an der Einmündung der heute verschwundenen Lämmergasse und das Haus des Uhrmachers Wilhelm Westhoff.

23. Noch einmal ein Bild mit dieser herrlichen Reihe Giebelhäuser an der Bahnhofstraße. Diesmal stammt die Aufnahme von etwa 1935 und zeigt den Bliek zum Rathaus. Bei dem zweiten Haus von links, dem Haus Diening, ist das Fachwerk freigelegt worden. Das Rathaus (rechts im Bild) ist inzwischen umgebaut worden und hat den Bogengang erhalten.

24. Die gleiche Reihe Häuser, diesmal mit entgegengesetztem Bliek, zeigt dieses Foto von etwa 1910. Rechts vom Bildrand steht das Rathaus. An dessen vorspringender Ecke befand sich die Gaslaterne, die gerade noch in das Bild hineinragt. Das 'Restaurant zum deutschen Kaiser' ist die heutige altdeutsche Weinstube Kümper.

25. Den Bliek aus der Bahnhofstraße zum Markt zeigt diese Postkarte von etwa 1935. Diese Stelle war schon immer ein Engpaß, denn das Rathaus ragte mit seiner Ecke in die hier sowieso nicht breite Straße. Als der Autoverkehr immer mehr zunahm, wurde in den zwanziger Jahren der Bürgerstieg auf beiden Seiten durch den Bau von Arkaden in das Rathaus und in das Gebäude der heutigen Rathausapotheke verlegt. Das PorzellanVerleihgeschäft rechts wurde im Krieg zerstört.

26. Wir befinden uns nun auf dem Marktplatz. Man feiert das Schützenfest des Jahres 1868. Die kamener Schützen und Bürger haben sich gerade zur Polonaise aufgestellt, zu der die Kapelle Herzog (rechts vorne) aufspielt. Vorn, in der Mitte, steht der Bürgermeister Julius von Basse mit seiner Schützenkönigin Frau Winter. Das Rathaus ist noch zweistöckig und hat ein breites Walmdach. In der Kirchstraße sieht man hohe alte Bauernhäuser.

27. 1885 hatte sich das Aussehen des Marktes schon sehr geändert. Nun hat das Rathaus ein drittes Geschoß erhalten, denn seit 1878 mußte es auch das in Kamen neu eingerichtete Amtsgericht aufnehmen. Außerdem wurde der Bau zur Kirchstraße hin erweitert. Nach dem Sieg über die Franzosen (1870-1871) wurde ein Denkmal für die Gefallenen errichtet. Die kleine Säule links ist eine der früheren Wasserstellen von Kamen, denn die Stadt bekam erst 1888 ein Leitungswassernetz.

28. Diese Aufnahme zeigt noch einmal das Rathaus zwischen den Umbauten in den Jahren 1878 und 1925. Auf dem Dach waren an den Ecken Adler angebracht. Das große Tor war für das Löschfahrzeug der Feuerwehr bestimmt, die damals auch hier untergebracht war. Hinter dem Rathaus sieht man wieder die schönen Giebelhäuser an der Bahnhofstraße.

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