Kamen in alten Ansichten Band 1

Kamen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fred Kaspar
Gemeente
:   Kamen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2880-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kamen in alten Ansichten Band 1'

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39. Einmal im Jahr, am ersten September, wurde auf dem Markt der Jahrestag der Schlacht bei Sedan gefeiert. In der Stadtgeschichte von Pröbsting aus dem Jahre 1901 steht dazu: Das Denkmal ist der Platz, wo unser Kriegerverein mit Rede und Gesang seine patriotischen Erinnerungsfeste abschließt. Der Tag der Schlacht bei Sedan, als der Stiftungstag des neuen deutschen Reiches, ist [ast 30 Jahre lang als ein herrliches Kinderfest von allen Schulen unter lebendiger Teilnahme der Erwachsenen hier gefeiert worden. Erst in den letzten Jahren ist diese schöne Feier erloschen.

40. Ja, sogar mit dem Schlitten fuhr man um 1900 auf dem alten Markt! Damals war ein Fotograf mit seiner umständlichen Kameraausrüstung noch eine große Seltenheit. Deshalb stellten sich alle schön in einer Reihe auf, denn jeder wollte doch deutlich auf dem Bild zu sehen sein!

41. Obwohl die Weiße Straße, die vom Markt abzweigt, heute noch am meisten den Altstadtcharakter bewahrt hat, haben sich im einzelnen doch viele Häuser verändert, wie die folgenden Bilder zeigen. Dieses Bild wurde um 1920 mit Bliek vom Markt zur Ostenmauer aufgenommen. Rechts die Mauer gehört zum Garten des Hauses DI. Christoph, das Gebäude dahinter wurde im zweiten Weltkrieg zerstört.

42. Dieses Haus an der Weißen Straße steht heute noch, wenn auch sehr verändert. 1950 wurden die Balkenkreuze und das große Tor beseitigt. Der Eingang war sowohl Scheunentor als auch Haustür, denn früher lagen Wohnung und Stall unter einem Dach.

43. Hier, an der Einmündung der Weißen Straße in die Ostenrnauer, befanden sich früher viele kleine Handwerkerhäuser. Vor allem waren es wohl Leineweber, auf deren Tücher ja auch der Name 'Weiße Straße' hinweist. Die Treppen vor den Häusern zeigen, daß hier die Keller der Häuser sehr hoch liegen, weil das Grundwasser auch hier durch die Seseke sehr nah unter der Erdoberfläche war.

44. Nun gehen wir vom Markt aus die Straße 'Am Geist' entlang. Das Foto wurde um 1910 an der Ecke Güldentröge aufgenommen. In der Bildmitte sieht man die Seitenfront des Hauses von Mulert am Markt. Heute steht hier die neue Adlerapotheke. Daneben sieht man, schon auf der anderen Straßenseite, das Verlagshaus Velting von der Seite. Bevor das Haus um 1910 abgebrochen wurde, führte die Straße in einer scharfen Kurve um das Haus herum.

KilNEN Oststrasse

45. Etwas weiter liegt die Kreuzung Ost-, West- und Nordstraße. Diese Postkarte zeigt, wie es um 1915 dort aussah. Man blickt von der Kreuzung aus die Oststraße entlang. Rechts das Haus mit dem Briefkasten war damals der Gasthof 'Zum Goldenen Hirschen'. Über der Tür war ein großer vergoldeter Hirschkopf befestigt. Gegenüber das Eckhaus wurde in den fünfziger Jahren abgebrochen und durch das Haus Reimer ersetzt. Es war das Stammhaus von Heineke.

Kamen, Oststraße

46. Etwas weiter in der Oststraße entstand um 1910 diese Postkarte. Bei vielen Häusern ist noch das Dee1entor vorhanden, denn die meisten Bürger trieben noch Landwirtschaft. Rechts das alte Bauernhaus verschwand erst vor einigen Jahren. Anstelle des ersten Hauses auf der linken Seite befindet sich heute eine Hofeinfahrt. Das zweite Haus steht heute noch, während das dritte und vierte verschwunden sind. Jetzt mündet hier die 'Sackgasse'.

47. Nun blieken wir den gleichen Straßenzug in entgegengesetzter Richtung entlang. Wir befinden uns an der Einmündung der Nordenmauer in die Oststraße. In der Bildmitte ist ein großer Gasthof zu sehen, in dem die erste Poststation von Kamen eingerichtet war. Um 1895 wurde dieses Haus abgebrochen.

48. Vom gleichen Standpunkt blieken wir nun zur Ecke Oststraße-Ostenmauer. Dort befand sich früher das sogenannte 'Koepen-Keller-Huisken', Es war ein kleiner Fachwerkbau, in dem die Gastwirtschaft Koepe auf der Oststraße ihr Bier lagerte. Später, nach dem Abbruch, wurde hier eine kleine Grünanlage angelegt, die heute den Namen Koepeplatz trägt.

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